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Ida Weissbartová

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Ida Weissbartová, geborene Ida Popperová (geb. 6. Februar 1876 in Lomnice u Tišnova; ermordet 1942 in Ghetto Izbica), war ein aus der Tschechoslowakei stammendes jüdisches Opfer des Holocausts.

Leben

Ida Weissbartová ist die Mutter von Markéta Liebesná, der Ehefrau von Otto Liebesný (* 1894) aus der Familie Liebesný, die in Lomnice u Tišnova seit dem 19. Jahrhundert lebte: auf dem jüdischen Friedhof in Lomnice befinden sich die Grabsteine des Kaufmanns Moritz Liebesný und seiner Frau Louisa Liebesná aus den 1820er Jahren.

Die Tochter Markéta Liebesná lebte mit ihrem Ehemann in Lomnice, deren Kinder Jan Liebesný, später Jan Líbezný (* 1923) und Lilly Luisa Liebesná (* 1927) wuchsen ebenfalls in Lomnice auf. Ida Weissbartová zog 1940 in das Haus der Familie Liebesný um.

Im April 1942 wurde die Familie Liebesný verhaftet und deportiert. Ida Weissbartová wurde mit dem Transport Ae Nr. 321 von Brünn nach Theresienstadt und dann mit dem Transport Aq Nr. 762 von Theresienstadt nach Izbica deportiert[1], wo sie noch im selben Jahr ermordet wurde.

Stolperstein

Am 17. September 2011 wurde vor dem Haus ul. Josefa Uhra 231 in Lomnice, wo sie bei der Familie Liebesný zuletzt wohnte, für sie ein Stolperstein gelegt. Der Stolperstein trägt den folgenden Text[2] (hier mit einer Übersetzung):

ZDE ŽILA
IDA WEISSBARTOVÁ
ROZ. POPPEROVÁ
NAR. 1876
DEPORTOVÁNA 1942
DO TEREZÍNA
ZAVRAŽDĚNA 1942
V IZBICI

HIER LEBTE
IDA WEISSBARTOVÁ
GEB. POPPEROVÁ
GEB. 1876
DEPORTIERT 1942
NACH THERESIENSTADT
ERMORDET 1942
IN IZBICA

Einzelnachsweise

  1. Ida Weissbartová, Kurzinfo in der Opferdatenbank des Portals holocaust.cz, online auf: holocaust.cz/databaze...
  2. Weissbartová Ida, Portal Kameny zmizelých / Stolpersteine.cz, online auf: stolpersteine.cz/de/...

Quelle

  • Stolpersteine v Lomnici (Stolpersteine in Lomnice), eine Dokumentation des Lomnicer Verschönerungsvereins "Okrašlovací spolek pro Lomnici a okolí" (OSLO) über Juden in Lomnice, online auf: oslomnice.cz/...

Siehe auch

Weblinks


Dieser Artikel basiert ursprünglich auf dem Artikel Ida Weissbartová aus der freien Enzyklopädie Wikipedia und steht unter der Doppellizenz GNU-Lizenz für freie Dokumentation und Creative Commons CC-BY-SA 3.0 Unported. In der Wikipedia ist eine Liste der ursprünglichen Wikipedia-Autoren verfügbar.