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Intransitivität (Grammatik)

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Intransitive Verben binden im Gegensatz zu transitiven Verben kein direktes Objekt  (d. h. in Akkusativsprachen und in der Kasusterminologie wie etwa dem Deutschen kein Akkusativ­objekt).

Beispiele

  • „Blühen“ ist intransitiv. Man kann nicht etwas oder jemanden blühen.
  • „Essen“ dagegen ist ein transitives Verb: „Ich esse einen Fisch“ (Subjekt - Prädikat - Akkusativobjekt).

Weitere Beispiele für intransitive Verben:

  • „existieren“
  • „schneien“
  • „wehen“

Passiv

Eine Passivierung ist teilweise möglich (außer wenn ein unakkusativisches Verb vorliegt). Hierbei entsteht dann eine unpersönliche Konstruktion:

  • „Es wird marschiert.“
  • „Jetzt wird geschlafen!“ (kann auch als eine Variante der Befehlsform gebraucht werden).

Akkusativobjekte zur Verstärkung

Zu intransitiven Verben existieren oft Substantive des gleichen Wortstamms oder Wortfeldes. Mit diesen lässt sich dann auch ein Akkusativobjekt bilden, das allerdings nur zur Verstärkung des Verbs dient.


Sonstiges

In Ergativsprachen[1] ist das Subjekt in Sätzen mit intransitivem Verb im Absolutiv, bei Sätzen mit transitivem Verb dagegen im Ergativ und das Objekt im Absolutiv.

Zu verschiedenen grammatischen Typen von intransitiven Verben siehe auch den Artikel unakkusativisches Verb.

Literatur

Weblinks

 Wiktionary: intransitives Verb – Bedeutungserklärungen, Wortherkunft, Synonyme, Übersetzungen

Einzelnachweise

  1. Thomas Stolz: Ergativ für blutigste Anfänger. Universität Bremen, S.1–12


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