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Hille

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Der Titel dieses Artikels ist mehrdeutig. Weitere Bedeutungen sind unter Hille (Begriffsklärung) aufgeführt.
Wappen Deutschlandkarte
Wappen der Gemeinde Hille
Hille
Deutschlandkarte, Position der Gemeinde Hille hervorgehoben
52.3330555555568.7552
Basisdaten
Bundesland: Nordrhein-Westfalen
Regierungsbezirk: Detmold
Kreis: Minden-Lübbecke
Höhe: 52 m ü. NN
Fläche: 102,99 km²
Einwohner:

16.167 (31. Dez. 2010)[1]

Bevölkerungsdichte: 157 Einwohner je km²
Postleitzahlen: 32470–32479
Vorwahlen: 05703, 05734, 0571
Kfz-Kennzeichen: MI
Gemeindeschlüssel: 05 7 70 012
Gemeindegliederung: 9 Ortsteile
Adresse der
Gemeindeverwaltung:
Am Rathaus 4
32479 Hille (Ortschaft Hartum)
Webpräsenz: www.hille.de
Bürgermeister: Michael Schweiß (SPD)
Lage der Gemeinde Hille im Kreis Minden-Lübbecke

Hille Zum Anhören bitte klicken! [ˈhɪl̩ə] ist eine Gemeinde im Kreis Minden-Lübbecke im Norden Ostwestfalens mit rund 16.000 Einwohnern. Sie wurde 1973 im Rahmen der kommunalen Neugliederung Nordrhein-Westfalens durch den Zusammenschluss von neun Gemeinden des Mindener Landes gebildet. Namensgeber ist das Dorf Hille.

Das Gemeindegebiet ist 102,99 km² groß und umfasst neben dem Flachland der Norddeutschen Tiefebene mit dem niedrigsten Punkt auf 45,7 m Höhe den am südlichen Rand zum Wiehengebirge ansteigenden Teil mit bis zu 251 Meter Höhe.

Während des Heiligen Römischen Reiches gehörte das Gebiet der Gemeinde zum Bistum Minden und wurde von den dortigen Herren geprägt. 1648 wurde das Bistum säkularisiert und fiel unter der Bezeichnung „Fürstentum Minden“ an Brandenburg-Preußen.

Nach dem Zweiten Weltkrieg siedelten sich hier viele Flüchtlinge an, die Bevölkerungszahl stieg merklich an. Zu Beginn des 20. Jahrhunderts wurde Hille an die Mindener Kreisbahn angeschlossen, etwas später 1911 - 1915 wurde der Mittellandkanal durch die moorige Landschaft vorm Wiehengebirge gegraben und in Hille ein Hafen eingerichtet.

Die Wirtschaft wird immer noch stark von der Landwirtschaft geprägt, aber inzwischen gibt es vielfältige industrielle und handwerkliche Produktions-, Handels- und Dienstleistungsunternehmen.

Geografie

Datei:Falk Oberdorf Hille Topographie.PNG
Die Topographie der Gemeinde Hille

Hille liegt im Nordosten des Regierungsbezirks Detmold, im Zentrum des Mindener Landes und grenzt mit seiner Nordgrenze an das benachbarte Bundesland Niedersachsen. Hille hat Anteil an den Naturräumen von Wiehengebirge, dem Lübbecker Lößland und der Rahden-Diepenauer Geest. Der südliche Teil befindet sich in der Übergangszone von der Norddeutsche Tiefebene in die Mittelgebirgslandschaft. Dies ist hier durch die kammartige Struktur des Wiehengebirges als nördliches Mittelgebirge besonders augenfällig, sie schließt in einer Art Riegel den Süden der Gemeinde Hille gegen das Ravensberger Hügelland hin ab. Der Hauptteil der nördlich vorgelagerten Gemeinde ist schon Bestandteil des Tieflandes, das seinen besonderen Charakter durch die ausgebildete Endmoränenlandschaft der Eiszeit erhält. Mit dem erhaltenen Großen Torfmoor verfügt Hille über ein wichtiges Feuchtbiotop glazialen Ursprungs, das seit 1980 Naturschutzgebiet ist. Hier finden sich viele seltene Tiere wie der Weißstorch und besondere Pflanzen. In Hille entspringt die Ösper. In der geographischen Mitte ist Hille durch den von Osten nach Westen verlaufenden Mittellandkanal durchzogen, an den sich weitere Siedlungsstrukturen auf einer trockenen Hochebene anschließen. Nordöstlich befinden sich ein großes Hochmoor und der Mindener Wald. Geographisch wird die Gemeinde Hille im Osten durch die rund 10 km entfernte Weser begrenzt, im Westen setzt sich dieser Landschaftstyp fast bis nach Osnabrück hin fort und geht dort in das Osnabrücker Land über. Die lockere Agrarlandschaft wird durch ein Netz aus Streusiedlungen und Einzelhöfen geprägt, die von Hofgehölzen und Hecken gegliedert werden. In höheren Lagen finden sich Wälder, in Niederungen und auf moorigen Böden Wiesen.[2]

