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Hubert Fichte

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Hubert Fichte (geb. 21. März 1935 in Perleberg, Landkreis Westprignitz; gest. 8. März 1986 in Hamburg) war ein deutscher Schriftsteller und Ethnograph.

Leben

Hubert Fichte wurde im Krankenhaus Perleberg geboren. Wenige Wochen nach seiner Geburt zog seine Familie nach Hamburg-Lokstedt. Fichtes Mutter arbeitete als Stenotypistin, und er wurde größtenteils von seiner Großmutter erzogen. Sein Vater, ein jüdischer Händler, emigrierte nach Schweden, und Fichte hat ihn nie kennengelernt. Seine Eltern waren nicht verheiratet. Man ließ ihn im Glauben, er sei Halbwaise.

Hubert Fichte, der sowohl eine Ausbildung zum Schauspieler als auch eine Lehre in der Landwirtschaft (1955-1957) absolvierte und zeitweilig als Schafhirte in der Provence arbeitete, lebte ab 1961 in Hamburg, zunächst kurzzeitig in Lokstedt, dann an der Elbchaussee, schließlich – bis zu seinem Tod – in Othmarschen.

Nach missglückten dramatischen Versuchen veröffentlichte er im Jahre 1963 den Erzählband Der Aufbruch nach Turku. Im selben Jahr las er bei dem Treffen der Gruppe 47 in Saulgau das Anfangskapitel seines Romans Das Waisenhaus, der 1965 veröffentlicht wurde.[1] Weitere Werke waren Die Palette (1968) und Detlevs Imitationen „Grünspan“ (1971). Ein Teilvorabdruck aus dem Roman „Detlevs Imitationen – Grünspan“ erschien mit einem Porträt von Hubert Fichte in der Zeitschrift konkret (Nr. 20, 1970).

In früheren Ausgaben von konkret erschien regelmäßig Hubert Fichtes Plattenragout. In der Kolumne „Polizei – Dein Freund und Helfer“ setzte sich Hubert Fichte 1966 in konkret (Nr. 8) kritisch mit der demokratischen Ordnung auseinander: „Soll der Gummiknüppel in unserer jungen Demokratie, auf der eine schlimme Hypothek lastet, Argumente, Humor, Verständigkeit von seiten der Polizei ersetzen?“ Zu seinen prägenden Einflüssen gehörten neben Marcel Proust Hans Henny Jahnn, den Fichte 1949 kennenlernte, aber auch Jean Genet, mit dem er ein vielbeachtetes Interview führte. Sein Verhältnis zu Jahnn – und dessen Einfluss auf die Entdeckung der eigenen Homosexualität – hat Fichte in seinem letzten zu Lebzeiten erschienenen Roman Versuch über die Pubertät (1974) dargestellt, mit dem er seinen autobiografisch inspirierten roman-fleuve zu einem vorläufigen Abschluss brachte.

In den 1970er Jahren beschäftigte sich Fichte zunehmend mit ethnologischen Untersuchungen. Von 1971 bis 1975 hielt er sich in Bahia, Haiti und Trinidad auf. Immer wieder bemühte er sich dort, die aus afrikanischen Kulten entstandenen synkretistischen Religionen kennenzulernen. In den Büchern aus dieser Phase finden sich unter anderem Versuche darüber, die Rituale des Candomblé zu dokumentieren. Die später von ihm selbst als „Ethnopoesie“ zusammengefassten Werke wie Xango (1976) und Petersilie (1980) verließen dabei die lyrische Perspektive nicht. Eher einer Ethnografie des Inlands verpflichtet sind seine St.-Pauli-Interviews, die zuerst 1972 unter dem Titel Interviews aus dem Palais d'Amour etc., dann 1978 erweitert unter dem Titel Wolli Indienfahrer erschienen sind, ebenso seine Interviews mit Hans Peter Reichelt (Hans Eppendorfer. Der Ledermann spricht mit Hubert Fichte, 1977). Parallel zu Fichtes ethnografischen Büchern erschienen die Fotobände Xango und Petersilie der Fotografin Leonore Mau, Fichtes Lebensgefährtin seit 1961.

