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Israel Offmann

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Israel Offmann (* 20. Juli 1925 in Tschenstochau) ist 1. Vorsitzender der Israelitischen Kultusgemeinde Straubing.

Werdegang

Offmann wurde im polnischen Tschenstochau geboren. Als 15-Jähriger wurde er im Ghetto Tschenstochau von der Gestapo wegen des Schmuggelns von Gewehren verhaftet. Er wurde nach Auschwitz verbracht, wo er als Dolmetscher Verwendung fand, später nach Sachsenhausen, Oranienburg und schließlich in das Außenlager Ganacker bei Landau an der Isar. Als die US Army das Lager befreite, war er bis auf 29 Kilo abgemagert. Seine beiden Eltern und vier Geschwister waren ermordet worden.

Er ging nach Palästina und nahm dort am Unabhängigkeitskrieg teil, kehrte dann wieder nach Deutschland zurück und Straubing wurde zur neuen Heimat. Als Vorsitzender der Israelitischen Kultusgemeinde, lange Jahre die kleinste in Deutschland, setzte er sich für den Fortbestand der Synagoge, die einzige noch erhaltene in Niederbayern, ein. Mit Ankunft der Kontingentflüchtlinge aus der Sowjetunion Mitte der 1990er-Jahre wuchs die Gemeinde von 60 auf über 1800 Mitglieder. Zeitweise war er Mitglied des Direktoriums des Zentralrats der Juden.

Ehrungen

Literatur


Dieser Artikel basiert ursprünglich auf dem Artikel Israel Offmann aus der freien Enzyklopädie Wikipedia und steht unter der Doppellizenz GNU-Lizenz für freie Dokumentation und Creative Commons CC-BY-SA 3.0 Unported. In der Wikipedia ist eine Liste der ursprünglichen Wikipedia-Autoren verfügbar.