Geologie

Die Gemeinde ist hauptsächlich durch die Überformungen der Saalevereisung, sowie von periglazialen und postglazialen Prozessen geprägt. Als das Gebiet noch von Eis bedeckt war, hatte das Wasser eine zur heutigen Entwässerungsrichtung genau entgegengesetzte Fließrichtung: Es floss vom Eis nach Süden, sammelte sich in einer Flusslandschaft nördlich des Wiehengebirges, um dann nach Westen hin dem Meer zuzustreben. In diesem Urstromtal entwickelten sich ausgedehnte Moore, die lange Zeit große und für den Menschen undurchdringliche Regionen entstehen ließen; Reste davon finden sich in Hille mit dem unter Naturschutz stehende Große Torfmoor.

Hille eignet sich bis auf wenige ungeeignete Standorte mittelmäßig bis gut, in Hang- und Kammlagen sehr gut, zur Nutzung von geothermischen Wärmequellen mittels Erdwärmesonde und Wärmegewinnung durch Wärmepumpe (vgl. dazu die nebenstehende Karte).[3]

Boden

Durch die oben erwähnten glazialen Bedingungen findet sich in der Gemeinde Hille unterschiedlich fruchtbarer Boden, mit unterschiedlichen Auswirkungen auf die Siedlungsstruktur. So gibt es im Süden in der Region zwischen Wiehengebirge und Bastauniederung auf hoch liegenden Flächen einen fruchtbaren Boden, auch als Lübbecker Lößland bezeichnet. Hier haben sich die Siedlungen Rothenuffeln, die beiden Dörfer Oberlübbe und Unterlübbe sowie Eickhorst gebildet. Nördlich davon schließt sich die moorige Bastauniederung an, in der kein nennenswerter Ackerbau betrieben werden kann. Deshalb wird an der Nordkante die Linienführung des Mittellandkanals durchgeführt. Nordöstlich davon lagert sich die Hartumer Lößplatte an, wo gute Ackerbaumöglichkeiten vorherrschen. Hier finden sich die Ortschaften Hartum, Nord- und Südhemmern und Holzhausen II. Die Höfe dort sind mittelgroß, 100 Morgen sind keine Seltenheit. Dieses Lößgebiet setzt sich im Westen hinter dem Fluss Flöthe fort, hier ist das Dorf Hille der Mittelpunkt der Siedlungstätigkeit. Im Nordosten der Gemeinde Hille findet sich schlechter Boden rund um Wittloge, die Bewirtschaftung lässt dort nur noch Waldanbau (Mindener Wald) zu.

Fauna

In dem Gebiet der Gemeinde Hille kommt der Weißstorch vor, die Wiederansiedlung und Bestandspflege wird unterstützt.

