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Ionel Rapaport

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Ionel Florian Rapaport (geb. 30. März 1909 in Buzău, Rumänien; gest. 1972[1]) war ein rumänischer Arzt für Endokrinologie und Psychopathologie.

Leben

Er wuchs in Rumänien in einer Familie jüdischen Glaubens auf und studierte dort Medizin. Während des Zweiten Weltkrieges kam er nach Paris, wo er bei Charles Blondel seine Studien fortsetzte. Die Promotionsarbeit schrieb er über rituelle Kastration. 1953 emigrierte er in die USA und ging an die University of Wisconsin. Sein bekanntestes Werk ist seine Einführung in die kollektive Psychopathologie der mystischen Sekte der Skopzen.

Die New Yorker Filmemacherin Pola Rapaport ist seine Tochter aus zweiter Ehe mit einer Amerikanerin.

Rapaport starb 1972 an einer Krebserkrankung.[1]

Werke

  • Ionel Florian Rapaport: Castration rituelle: l'etat mental des Skoptzy. Librairie Lipschutz, Paris 1937
  • Ionel Rapaport: Introduction a la psychopathologie collective la secte mystique des Skoptzy. Paris, Edition Erka 1949 (Collection internationale de psychologie sociale normale et pathologique)
  • L'Étude des troubles menstruels dans la Bible et le Talmud. In: Revue d'histoire de la médecine hébraïque (Impr. ABéCé), Paris 1954 (Extrait de la "Revue d'histoire de la médecine hébraïque". N° 9, juillet 1951)
  • Ionel Rapaport [Hrsg.]: Collection internationale de psychologie sociale normale et pathologique. 1948.
  • Ionel Rapaport: Les faits de castration rituelle : essai sur les formes pathologiques de la conscience collective. Lille, 1945 (Dissertation Th. lettres Paris, 1945)

Literatur

  • Harry Schneidermann und Itzhak J. Carmin (Hrsg.): Who's Who in World Jewry. Who's Who in World Jewry, New York 1955
  • Harry Cohen und Itzhak J. Carmin (Hrsg.): Jews in the world of science. Monde, New York 1956

Einzelnachweise

  1. 1,0 1,1 Unveiling Secrets. Abgerufen am 7. November 2011 (englisch).


Dieser Artikel basiert ursprünglich auf dem Artikel Ionel Rapaport aus der freien Enzyklopädie Wikipedia und steht unter der Doppellizenz GNU-Lizenz für freie Dokumentation und Creative Commons CC-BY-SA 3.0 Unported. In der Wikipedia ist eine Liste der ursprünglichen Wikipedia-Autoren verfügbar.