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Irena Veisaitė

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Irena Veisaitė, Juni 2009

Irena Veisaitė (* 9. Januar 1928 in Kaunas) ist eine litauische Theaterwissenschaftlerin.

Leben

In der Zeit des Nationalsozialismus war Veisaitė im Ghetto Kaunas inhaftiert. 1953 absolvierte sie das Diplomstudium der Germanistik an der Lomonossow-Universität in Moskau. 1963 promovierte sie an der Staatlichen Universität in Leningrad über die späte Lyrik Heinrich Heines und war von 1953 bis 1997 Lektorin an der Pädagogischen Hochschule in Vilnius. Sie wurde 2012 für ihre Verdienste um den Kulturaustausch zwischen Deutschland und ihrem Heimatland mit der Goethe-Medaille ausgezeichnet. Veisaite ist Beauftragte der Soros-Stiftung in Vilnius und war Leiterin des Thomas-Mann-Kulturzentrums in Nidden.

Sie ist Überlebende des Holocaust und setzte sich zeitlebens für Ausgleich und Verständigung ein.

Auszeichnungen

Ehrungen

  • 1999: Ehrenprofessorin der VPU

Quellen

Weblinks

 Commons: Irena Veisaitė – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien


Dieser Artikel basiert ursprünglich auf dem Artikel Irena Veisaitė aus der freien Enzyklopädie Wikipedia und steht unter der Doppellizenz GNU-Lizenz für freie Dokumentation und Creative Commons CC-BY-SA 3.0 Unported. In der Wikipedia ist eine Liste der ursprünglichen Wikipedia-Autoren verfügbar.