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Israel beim Eurovision Song Contest

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Bilanz

Flagge Israels

Übertragende Rundfunkanstalt
IBA
Erste Teilnahme
1973
Bisher letzte Teilnahme
2011
Anzahl der Teilnahmen
33
Höchste Platzierung
1 (1978, 1979, 1998)
Höchste Punktzahl
172 (1998)
Niedrigste Punktzahl
4 (1993, 2006)
Punkteschnitt (seit erstem Beitrag)
71,81
Punkteschnitt pro abstimmendem Land im 12-Punkte-System

Dieser Artikel befasst sich mit der Geschichte Israels als Teilnehmer am Eurovision Song Contest.

Allgemeines

Israel nimmt als Mitglied der Europäischen Rundfunkunion am Eurovision Song Contest seit 1973 teil. Das Land konnte bisher drei Siege erringen: 1978, 1979 und noch einmal 1998, als die von Skandalen und Empörung begleitete Teilnahme der Künstlerin Dana International dem Land und dem Wettbewerb einen triumphalen Sieg bescherte. 1996 erreichte Israel aufgrund des Ausscheidens von Galit Bell ("Shalom olam") in der internen Qualifikationsrunde nicht das Finale des Eurovision Song Contests.

Liste der Beiträge

  • Siege sind gelb, Jahre ohne Finalteilnahme hellrot gekennzeichnet.
Jahr Interpret Titel
(Musik / Text)
Platz Punkte
1973 Ilanit ’Ey sham
(Nurit Hirsh / Ehud Manor)
04 / 17 97
1974 Poogy Natati la Chaiai
(Dani Sanderson / Dani Sanderson, Alon Oleartchick)
07 / 17 11
1975 Shlomo Artzi ’At va-'ani
(Shlomo Artzi / Ehud Manor)
11 / 19 40
1976 Shokolad Menta Mastik ’Emor shalom
(Matti Caspi / Ehud Manor)
06 / 18 77
1977 Ilanit ’Ahava hi shir li-shnayim
(Eldad Shrim / Edna Peleg)
11 / 18 49
1978 Yizhar Cohen & The Alpha-Beta ’A-ba-ni-bi
(Nurit Hirsh / Ehud Mano)
01 / 20 157
1979 Gali Atari & Milk and Honey Hallelujah
(Kobi Oshrat / Shimrit Orr)
01 / 19 125
1980 Teilnahme zurückgezogen
1981 Hakol Over Habibi Ha-layla
(Shuki Levi / Shlomit Aharon, Yuval Dor)
07 / 20 56
1982 Avi Toledano Hora
(Avi Toledano / Yoram Tahar-Lev)
02 / 18 100
1983 Ofra Haza Chai
(Avi Toledano / Ehud Manor)
02 / 20 136
1984 Auf Teilnahme verzichtet
1985 Yizhar Cohen Olé olé
(Kobi Oshrat / Hamutal Ben Ze'ev)
05 / 19 93
1986 Moti Giladi & Sarai Tzuriel Yavo yom
(Yoram Zadok / Moti Galadi)
19 / 20 7
1987 Lazy Bums Shir ha-batlanim
(Zohar Laskov / –)
08 / 22 73
1988 Jardena Arasi Ben 'adam
(Boris Dimitshtein / Ehud Manor)
07 / 21 85
1989 Gili & Galit Derekh ha-melekh
(Shaike Paikov / –)
12 / 22 50
1990 Rita Shara ba-rkhovot
(Rami Kleinstein / Tzruya Lahav)
18 / 22 16
1991 Duo Datz Kan
(Uzi Chitman / –)
03 / 22 139
1992 Dafna Dekel Ze rak sport
(Kobi Oshrat / Ehud Manor)
06 / 23 85
1993 Lakahat Shiru Shiru
(Shaike Paikov / Yoram Taharlev, David Chris)
24 / 25 4
1994 Nicht qualifiziert
1995 Liora Amen
(Moshe Datz / Hamutal Ben Ze'ev)
08 / 23 81
1996 Galit Bell Shalom Olam
(Eyal Madani, Doron Vitenberg)<small/>
28/29 (Qfkr.) 12
1997 Auf Teilnahme verzichtet
1998 Dana International Diva
(Tzvika Pik / Yoav Ginai)
01 / 25 172
1999 Eden Yom huledet
(Musik & Text: Moshe Datz, Gabriel Batler, Yaacov Lymay & Jacky Oved)
05 / 23 93
2000 Ping Pong Sameach
(Roi Arad & Guy Asif / Roi Arad, Guy Asif & Ronen Ben Tal)
22 / 24 7
2001 Tal Sondak ’En davar
(Yair Klinger / Shimrit Orr)
16 / 23 25
2002 Sarit Hadad Light a Candle
(Tzvika Pik / Yoav Ginai)
12 / 24 37
2003 Lior Narkis Many Words for Love
(Yoni Ro’en / Yossi Gispan)
19 / 26 17
2004 David D'Or Le-ha'amin (To believe)
(David D’or)
11 / 22 (SF) 57
2005 Schiri Maimon Hasheket shenish'ar
(Pini Aronbayev / Eyal Shachar & Pini Aronbayev)
04 / 24 154
2006 Eddie Butler Ze Hazman (Together we are one)
(Eddie Butler / Osnat Tsabag, Orly Burg)
23 / 24 4
2007 Teapacks Push the Button
(Kobi Oz)
24 / 28 (SF) 17
2008 Boaz Mauda Ke’ilo kan
(Dana International / Dana International & Shai Kerem)
09 / 25 124
2009 Noa & Mira Awad There must be another way
(Noa, Mira Awad, Gil Dor)
16 / 25 53
2010 Harel Skaat Milim
(Tomer Hadadi / Noam Horev)
14 / 25 71
2011 Dana International Ding Dong
(Dana International)
15 / 19 (SF) 38