Die in den späten Siebzigern begonnene und auf 19 Bände angelegte Geschichte der Empfindlichkeit konnte Fichte nicht vollenden. Sie wurde ab 1987 aus dem Nachlass als Fragment veröffentlicht. Der letzte Band, Die zweite Schuld, wurde vom Autor mit einer Sperrfrist von 30 Jahren versehen, ist aber trotzdem bereits 2006 erschienen. Er erzählt von Fichtes Zeit im Literarischen Colloquium in Berlin 1963/64 und besteht im Wesentlichen aus Interviews (mit Joachim Neugröschel, Elfriede Gerstl, Walter Höllerer, Hermann Peter Piwitt und Klaus Stiller).

Fichte starb 1986 kurz vor seinem 51. Geburtstag im Hafenkrankenhaus Hamburg an AIDS. Er wurde auf dem Nienstedtener Friedhof beigesetzt.

Seit 1995 verleiht die Stadt Hamburg im Gedenken an Fichte den Hubert-Fichte-Preis für besondere literarische Leistungen. Die Hamburger Rockband Tocotronic verfasste mit dem Lied Imitationen eine Hommage an Fichte.

Auszeichnungen

Datei:Hubert Fichte.JPG
Grabstein von Hubert Fichte.
Die Inschrift lautet:
„Denn ich war schon einmal ein Junge und ein Mädchen und ein Busch und ein Vogel und ein aus dem Meer springender wandernder Fisch.“
Empedokles (DK 31 B 117 = Diogenes Laertios 8,77, Übersetzung nach Kirk, Raven, Schofield, Hülser).

Werke (Auswahl)

  • Der Aufbruch nach Turku. Erzählungen Hoffmann & Campe, Hamburg 1963
  • Im Tiefstall. Erzählung Galerie im Centre, Göttingen 1965
  • Das Waisenhaus. Roman Rowohlt, Reinbek 1965 (Hermann-Hesse-Preis) häufige Neuauflagen
  • Die Palette. Roman Rowohlt, Reinbek 1968
  • Detlevs Imitationen »Grünspan«. Roman Rowohlt, Reinbek 1971
  • Interviews aus dem Palais d’Amour Rowohlt, Reinbek 1972 erweitert dann unter: Wolli Indienfahrer Fischer, Frankfurt a. M. 1978
  • Versuch über die Pubertät. Roman Hoffmann & Campe, Hamburg 1974
  • Xango. Die afroamerikanischen Religionen II. Bahia. Haiti. Trinidad Fischer, Frankfurt 1976
  • Petersilie. Die afroamerikanischen Religionen IV. Santo Domingo. Venezuela. Miami. Grenada Fischer, Frankfurt 1980
  • Psyche. Anmerkungen zur Psychiatrie in Senegal Qumran, Frankfurt 1980
  • Zwei Autos für den heiligen Pedro Claver als Text: Qumran, Frankfurt 1982 ISBN 3886551768.
  • Lazarus und die Waschmaschine. Kleine Einführung in die afroamerikanische Kultur Fischer, Frankfurt 1985
  • »Deiner Umarmungen süße Sehnsucht«. Die Geschichte der Empfindungen am Beispiel der französischen Schriften des Grafen August von Platen-Hallermünde Tübingen 1985
  • Die Geschichte der Empfindlichkeit Fischer, Frankfurt 1987 ff.
  • Hubert Fichte – Jean Genet [Interview] Photos von Leonore Mau Rimbaud, Aachen 1992
  • Ödipus auf Håknäss. Schauspiel Fischer, Frankfurt 1992
  • St. Pauli Geschichte Berlin (TRANSIT) Berlin 2006
  • Ketzerische Bemerkungen für eine neue Wissenschaft vom Menschen Hamburg (EVA) 2001

