Jewiki unterstützen. Jewiki, die größte Online-Enzyklopädie zum Judentum.

Helfen Sie Jewiki mit einer kleinen oder auch größeren Spende. Einmalig oder regelmäßig, damit die Zukunft von Jewiki gesichert bleibt ...

(Spendenkonto siehe Impressum). Vielen Dank für Ihr Engagement!

Hohe Wand

Aus Jewiki
Wechseln zu: Navigation, Suche
Der Titel dieses Artikels ist mehrdeutig. Weitere Bedeutungen sind unter Hohe Wand (Begriffsklärung) aufgeführt.
Hohe Wand
Hohe Wand (Österreich)
Hohe Wand
Basisdaten
Staat: Österreich
Bundesland: Niederösterreich
Politischer Bezirk: Wiener Neustadt-Land
Kfz-Kennzeichen: WB
Hauptort: Maiersdorf
Fläche: 24,64 km²
Koordinaten: 47° 50′ N, 16° 3′ O47.82583333333316.058055555556450Koordinaten: 47° 49′ 33″ N, 16° 3′ 29″ O
Höhe: 450 m ü. A.
Einwohner: 1.445 (1. Jän. 2016)
Bevölkerungsdichte: 59 Einw. pro km²
Postleitzahlen: 2722, 2723, 2724
Vorwahl: 02638
Gemeindekennziffer: 3 23 11
Adresse der
Gemeindeverwaltung:
Ortsstraße 33
2724 Hohe Wand
Website: www.hohewand.net
Politik
Bürgermeister: Josef Laferl (ÖVP)
Gemeinderat: (2015)
(19 Mitglieder)
14
2
2
1
14 
zur Vorlage
Von 19 Sitzen entfallen auf:
(Quelle: Gemeindedaten bei Statistik Austria)

Hohe Wand ist eine Gemeinde mit 1445 Einwohnern (Stand 1. Jänner 2016) im Bezirk Wiener Neustadt-Land in Niederösterreich. Sie entstand 1971 aus der Vereinigung der ehemaligen Gemeinden Maiersdorf und Stollhof.

Geografie

Hohe Wand liegt im Industrieviertel in Niederösterreich. Die Fläche der Gemeinde umfasst 24,6 Quadratkilometer. 52,98 Prozent der Fläche sind bewaldet. Im Gemeindegebiet liegt der Naturpark Hohe Wand.

Gemeindegliederung

Das Gemeindegebiet umfasst folgende vier Ortschaften (in Klammern Einwohnerzahl Stand 1. Jänner 2015[1]):

  • Gaaden (130)
  • Maiersdorf (653)
  • Netting (78)
  • Stollhof (567)

Die Gemeinde besteht aus den Katastralgemeinden Gaaden, Maiersdorf, Netting und Stollhof.

Geschichte

Der Depotfund von Stollhof in der Gemeinde Hohe Wand wurde 1864 von einem Hirten in 700-800 m Höhe oberhalb von Stollhof entdeckt. Er befindet sich im Naturhistorischen Museum Wien.

Vor Christi Geburt war das Gebiet Teil des keltischen Königreiches Noricum und gehörte zur Umgebung der keltischen Höhensiedlung Burg auf dem Schwarzenbacher Burgberg, welche Hauptort für das gesamte Nord-Ost-Norikum war. Später unter den Römern lagen die heutigen Orte der Gemeinde Hohe Wand dann in der Provinz Pannonia. Im österreichischen Kernland Niederösterreich liegend teilte der Ort die wechselvolle Geschichte Österreichs.

Maiersdorf

Die ehemalige Gemeinde Maiersdorf wurde bei der Stiftung des Klosters Rein 1128 urkundlich erwähnt. Bei den Türkeneinfällen 1529 und 1683 flüchtete die Bevölkerung in die Wehrkirche und in die Höhlen der Hohen Wand. Während der Franzosenkriege 1805-09 wurde der Ort geplündert. Von 1870 bis 1970 war Maiersdorf eine eigenständige Gemeinde.

Bevölkerung

Bevölkerungsentwicklung

Vorlage:Zeitleiste Bevölkerungsentwicklung der Gemeinde Hohe Wand

Religion

Nach den Daten der Volkszählung 2001 sind 85,7 % der Einwohner römisch-katholisch und 2,3 % evangelisch. 1,1 % sind Muslime, 0,5 % gehören orthodoxen Kirchen an. 9,2 % der Bevölkerung haben kein religiöses Bekenntnis.

Politik

Gemeinderatswahlen
 %
80
70
60
50
40
30
20
10
0
71,48 %
(-1,00 %p)
11,14 %
(-9,07 %p)
10,39 %
(n. k.)
6,99 %
(-0,32 %p)
2010

2015


Im Gemeinderat gibt es nach der Gemeinderatswahl vom 25. Jänner 2015 bei insgesamt 19 Sitzen folgende Mandatsverteilung: Liste ÖVP 14, Liste SPÖ 2, Liste Die Grünen 2, FPÖ 1, andere keine Sitze.

Kultur und Sehenswürdigkeiten

Siehe auch: Liste der denkmalgeschützten Objekte in Hohe Wand
  • Pfarrkirche Maiersdorf: Die ehemalige, weithin sichtbare Wehrkirche wurde auf einer der Hohen Wand vorgelagerten Felsterrasse errichtet und ist vom Friedhof umgeben. Der Sakralbau ist eine romanische Saalkirche aus dem 12. Jahrhundert und dem hl. Johannes geweiht. Da es einen wehrhaften Zufluchtsort bildete, wurde das Langhaus im 14. Jahrhundert um ein Geschoss erhöht. Um 1680 wurde anstelle der Holzdecke ein zweijochiges Kreuztonnengewölbe eingezogen. 1964 erfolgte südwestseitig ein niedriger Anbau. Die Pfarre ist eine Stiftspfarre des Stiftes Heiligenkreuz.
  • Engelbertkirche Hohe Wand

Wirtschaft und Infrastruktur

Nichtlandwirtschaftliche Arbeitsstätten gab es im Jahr 2001 53, land- und forstwirtschaftliche Betriebe nach der Erhebung 1999 71. Die Zahl der Erwerbstätigen am Wohnort betrug nach der Volkszählung 2001 613. Die Erwerbsquote lag 2001 bei 47,52 Prozent.

Öffentliche Einrichtungen

  • Das Rote Kreuz hat eine Ortsstelle in Maiersdorf.
  • Freiwillige Feuerwehren gibt es in Maiersdorf, in Netting und in Stollhof.

Bilder

Weblinks

 Commons: Hohe Wand, Lower Austria – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise

  1. Statistik Austria, Bevölkerung am 1.1.2015 nach Ortschaften

Vorlage:Navigationsleiste Städte und Gemeinden im Bezirk Wiener Neustadt-Land


Dieser Artikel basiert ursprünglich auf dem Artikel Hohe Wand aus der freien Enzyklopädie Wikipedia und steht unter der Doppellizenz GNU-Lizenz für freie Dokumentation und Creative Commons CC-BY-SA 3.0 Unported. In der Wikipedia ist eine Liste der ursprünglichen Wikipedia-Autoren verfügbar.