Ausdehnung und Nutzung des Gemeindegebiets

Die als "Große Landgemeinde" klassifizierte Gemeinde Hille liegt in der Norddeutschen Tiefebene, im Süden steigt sie zum Kamm des Wiehengebirges auf. Dort findet sich als höchster Punkt der Lübber Berg in der Ortschaft Oberlübbe mit 251 m ü. NN, in der Tiefebene liegt der niedrigste Punkt im Moor bei der Ortschaft Hartum mit 47,7 m ü. NN. Von Osten nach Westen erstreckt sich Hille über 11,8 km, von Norden nach Süden über 15,4 km.

Fläche
nach Nutzungsart[4]
Landwirt-
schafts-
fläche
Wald-
fläche
Gebäude-,
Frei- und
Betriebsfläche
Verkehrs-
fläche
Wasser-
fläche
Sport- und
Grünfläche
sonstige
Nutzung
Fläche in km² 76,05 7,76 8,82 6,31 2,25 0,65 1,15
Anteil an Gesamtfläche 73,84 % 7,53 % 8,56 % 6,13 % 2,18 % 0,63 % 1,12 %

Nachbarkommunen

Hille liegt im Zentrum des Kreises Minden-Lübbecke im nordöstlichen Grenzgebiet des Landes Nordrhein-Westfalen zu Niedersachsen. Bis auf die Landesgrenze im Norden ist Hille daher durch Kommunen dieser Gebietskörperschaft umgeben. Im Einzelnen sind dies die geschichtlich prägende, alte Bischofs- und Kreisstadt Minden im Osten, nordöstlich schließt sich Petershagen an, im Norden liegt die niedersächsische Samtgemeinde Uchte. Westlich von Hille liegen die Stadt Espelkamp und die ehemalige Kreisstadt Lübbecke, im Süden hinter dem Wiehengebirge im Ravensberger Hügelland die Gemeinde Hüllhorst und die Stadt Bad Oeynhausen.

Geschichtlich ist die Gegend nach wie vor zu den alten Kreisstädten Minden und Lübbecke hin orientiert, auf die ebenfalls im Rahmen der kommunalen Neugliederung entstandenen Städte Espelkamp und Petershagen trifft das nicht zu.

Gemeindegliederung

Datei:Hille Ortsteile.svg
Ortsteile der Gemeinde Hille

Nach § 3 Abs. 1 ihrer Hauptsatzung gliedert sich die Gemeinde Hille in folgende neun Ortschaften,[5] die vor 1973 eigenständige Gemeinden waren und zu den aufgelösten Ämtern Dützen und Hartum gehörten:

Geschichte

Hille ist bis in die heutige Zeit hinein geprägt durch seine landwirtschaftliche Struktur. Neben den großen Bauernhöfen, die bedingt durch den guten Lößboden vor allem auf der Hartumer Lößplatte entstanden, gab es bis ins 19. Jahrhundert hinein die vielen kleinen Heuerlingsstätten. Sie verdienten ein Zubrot durch handwerkliche Arbeiten wie zum Beispiel die Leinenweberei. Ende des 19. Jahrhunderts kam die Zigarrenmacherei in Hille auf. Besonders im 19. Jahrhundert wanderten aber auch viele Menschen aus den heutigen Hiller Gemeindeteilen in die USA aus. Ziel war dabei oft New York und hier in der weiteren Umgebung Schenectady. Andere Hiller gingen als sogenannte Hollandgänger zu Fuß bis in die Niederlande, um dort Gras zu mähen. Auch dort blieben einige Hiller für immer.

Datei:Grab schlotheim bergkirchen.jpg
Grab von Carl von Schlotheim am Pass von Bergkirchen, Straßenbauer

