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Ilja Arnoldowitsch Ilf

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Ilja Ilf im Jahr 1932

Ilja Arnoldowitsch Ilf (russisch Илья Арнольдович Ильф, eigentlich Iechiel Leib Fainsilberg (russisch Иехиел Лейб Файнзильберг); geb. 3. Oktoberjul./ 15. Oktober 1897greg. in Odessa; gest. 13. April 1937 in Moskau), war ein russisch-sowjetischer Schriftsteller. Sein Künstlername Ilf ist von seinem bürgerlichen Namen Iechiel Leib Fainsilberg abgeleitet.

Leben

Ilja Ilf wurde 1897 in eine jüdische Familie in Odessa geboren. Er arbeitete zusammen mit Jewgeni Petrow (1903–1942) seit 1927 für satirische Zeitungen. Beide wurden berühmt durch ihre als Ilf und Petrow gemeinsam verfassten Romane „Zwölf Stühle“ und „Das goldene Kalb“, in denen der listenreiche Betrüger Ostap Bender die Hauptfigur ist. Wie Petrow später in seinen „Erinnerungen an Ilf“ schilderte, erzählte ihm Ilja Ilf während eines gemeinsamen Friedhofsbesuches auf ihrer USA-Reise von seiner Tuberkulose, an der er 1937 in Moskau verstarb.

Werke des Duos Ilf und Petrow

  • Двенадцать стульев. Roman. 1928 (deutsch: Zwölf Stühle; zahlreiche Verfilmungen, u. a. Dreizehn Stühle).
  • Светлая личность. Erzählung. 1928 (deutsch: Lichtgestalt).
  • 1001 день, или Новая Шахерезада. Zyklus satirischer Novellen. 1929 (deutsch: Tausendundein Tag oder die neue Scheherazade).
  • Необыкновенные истории из жизни города Колоколамска. Zyklus satirischer Novellen. 1929 (deutsch: Außerordentliche Geschichten aus dem Lebens der Stadt Radbrech).
  • Золотой телёнок. Roman. 1931 (deutsch: Das goldene Kalb oder Die Jagd nach der Million).
  • Одноэтажная Америка. Reisetagebuch. 1936 (deutsch: Eingeschossiges Amerika).
  • Тоня. Novelle. 1937 (deutsch: Jagdrevier).

Deutsche Ausgaben (Auswahl)

Literatur

  • Ilja Ehrenburg: Menschen – Jahre – Leben (Memoiren), München 1962; Sonderausgabe, Kindler, München 1972, Band II, 1923–1941, Portrait Ilf/Petrow Seite 309-314, ISBN 3-463-00512-3.

Weblinks

 Commons: Ilya Ilf – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien


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