CDs

  • Gott ist ein Mathematiker. Annäherungen an die traditionelle Psychiatrie in Togo, Audio-CD, 60 Minuten, Originaltonaufnahme, hrsg. v. Nils Röller und Klaus Sander in Zusammenarbeit mit Leonore Mau, ISBN 3-932513-21-5 (Köln: supposé 2000)
  • St. Pauli Interviews Audio-CD, 77 Minuten, Originalaufnahmen Hamburg 1969, hrsg. v. Nils Röller und Klaus Sander, mit Fotos von Leonore Mau, ISBN 3-932513-20-7 (Köln: supposé 2000)
  • Beat und Prosa. Live im Star-Club Hamburg 1966. Musik: Ian & The Zodiacs, Ferre Grignard Audio-CD, 50 Minuten, ISBN 3-932513-41-X (Köln: supposé 2004)
  • Hubert Fichte / Lil Picard. Audio-CD, 80 Minuten, Originalaufnahmen New York 1975/76, hrsg. v. Klaus Sander, ISBN 3-932513-42-8 (Köln: supposé 2005)
  • Hubert Fichte. Hörwerke 1966–1986 2 MP3-CDs Dauer 18 Stunden, Hg. Robert Galitz, Kurt Kreiler und Martin Weinmann (Beibuch) Zweitausendeins ISBN 3-86150-657-2 (siehe auch: unter Werke, Pedro Claver)

Sekundärliteratur (Bücher)