Mitte des 19. Jahrhunderts wurde die Infrastruktur durch ein großes Straßenbauprogramm des Landrates im preußischen Kreis Minden, Carl von Schlotheim, ausgebaut. Das Programm war als eine Arbeitsbeschaffungsmaßnahme zu betrachten, die dem Kreis zu einem wirtschaftlichen Aufschwung verhalf. Im frühen 20. Jahrhundert erreichte die Eisenbahn diese ländliche Region. 1903 eröffneten die Mindener Kreisbahnen eine Schmalspurstrecke von Minden bis Eickhorst. 1907 wurde diese Kleinbahn bis Lübbecke verlängert. Die Bahn wurde später auf Normalspur umgestellt. Aufgabe dieser preußischen Nebenbahn als Meliorationsbahn war es, die landwirtschaftlich geprägten Gebiete zu erschließen: Anlieferung von Kunstdünger, Abtransport von landwirtschaftlichen Produkten in die Kreisstädte Minden und Lübbecke und von hier über die dort vorhandenen Staatsbahnen in weitere Städte. Der Bau der Mindener Kreisbahn war zudem eine gut organisierte Arbeitsbeschaffungsmaßnahme, tausende Arbeiter erhielten beim Streckenbau Lohn und Brot. Der Abschnitt Lübbecke–Hille wurde 1967 stillgelegt und anschließend abgebaut. Zwischen Hille (Hafen) und Minden findet noch heute Güterverkehr statt. Auch Oberlübbe hatte von 1897 bis 1937 einen Anschluss an eine Kleinbahn. Der „Wallücker Willem“ verband den Steinbruch bei Wallücke im Wiehengebirge nach Süden über den Berg hin mit Löhne und Kirchlengern und beförderte neben Eisenerz auch Personen.

Lange Zeit wurde noch von so gut wie allen Hillern Platt gesprochen (wie zum Beispiel das Hiller Platt), das von Gemeindeteil zu Gemeindeteil durchaus größere Unterschiede aufweisen kann. Heutzutage ist diese Sprache stark rückläufig.

Religionen

Die Dörfer der Gemeinde Hille sind mit der Stadt Minden 1550 mit der Einführung der Reformation alle evangelisch-lutherisch geworden. Entsprechend sind die Kirchengemeinden bis heute angelegt. Als das Gebiet an Preußen fiel wurde die Landeskirche zur Evangelischen Kirche von Westfalen zusammengefasst, die sich als uniert bezeichnet, also die lutherische und reformatorischen Glaubensrichtung vereint. Die Kirchengemeinden sind auch hier inzwischen teilweise fusioniert, eine Gemeinde betreut mehrere Dörfer. Ein Teil der alten Kirchengebäude ist abgegeben worden und durch Neubauten ersetzt worden (Altes Pfarrhaus in Hille). Durch die Aufnahme der Flüchtlinge des Zweiten Weltkriegs wurden katholische Kirchengemeinden gegründet, die die Glaubenslandschaft langsam in Richtung Mehrgläubigkeit veränderten.

Eingemeindungen

Datei:Rothenuffeln kurpark 2.jpg
Kurpark in Rothenuffeln

Die Großgemeinde Hille wurde zum 1. Januar 1973 im Zuge der Umsetzung des Bielefeld-Gesetzes im Rahmen der nordrhein-westfälischen Kommunalreform geschaffen. Dabei wurden die bis dahin eigenständigen Gemeinden Eickhorst, Hartum, Hille, Holzhausen II, Nordhemmern und Südhemmern aus dem Amt Hartum sowie Oberlübbe, Rothenuffeln und Unterlübbe aus dem Amt Dützen im Altkreis Minden zusammengeschlossen. In den westlichen Randbereichen wurden Teile der Gemeinden Hartum und Holzhausen II an die Stadt Minden abgegeben, im Gegenzug wurden einige Flurstücke der Gemeinde Hahlen in die Gemeinde Hille eingegliedert.[6] Die Ämter Hartum und Dützen wurden aufgelöst; die Gemeinde Hille ist Rechtsnachfolgerin des Amtes Hartum. Als Rathaus wurde das alte Amtshaus Hartum bestimmt, das einigermaßen zentral in der neu gebildeten Gemeinde liegt.

Einwohnerentwicklung

Die folgende Übersicht zeigt die Einwohnerzahlen der Gemeinde Hille nach dem jeweiligen Gebietsstand. Bei den Zahlen handelt es sich bis 1970 und für 1987 um Volkszählungsergebnisse[7][8][9] und ab 1975 um amtliche Fortschreibungen des Statistischen Landesamtes.[10] Die Zahlen für 1975, 1980 und 1985 sind geschätzte Werte, die Zahlen ab 1990 Fortschreibungen auf Basis der Ergebnisse der Volkszählung von 1987. Die Angaben beziehen sich bis 1985 auf die Wohnbevölkerung und ab 1987 auf die Bevölkerung am Ort der Hauptwohnung.

