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Hydathode

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Datei:Guttatie aardbeiblad.jpg
Guttation an einem Erdbeer-Blatt

Hydathoden oder Wasserspalten sind eine spezielle Form wasserabscheidender, aus Gruppen kleiner chlorophyllfreier Zellgruppen bestehender, Drüsen, die bei zahlreichen Pflanzen (meist Bedecktsamer) vorkommen. Durch sie kann auch bei sehr hoher Luftfeuchte Wasser aktiv oder passiv ausgeschieden werden. Eine derartige Wasserabscheidung durch lebende Zellen unter Energieaufwand bezeichnet man als Guttation. Es treten zwei Arten von Hydathoden auf: Passive Hydathoden, bei ihnen erfolgt die Guttation über den Wurzeldruck, und aktive Hydathoden, bei ihnen erfolgt die Guttation unter Energieverbrauch in den Hydathoden selbst.

Hydathoden liegen häufig an Blattspitzen (z. B. bei Süßgräsern), an Zähnchen des Blattrandes (z. B. beim Frauenmantel) oder am Ende großer Blattadern (z. B. bei der Kapuzinerkresse). Der Name ist gebildet aus hydato- (Nominativ hydor) "Wasser" und hodos (f) "Weg". Eine spezielle Form der Trichom-Hydathode ist die Perldrüse.

Quellen


Dieser Artikel basiert ursprünglich auf dem Artikel Hydathode aus der freien Enzyklopädie Wikipedia und steht unter der Doppellizenz GNU-Lizenz für freie Dokumentation und Creative Commons CC-BY-SA 3.0 Unported. In der Wikipedia ist eine Liste der ursprünglichen Wikipedia-Autoren verfügbar.