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Internationale Rote Hilfe

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IHR-Symbol (1932)

Die Internationale Rote Hilfe (IRH; auch bekannt unter dem russischen Akronym МОПР bzw. MOPR) war eine internationale Hilfsorganisation, die mit der kommunistischen Internationalen verbunden war. Die IRH wurde 1922 als politisches Gegenstück zum Roten Kreuz in Moskau gegründet. Die IRH organisierte Kampagnen zur Unterstützung von kommunistischen Gefangenen und sammelte Material für humanitäre Hilfe. Sie richtete auch Heime für Kinder verfolgter oder verhafteter Revolutionäre ein, z. B. in Worpswede (Barkenhoff), Elgersburg und in der Sowjetunion in Iwanowo.

Historische Organisation

Nationale Ableger

1924 hatte die IRH Ableger in 19 Staaten:

Als sich am Ende des Zweiten Weltkriegs die kommunistische Internationale auflöste, war dies auch das Ende der IRH.

Nachfolgeorganisationen

Im Jahr 2000 wurde die IRH in Brüssel erneut gegründet (Secours Rouge International, SRI). Die beiden Zentralsekretariate der IRH befinden sich in Brüssel und Zürich. Das Büro in Zürich wird vom Revolutionären Aufbau Schweiz (RAS) geführt.

In Deutschland entstand 1986 die Rote Hilfe e.V., die aus der am 26. Januar 1975 von der Kommunistischen Partei Deutschlands/Marxisten-Leninisten (KPD/ML) gründeten Rote Hilfe Deutschlands (RHD) hervorging.

Politische Ausrichtung

Gemäß eigenen Angaben will die IRH unter anderem auch militante Aktivisten unterstützen, die wegen politischer oder militärischer Aktivitäten zu Gefängnisstrafen verurteilt wurden, wie z.B inhaftierte Mitglieder der Rote Armee Fraktion, der Roten Brigaden und den belgischen Cellules Communistes Combattantes. Die heutige RHI ist weder humanitär noch karitativ aktiv, sieht sich jedoch in der Tradition der Internationalen Roten Hilfe von 1922.

Bericht Innere Sicherheit der Schweiz

Das schweizerische Bundesamt für Polizei geht in seinem Bericht „Innere Sicherheit der Schweiz des Jahres 2006“, davon aus, dass die IRH dazu dienen soll, linksextreme Tätigkeiten europaweit zu vernetzen. [1]

Literatur

Weblinks

 Commons: Internationale Rote Hilfe – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise

  1. Bericht innere Sicherheit der Schweiz 2006


Dieser Artikel basiert ursprünglich auf dem Artikel Internationale Rote Hilfe aus der freien Enzyklopädie Wikipedia und steht unter der Doppellizenz GNU-Lizenz für freie Dokumentation und Creative Commons CC-BY-SA 3.0 Unported. In der Wikipedia ist eine Liste der ursprünglichen Wikipedia-Autoren verfügbar.