Jahr Einwohner
1950 (13. Sep.) 1 15.734
1961 (6. Juni) 1 14.520
1970 (27. Mai) 1 14.777
1975 (31. Dez.) 14.499
Jahr Einwohner
1980 (31. Dez.) 14.136
1985 (31. Dez.) 13.964
1987 (25. Mai) 14.256
1990 (31. Dez.) 14.727
Jahr Einwohner
1995 (31. Dez.) 15.857
2000 (31. Dez.) 16.571
2005 (31. Dez.) 16.554
2006 (31. Dez.) 16.443

1 Bevölkerung im Gebiet der 1973 gegründeten Gemeinde Hille

Politik

Gemeinderat

Datei:Rathaus hille.jpg
Das Rathaus der Gemeinde Hille in Hartum

Der Gemeinderat der Gemeinde Hille umfasst seit der Kommunalwahl 1999 32 Sitze plus den des Bürgermeisters. Die Vertreter von FWG und Grünen haben sich zu einer Fraktion zusammengeschlossen.

Die Mitglieder des Rates sind für die Dauer von fünf Jahren gewählt, die nächste Kommunalwahl findet 2014 statt. Bis zur Kommunalwahl 1999 war der Bürgermeister ehrenamtlich tätig und Mitglied des Gemeinderates, die Gemeindeverwaltung wurde von einem Gemeindedirektor geleitet.

Die folgende Tabelle zeigt die Kommunalwahlergebnisse seit 1975:

[11][12][13] 2009 2004 1999 1994 1989 1984 1979 1975
Partei Sitze  % Sitze  % Sitze  % Sitze  % Sitze  % Sitze  % Sitze  % Sitze  %
CDU 12 39,76 15 45,14 14 44,74 12 37,81 11 32,35 14 41,10 14 42,01 14 41,03
SPD 12 36,73 11 35,15 12 35,81 14 41,85 16 44,63 13 39,27 13 38,83 13 39,83
FDP 4 12,89 3 10,52 3 10,19 3 8,41 3 9,80 3 10,99 5 17,17 6 19,13
FWG1 2 5,87 2 4,74 2 5,18 2 5,85 3 8,50
Grüne 2 4,84 1 4,45 1 4,08 2 6,08 0 4,72 2 6,54
Einzelbewerber 0 2,09 1 1,99
Gesamt2 32 100 32 100 32 100 33 100 33 100 32 100 33 100 33 100
Wahlbeteiligung 67,15 68,44 66,36 85,13 75,56 78,73 82,65 88,84

1Freie Wählergemeinschaft
2ohne Berücksichtigung von Rundungsdifferenzen

Bürgermeister

1973–1979 Walter Rohde (FDP)
1979–1989 Kurt Riechmann (CDU / heute FWG)
1989–1999 Günter Grannemann (SPD)
1999–2008 Reinhard Jasper (CDU)
2009– Michael Schweiß (SPD)

Bei der Kommunalwahl von 1999 ist der damalige Gemeindedirektor Reinhard Jasper (CDU) mit 52,44 % der Stimmen in einer Stichwahl gegen Friedrich Meyer (SPD) zum Bürgermeister gewählt worden. Er hat die Nachfolge des ehrenamtlichen Bürgermeisters Günter Grannemann (SPD) angetreten. Bei der Kommunalwahl 2004 wurde Jasper im ersten Wahlgang gegen den damaligen Ersten Beigeordneten der Gemeinde Klaus-Hermann Pörtner (SPD) mit 53,88 % der Stimmen erneut für fünf Jahre gewählt. Am 30. September 2008 schied Reinhard Jasper aus seinem Beamtenverhältnis als Bürgermeister der Gemeinde Hille aus. Er hat sich zu diesem Rücktritt entschlossen, nachdem sich Vorwürfe gegen ihn, er habe Gemeindearbeiter während ihrer Dienstzeit für Arbeiten in seinem Wohnhaus beschäftigt, bestätigt hatten. Das Amtsgericht Minden hat daraufhin einen Strafbefehl in Höhe von 9600 Euro gegen den Bürgermeister erlassen, gegen den Jasper allerdings Einspruch eingelegt hat. Seit dem 1. Oktober 2008 führt der Allgemeine Vertreter des Bürgermeisters Helmut Spilker die Amtsgeschäfte in der Verwaltung.

