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Hubertus von Sachsen-Coburg und Gotha

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Dietmar Hubertus Friedrich Wilhelm Philipp Prinz von Sachsen-Coburg und Gotha[1] (geb. 24. August 1909 in Gotha; gest. 26. November 1943 bei Groß-Mosty, Polen) war ein deutscher Prinz und Offizier des Hauses Sachsen-Coburg und Gotha.

Herkunft

Hubertus von Sachsen-Coburg und Gotha war das dritte von fünf Kindern des von 1905 bis 1918 regierenden Herzogs Carl Eduard von Sachsen-Coburg und Gotha (1884–1954) und der Prinzessin Viktoria Adelheid zu Schleswig-Holstein-Sonderburg-Glücksburg (1885–1970). Seine Geschwister waren Erbprinz Johann Leopold (1906–1972), Sibylla (1908–1972), die Mutter von Schwedens König Carl Gustaf, Caroline Mathilde (1912–1983), die in erster Ehe einen Grafen zu Castell-Rüdenhausen heiratete und Friedrich Josias (1918–1998) ein deutscher Kaufmann und von 1954 bis 1998 Chef des Hauses Sachsen-Coburg und Gotha.

Datei:Callenberg Friedhof 1.jpg
Friedhof des Hauses Sachsen-Coburg und Gotha im Forst von Schloss Callenberg

Leben

Hubertus von Sachsen-Coburg und Gotha wurde zunächst privat unterrichtet. Besuchte er das Gymnasium Casimirianum in Coburg.[2] Zu seinem Bedauern ist der 23-jährige nunmehrige Erbprinz Hubertus nicht bereit, sich eine Braut zu suchen. Er war homosexuell, was bereits zu seiner Zeit auf der Hochschule offensichtlich wurde.[3] Am 1. Oktober 1939 trat Hubertus in die NSDAP ein (Mitgliedsnummer 7.213.588).[4] Er kämpfte an der Front beim Umgang mit dem Zweiten Weltkrieg. Prinz Hubertus wurde bei einem Flugzeugabsturz 26. November 1943 getötet. Er wurde auf dem Friedhof für die Mitglieder des fürstlichen Hauses Sachsen-Coburg-Gotha begraben.

Belege

  1. thePeerage.com – Dietmar Hubertus Friedrich Wilhelm Philip Prinz von Sachsen-Coburg und Gotha
  2. Harald Sandner: Hitlers Herzog – Carl Eduard von Sachsen-Coburg und Gotha – Die Biographie. Shaker Media Aachen 2011, S. 199
  3. Harald Sandner: Hitlers Herzog – Carl Eduard von Sachsen-Coburg und Gotha – Die Biographie. Shaker Media Aachen 2011, S. 236
  4. Harald Sandner: Hitlers Herzog – Carl Eduard von Sachsen-Coburg und Gotha – Die Biographie. Shaker Media Aachen 2011, S. 353


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