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Hubert Looser

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Kunstsammler Hubert Looser

Hubert Looser (* 5. April 1938 in Vilters, Schweiz) ist ein ehemaliger Schweizer Geschäftsmann, Philanthrop und Kunstsammler. Looser war Präsident der Walter Rentsch Holding AG und der ELCO Looser Holding AG. Heute ist Looser als Vorstand der Fondation Hubert Looser tätig.

Leben

Looser wurde als sechstes von sieben Kindern am 5. April 1938 im schweizerischen Vilters geboren, wo er auch aufwuchs und die Schule besuchte. Seine Eltern waren Unternehmer und hatten die Firma ELCO aufgebaut, welcher Looser, nachdem er seinen MBA an der Columbia Universität New York erworben hatte, 1964 beitrat und mit der Führung der Gruppe in Frankreich, Belgien und Luxemburg betraut wurde.[1]

Looser ist verheiratet, Vater zweier Kinder und lebt in Zürich.

Kunstsammlung

Während seines Sprachaufenthalts 1957 in Paris beeindruckten ihn Poster einer Impressionisten- Ausstellung und er ging seit diesem Erlebnis wann immer er Zeit hatte auf der ganzen Welt in Museen - in seinen Zwanzigern absolvierte Looser im Zuge seiner Ausbildung diverse Sprachaufenthalte und Studienreisen, welche ihn unter anderem nach Mexiko, Japan, Paris, London oder New York führten und den Grundstein seiner Sammelleidenschaft legten. Allerdings waren die meisten der ersten 200 Arbeiten noch Schweizer Kunst. Heute gilt Hubert Looser, der 1990/92 als Präsident der Walter Rentsch Holding AG und der ELCO Looser Holding AG zurücktrat, nachdem er beide Firmen Jahrzehnte lang geleitet und ausgebaut hatte, als ein herausragender Privatsammler im schweizerischen Raum. Sein Hauptaugenmerk gilt dabei Werken des Surrealismus, abstrakten Expressionismus und Minimalismus. Eine der grössten Sammlungen von Willem de Kooning ausserhalb der USA entstand als Teil der Sammlung. Die museumstauglichen Werke der Sammlung wurden 2008 in die Fondation Hubert Looser eingebracht, welche dieses Kulturgut der Öffentlichkeit als Dauerleihgabe im Kunsthaus Zürich zugänglich macht.[2]

Zudem ist Looser Präsident der Fondation H. Looser, welche er bereits 1988 mit dem Zweck gründete, einen Teil seines Vermögens an Menschen mit Behinderung, Kinder in Not und für die Ausbildung von Jugendlichen in Ländern wie Kambodscha, Albanien, Rumänien und Afrika zu spenden.

Siehe auch

Literatur

  • Ingried Brugger, Florian Steininger: Sammlung Hubert Looser, Hatje Cantz Verlag, Ostfildern 2012, ISBN 978-3-7757-3235-2

Weblinks

  1. NZZ Ausgabe Nr 124, 1. Juni 2013
  2. Die Ausstellung 2013 als Vorschau zur Kunsthaus-Erweiterung 2017


Dieser Artikel basiert ursprünglich auf dem Artikel Hubert Looser aus der freien Enzyklopädie Wikipedia und steht unter der Doppellizenz GNU-Lizenz für freie Dokumentation und Creative Commons CC-BY-SA 3.0 Unported. In der Wikipedia ist eine Liste der ursprünglichen Wikipedia-Autoren verfügbar.