Am 30. August 2009 wurde Michael Schweiß (SPD) mit 33,14 % zum neuen Bürgermeister gewählt.

Gemeindedirektoren

Bis 1999 wurde die Gemeindeverwaltung der Gemeinde Hille von einem hauptamtlichen Gemeindedirektor geleitet, der vom Gemeinderat gewählt wurde. Im Jahr 1973 wurde der Amtsdirektor des aufgelösten Amtes Hartum Wilhelm Grote zum ersten Gemeindedirektor gewählt, er führte dieses Amt bis zu seiner Pensionierung im Jahr 1987 aus. 1987 konnte sich Reinhard Jasper bei seiner ersten Wahl zum Gemeindedirektor erst in einem Losentscheid gegen seinen Gegenkandidaten durchsetzen.

1973–1987 Wilhelm Grote
1987–1999 Reinhard Jasper (CDU)

Wappen, Flagge und Siegel

Der Gemeinde Hille ist mit Urkunde des Regierungspräsidenten in Detmold vom 17. November 1981 das Recht zur Führung eines Wappens, einer Flagge und eines Siegels verliehen worden. (Hauptsatzung § 2)[5]

Beschreibung des Wappens: In Silber (Weiß) aus einem roten Wellenschildfuß wachsend drei rote Moorkolben mit schwarzen Kolben, darüber rote schräg gestellte Windmühlenflügel.

Die Windmühlenflügel stammen aus dem Wappen des ehemaligen Amtes Hartum, auf dessen Gebiet es zahlreiche Windmühlen gab und noch heute gibt. Die Moorkolben stammen aus dem Wappen der Gemeinde Hille, in deren Gebiet sich das Hiller Moor befindet; die Nutzung dieses Moores durch den Torfstich war früher für das Wirtschaftsleben der Gemeinde von Bedeutung. Die Verbindung von Rot und Silber will an die jahrhundertealte Zugehörigkeit des Gebietes zum Fürstbistum Minden erinnern.[14]

Beschreibung der Flagge: Von Weiß und Rot längs gestreift mit dem von der Mitte zur Stange verschobenen Gemeindewappen.

Beschreibung des Banners: Von Weiß und Rot längs gestreift mit dem Gemeindewappen oberhalb der Mitte.

Beschreibung des Siegels: Umschrift oben: GEMEINDE HILLE. Umschrift unten: KREIS MINDEN-LÜBBECKE. Siegelbild: Wappenschild, in dem der Inhalt des Gemeindewappens in Umrissen wiedergegeben ist.

Gemeindepartnerschaften

Die Gemeinde Hille pflegt keine eigenen Gemeindepartnerschaften sondern beteiligt sich an den Partnerschaftsprogrammen des Kreises Minden-Lübbecke.