Regelmäßigkeit der Teilnahme

Als erstes außereuropäisches Land nimmt Israel seit dem Eurovision Song Contest 1973 regelmäßig teil, hat aber mehrmals pausiert. 1980 (als Israel eigentlich zur Austragung berechtigt war) sollte der Wettbewerb an Jom haZikaron, dem Gedenktag an die gefallenen israelischen Soldaten und Opfer des Terrorismus, stattfinden. Auch 1984 wurde aufgrund eines Feiertags nicht teilgenommen. Wegen des vorletzten Platzes des Jahres 1993 durfte Israel 1994 nicht teilnehmen, 1996 qualifizierte sich Galit Bell mit dem Lied Shalom olam in der internen Qualifikationsrunde nicht für den Wettbewerb in Oslo. Im Folgejahr verzichtete das Land freiwillig auf eine Teilnahme.

Erfolge im Wettbewerb

Israel ist mit drei Siegen (1978, 1979 und 1998) und sieben weiteren Platzierungen unter den ersten fünf eines der erfolgreicheren Länder im Wettbewerb. Als eines der wenigen Länder erreichte Israel nie einen letzten Platz, auch wenn es mehrere Platzierungen unter den letzten fünf gab. Erfolgreich war das Land vor allem bis zum Ende der 1980er. In den Folgejahren wechselten sich erfolgreiche und erfolglose Jahre ab.

Seit Einführung der Halbfinale erreichten israelische Kandidaten 2004, 2007 und 2011 das Finale nicht. In der internen Auswahlrunde 1996 schied Israel ebenfalls aus.

Sprachen

Insgesamt gesehen ist Israel seiner Amtssprache Hebräisch sehr treu, bis einschließlich 1998 wurden alle Beiträge in dieser Sprache gesungen. Das gilt auch für die Jahre, in denen keine Sprachregelung existierte (also von 1973 bis 1976). Ab 1999 wurden die Beiträge oft mit Englisch gemischt, dabei ergab sich die Mischung aus hebräischem Refrain und englischer Strophe besonders häufig. 2009 sang man There must be another way neben Hebräisch und Englisch auch auf der zweiten Amtssprache Arabisch.

Nationale Vorentscheide

In den ersten Jahren wählte der Sender die Teilnehmer intern, danach fand 1978 und 1979 das Hebräische Lieder- und Chorfestival als Vorentscheid erwählt. In den Folgejahren wurde als Vorausscheidung die Veranstaltung Kdam benutzt, 1998 wurde wieder intern gewählt. In neuester Zeit ist in Mode gekommen, dass ein Interpret mehrere Lieder vorstellt (unter anderem 2009 und 2010).


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