  • Jan-Frederik Bandel: Nachwörter. Zum poetischen Verfahren Hubert Fichtes. Reihe: Hubert Fichte Studien Bd. 8. Rimbaud, Aachen 2008 ISBN 3890865526
    • dsb., Hg.: Tage des Lesens. Hubert Fichtes „Geschichte der Empfindlichkeit“. Hubert Fichte Studien Bd. 5. ebd. 2006
    • dsb.: Fast glaubwürdige Geschichten. Über Hubert Fichte. Hubert Fichte Studien Bd. 3. ebd. 2005
    • dsb.: Hubert Fichte: Hotel Garni, Doppelzimmer Hubert Fichte Studien Bd. 2. ebd. 2004
    • dsb. mit Robert Gillett, Hgg.: Hubert Fichte. Texte und Kontexte. Hamburg, Männerschwarm 2007
    • dsb. mit Lasse Ole Hempel & Theo Janßen: Palette revisited. Eine Kneipe und ein Roman. Nautilus, Hamburg 2005
  • Thomas Beckermann Hg.: Hubert Fichte. Materialien zu Leben und Werk. Fischer, Frankfurt 1985
  • Hartmut Böhme & Nikolaus Tiling Hgg.: Leben, um eine Form der Darstellung zu erreichen. Studien zum Werk Hubert Fichtes. Fischer, Frankfurt 1991
    • dies. Hgg.: Medium und Maske. Die Literatur Hubert Fichtes zwischen den Kulturen. M & P Verlag für Wissenschaft und Forschung, Stuttgart 1995
  • Böhme, Hartmut: Hubert Fichte. Riten des Autors und Leben der Literatur. Metzler, Stuttgart 1992
  • Braun, Peter & Weinberg, Manfred: Ethno/Graphie. Reiseformen des Wissens. Gunter Narr, Tübingen 2002
  • Braun, Peter: Die doppelte Dokumentation. Fotografie und Literatur im Werk von Leonore Mau und Hubert Fichte. Metzler Stuttgart 1997
  • Carp, Ulrich: Rio Bahia, Amazonas. Untersuchungen zu Hubert Fichtes Roman der Ethnologie mit einer lexikalischen Zusammenstellung zur Erforschung der Religionen Brasiliens. Königshausen & Neumann, Würzburg 2002
  • Fisch, Michael: Explosion der Forschung. Bibliografie zu Leben und Werk von Hubert Fichte. Unter Berücksichtigung des Werkes von Leonore Mau. Bibliographien zur deutschen Literatur Bd. 16, Aisthesis, Bielefeld 2006 ISBN 3-89528-545-5
    • dsb.: Gesten und Gespräche. Über Hubert Fichte. Hubert-Fichte-Studien Bd. 4. Rimbaud, Aachen 2005, ISBN 3-89086-615-8
    • dsb.: Hubert Fichte: Ketzerische Bemerkungen für eine neue Wissenschaft vom Menschen. Mit einem Essay von Michael Fisch." EVA Reden Bd. 17, Hamburg: Europäische Verlagsanstalt 2001, ISBN 3-434-50117-7
    • dsb.: Verwörterung der Welt. Über die Bedeutung des Reisens für Leben und Werk von Hubert Fichte. Orte - Zeiten - Begriffe. Studien zur Literaturgeschichte Band 1 (nachträglich Hubert-Fichte-Studien Bd. 1), Rimbaud, Aachen 2000, ISBN 3-89086-751-0 (Dissertation, Freie Universität Berlin 1999.)
    • dsb.: Personalbibliografie zu Leben und Werk von Hubert Fichte. Unter Berücksichtigung des Werkes von Leonore Mau. Mit einem Text von Gert Mattenklott., Edition diá, Berlin 1996 ISBN 3-86034-148-0
    • dsb.: Vorschläge zu einer historisch-kritischen Ausgabe der Werke von Hubert Fichte. Magisterarbeit, Freie Universität Berlin 1993.
  • Ronald Kay: Leonore Mau & Hubert Fichte. Hälfte des Lebens. Eine fotografische Elegie. Schriftenreihe der Hamburgischen Kulturstiftung, Band 4. Dölling und Galitz, Hamburg 1996
    • dsb.: Leonore Mau & Hubert Fichte. Die Kinder Herodots. S. Fischer, Frankfurt 2006 ISBN 3100207327 (Bildband mit Texten)
  • Hans-Jürgen Heinrichs: Die Djemma el-Fna geht durch mich hindurch. Oder wie sich Poesie, Ethnologie und Politik durchdringen. Hubert Fichte und sein Werk. , Pendragon, Bielefeld 1991
  • Rekha Kamath: „Schichten statt Geschichten“. Selbst- und Fremderforschung bei Hubert Fichte. Aisthesis, Bielefeld 1993
  • Langs, Peter: Versuch über eine poetische Anthropologie am Beispiel Hubert Fichtes. Magisterarbeit. Heidelberg 1993
  • Röhr, Sabine: Hubert Fichte. Poetische Erkenntnis. Montage – Synkretismus – Mimesis. Göttingen, Herodot 1985
  • Schlagmann, Klaus: Ödipus, komplex betrachtet. Männliche Unterdrückung und ihre Vergeltung durch weibliche Intrige als zentraler Menschheitskonflikt. Darin (S.374 ff): Hubert Fichte: Ödipus auf Håknäss. Saarbrücken, Verlag Der Stammbaum und die 7 Zweige, 2005
  • Seifert-Waibel, Miriam: „Ein Bild aus tausend widersprüchlichen Fitzeln“. Die Rolle der Collage in Hubert Fichtes "Explosion" und "Das Haus der Mina in São Luiz de Maranhão". Aisthesis, Bielefeld 2005
  • Simo, David: Interkulturalität und ästhetische Erfahrung. Untersuchungen zum Werk Hubert Fichtes. Stuttgart, Metzler 1993
  • Teichert, Torsten: “Herzschlag außen”. Die poetische Konstruktion des Fremden und Eigenen im Werk von Hubert Fichte. Fischer, Frankfurt 1987
  • Tiling, Johann Nikolaus: Hauchbilder der Erinnerung. Biographische Spuren und die Entwicklung literarischer Motive im Werk Hubert Fichtes. Rosa Winkel, Berlin 1996
  • von Wangenheim, Wolfgang: Hubert Fichte. Edition Text + Kritik 1980
  • Weinberg, Manfred: Akut. Geschichte. Struktur. Hubert Fichtes Suche nach der verlorenen Sprache einer poetischen Welterfahrung. Aisthesis, Bielefeld 1993

Sekundärliteratur (Aufsätze)

