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Israelische Entwicklungsstadt

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Israelische Entwicklungsstädte sind Städte, die in den ersten Jahren nach der israelischen Staatsgründung im Jahr 1948 gezielt aufgebaut und gefördert wurden. Sie sollten die großen Wellen der jüdischen Neueinwanderer auffangen und die Bevölkerung gleichmäßiger über den neuen Staat verteilen. Teilweise wurden diese Städte an der Stelle ehemaliger palästinensischer Siedlungen gegründet, teilweise handelte es sich um Neugründungen.

Insgesamt erhielten 32 Städte den Status einer Entwicklungsstadt mit speziellen Förderprogrammen. Das Hauptproblem vieler dieser Siedlungen war, dass ihnen wesentliche Grundlagen einer städtischen Siedlung fehlten. Wesentliche Defizite bestanden vor allem

  • im sozialen Bereich (es gab keine gewachsene Bevölkerungsstruktur),
  • in Bezug auf die Infrastruktur und
  • bei der wirtschaftlichen Basis der Orte (es fehlten insbesondere Arbeitsplätze).

Viele dieser Städte stagnierten und wurden nie - wie geplant - zu größeren Zentren.

Israelische Entwicklungsstädte (Auswahl)

Literatur

  • Karmon, Yehuda: Israel. Eine geographische Landeskunde, Darmstadt 1994, 2. Aufl. (v.a. die Seiten 87-90)


Dieser Artikel basiert ursprünglich auf dem Artikel Israelische Entwicklungsstadt aus der freien Enzyklopädie Wikipedia und steht unter der Doppellizenz GNU-Lizenz für freie Dokumentation und Creative Commons CC-BY-SA 3.0 Unported. In der Wikipedia ist eine Liste der ursprünglichen Wikipedia-Autoren verfügbar.