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Isidor Aschheim

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Isidor Aschheim (aufgenommen vor 1962)

Isidor Aschheim auch Izidor Ashhaim oder Ascheim (geb. 14. Oktober 1891 in Margonin; gest. 19. Mai 1968 in Jerusalem) war ein israelischer Maler.

Ascheim wuchs in einer orthodoxen jüdischen Familie auf, mit der er 1904 nach Breslau übersiedelte. Von 1915 bis 1918 diente er als Soldat im Ersten Weltkrieg. Ab 1919 bis 1924 studierte Ascheim an der Kunst Akademie in Breslau bei Otto Mueller und Fryderyk Pautsch. Eine rege Ausstellungstätigkeit ist ab 1920 nachweisbar. 1925 wurde er Mitglied des Schlesischen Künstlerbundes. 1933 erhielt er Mal- und Ausstellungsverbot. 1937 wurden zehn seiner Arbeiten bei der Aktion „Entartete Kunst“ beschlagnahmt. 1939 emigrierte er nach Palästina und verlor dadurch den größten Teil seines bis dahin geschaffenen Werkes.1951 wurde Isidor Ascheim mit dem Dizengoff Prize for Painting and Sculpture der Stadt Tel Aviv und 1955 mit dem Kunstpreis der Stadt Jerusalem ausgezeichnet. Er war langjähriger Direktor der Jerusalemer Bezalel-Akademie. 1956 nahm er an der Biennale Venedig teil. Seine von Erich Heckel und der Gruppe „Die Brücke“ beeinflussten Arbeiten, figurale Kompositionen und Bildnisse, verraten Erlebenstiefe, am spürbarsten in seinen Gemälden. Aschheims Arbeiten, auch den Landschaften und Stillleben, liegt ein strenges zeichnerisches Gerüst zugrunde. Sie sind gegenständlich gebunden, zeigen jedoch die bewusste Anwendung abstrahierender künstlerischer Mittel. Isidor Aschheim war mit der israelischen Malerin Margot Lange-Aschheim verheiratet.

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