  • Bandel, Jan-Frederik: Hubert Fichte: Das Hörwerk 1966-86 (Rezension). In: Kultur & Gespenster 1 (2006).
  • Bandel, Jan-Frederik: Hubert Fichte: Die zweite Schuld (Rezension).In: Kultur & Gespenster 1 (2006).
  • Echterhölter, Anna: Schöner Berichten Alexander von Humboldt, Hubert Fichte und Daniel Kehlmann in Venezuela. In: Kultur & Gespenster 1 (2006).
  • Fisch, Michael: Der halb geschmeckten Lust mehr reife Früchte. Hubert Fichtes Rezeption des literarischen und musikalischen Barocks, vornehmlich des Werkes von Daniel Casper von Lohenstein. In: Ach, Neigungen zur Fülle. Zur Rezeption barocker Literatur im Nachkriegsdeutschland. Herausgegeben von Christiane Caemmerer und Walter Delabar. Würzburg: Königshausen und Neumann 2001, S. 29-42.
  • Fisch, Michael: Von der Sprache der Wissenschaften und der Fundierung des Poetischen bei Hubert Fichte. In: Hubert Fichte: Ketzerische Bemerkungen für eine neue Wissenschaft vom Menschen. Hamburg: Europäische Verlagsanstalt 2001, S. 23-65.
  • Fisch, Michael: Verwörterung der Welt. Hubert Fichte zum 65. Geburtstag. Herbert Jäger, Hermann Peter Piwitt und Josef Winkler in Lesung und Gespräch in der literaturWERKstatt berlin am 18. April 2000. In: Forum. Homosexualität und Literatur 37 (2000) S. 55-79.
  • Frahm, Ole: Zerstreute Fremde Zur „Annäherung an die Geisteskranken“ bei Leonore Mau und Hubert Fichte. In: Kultur & Gespenster 1 (2006).
  • Fuhse, Mario: „Der Mensch ist ein Baum. Eichen meine Eltern. Die Fichte.“ Zu Impulsen des Schreibens bei Hubert Fichte. In: Kultur & Gespenster 1 (2006).
  • Fuhse, Mario: „Von der Utopie über deren Scheitern zur Utopie“ Zum Konzept der Geschichte der Empfindlichkeit. In: Tage des Lesens (2006)
  • Fuhse, Mario: „Ich will anfangen, fürs Schreiben zu leben, nicht wie bisher leben, um etwas zum Schreiben zu haben.“ Zu Leben und Werk von Hubert Fichte. In: FORUM Homosexualität und Literatur, Band 47 (2006).
  • Gillett, Robert M.: Terrorangriff und Terminologie. W. G. Sebald – Volker Hage – Hubert Fichte. In: Kultur & Gespenster 1 (2006).
  • Gutmair, Ulrich: Ich sind die Anderen. Exotismus, Empfindlichkeit, Ethnopoesie und die Politik des Interviews bei Hubert Fichte. In: Kultur & Gespenster 1 (2006).
  • Röggla, Kathrin: Ein Anmaßungskatalog für Herrn Fichte. In: Kultur & Gespenster 1 (2006).
  • Schäfer, Gerd: Ohne Titel, oder: Kosten der Unschuld. Heino Jaeger und das andere Deutschland. In: Kultur & Gespenster 1 (2006).
  • Schülke, Anne: Wohlwollendes Gerede über Hubert Fichte. In: Kultur & Gespenster 1 (2006).
  • these.null: Das imaginäre Werk Hubert Fichtes. In: Kultur & Gespenster 1 (2006).

Filme über Hubert Fichte

  • „Hubert Fichte – der schwarze Engel.“ Dokumentation, 60 Min., Buch und Regie: Thomas Palzer, Produktion: SWR, Erstausstrahlung: 30. März 2005 [3]
  • „Palette revisited.“ Dokumentation, 67 Min., Regie: Theo Janßen, Produktion: Tag/Traum, 2005 [4]

Einzelnachweise

  1. Dieter E. Zimmer, Die Gruppe 47 in Saulgau, DIE ZEIT, Feuilleton, 45, 8. November 1963, S.17-18.[1]
  2. Der Titelheld war ein spanischer Jesuitenpater, der in Kolumbien schwarzafrikanische Sklaven nicht nur menschlich behandelte, sondern sich bis ins Innerste mit ihnen solidarisierte, eine Gegenfigur zur brutalen Kolonialisierung ganzer Kontinente. Der Text verrät diskret etwas über Fichtes eigene Sehnsucht, das Einfache und vielfach Ritualisierte. Sprecher: Bernhard Minetti, Matthias Ponnier, Christian Brückner und der alte Fritz Rasp, Regie Peter M. Ladiges. Hörprobe auf Seiten des Verlages.
  3. „Hubert Fichte: Der schwarze Engel“, 3sat, 30. März 2005
  4. Jan-Frederik Bandel: Aktuelles zu Fichte

Weblinks


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