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Hugo Zuckermann

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Hugo Zuckermann (geb. 15. Mai 1881 in Eger; gest. 23. Dezember 1914 in Eger) war ein böhmisch-österreichischer Rechtsanwalt, deutschsprachiger Schriftsteller und Zionist.

Während seines Studiums in Wien wurde er Mitglied des Vereins zionistischer Hochschüler Theodor Herzl in Wien und später der jüdischen Akademischen Verbindung Libanonia.[1]

Bekannt wurde Zuckermann durch das Österreichische Reiterlied (1913), das militärischen Erfolg und soldatische Schicksalsergebenheit verklärte[2], und die wenigen aus dem Nachlass veröffentlichten Gedichte. Darüber hinaus fand er mit seinem Engagement für den Zionismus Beachtung.

Zusammen mit Oskar Rosenfeld hatte er 1908 die Jüdische Bühne, das erste jüdische Theater in Wien, gegründet, das bis 1938 bestand.

Hugo Zuckermann fiel im Ersten Weltkrieg.

Literatur (Auswahl)

Einzelnachweise

  1. Harald Seewann: Zirkel und Zionstern. Band 1. Graz 1990, S. 135.
  2. Vgl. Ulrich Sieg: Jüdische Intellektuelle im Ersten Weltkrieg. Kriegserfahrungen, weltanschauliche Debatten und kulturelle Neuentwürfe. Akademie Verlag, Berlin 2001 [zugleich: Habilitationsschrift Marburg 1999]. ISBN 978-3-0500-4524-5. S. 80

Weblinks


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