Kultur und Sehenswürdigkeiten

Windmühlen

Hille ist ein wichtiger Teil der Westfälischen Mühlenstraße im Mühlenkreis Minden-Lübbecke.[15] Fünf Exemplare der so genannten Holländerwindmühle stehen in der Gemeinde. Die Hartumer Windmühle ist entkernt und zu einem Ferienhaus umgebaut worden. Die Windmühlen in Hille und in Nordhemmern sind funktionsuntüchtig, sie werden teilweise als zentraler Veranstaltungsort von Vereinen genutzt. Die Windmühle Eickhorst, bekannt als Storck's Mühle, wird von einer Mühlengruppe betrieben und ist in der Saison jeden dritten oder vierten Samstag geöffnet. Weiterhin befindet sich in Eickhorst eine Wassermühle, deren Wasserrad noch funktionstüchtig ist. Das dazugehörige Gebäude wurde in ein Wohnhaus umgebaut. Die Windmühle Südhemmern ist als Mühlenensemble mit Müllerhaus und Dorfgemeinschaftshaus ausgebaut worden. Die Mühle ist jeden zweiten und vierten Sonntag im Monat geöffnet, da dort jedoch kein Müller mehr vorhanden ist, darf die Mühle nicht mehr betrieben werden. Die Mindener Schifffahrtsgesellschaft bieten ein Kombiticket mit Schiff auf dem Mittellandkanal und der Museumseisenbahn zur Südhemmeraner Windmühle an.

Theater

In der ländlichen Region gibt es kein eigenes Theatergebäude, jedoch werden unregelmäßig Theaterstücke in der Aula der Verbundschule Hille aufgeführt. Die nächsten größeren Theater befinden sich in Minden, Lübbecke und Espelkamp. Am Wiehengebirge haben sich in der Nachbarschaft der Gemeinde zwei Laienspielbühnen etabliert, die Freilichtbühne Nettelstedt und die Freilichtbühne Porta.

Museen

Das Heimathaus Hartum zeigt in einem Fachwerkhaus von 1872 das Leben und die Arbeit in der „guten alten Zeit“. In Hartum steht auch das alte, ehemalige Amtsgefängnis. Bemerkenswert an diesem Gebäude ist, dass es immer schon eine doppelte Funktion hatte: Ein Teil des Gebäudes wurde als Feuerwehrhaus eingerichtet. In Holzhausen II findet sich neben der historischen Dorfschmiede ein Handwerksmuseum. Weiterhin befindet sich in Eickhorst die Moorgalerie, in der eine Fotoausstellung zum Großen Torfmoor zu finden ist. Im Ortsteil Hille wurde in der ehemaligen Kornbrennerei Christian Meyer (gegründet 1721) bis 1990 Alkohol hergestellt. Das alte Brennereigebäude mit Kesselhaus und Kamin steht seit 1995 unter Denkmalschutz. Seit 2002 betreibt der Heimat- und Gartenbauverein Hille e.V. in dem Industriedenkmal ein Brennereimuseum. Der Produktionsablauf kann vom Kornboden bis zum Zollkeller nachvollzogen werden, da noch fast alle Apparaturen noch vorhanden sind, besonders erwähnenswert ist der Rohbrandturm von 1880 und die Dampfmaschine von 1895. Heute wird das Kesselhaus auch als Kulturstätte für Lesungen und Vorführungen genutzt. Auf dem Kornboden ist ein kleines Heimatmuseum mit alten hauswirtschaftlichen Geräten eingerichtet. Auf dem 22 Meter hohen Kamin befindet sich ein Storchennest. Weißstörche brüten hier regelmäßig seit 2003 .

Bauwerke

Datei:Hille2.jpg
Reimlers Hof

Neben den Windmühlen in einigen Ortsteilen gibt es in jedem Dorf eine Dorfkirche, die im Stil der Gegend aus Feldsteinen, gebrannten Ziegeln und Holzkonstruktionen erbaut ist. In der Ortschaft Hille selbst steht die alte Brennerei Meyer, eine ehemalige Kornbrennerei. Auf ihrem Schornstein wurde ein Storchennest eingerichtet. Ebenfalls in Hille steht der alte von Oeynhausen’sche Adelssitz, heute besser als Reimlers Hof bekannt.

Die Hiller Kirche stammt aus dem Jahr 1523, war damals noch für kurze Zeit ein katholisches Gotteshaus bevor es in der Reformation evangelisch-lutherisch wurde. Im Laufe der Zeit wurde sie vergrößert und umgebaut. Der Altar, der im Westen statt wie sonst üblich im Osten der Kirche steht, wurde Anfang des 18. Jahrhunderts vom Ehepaar von Oeynhausen/Pohlmann gestiftet. Bei der Renovierung im Jahr 1954/1955 wurden alte Deckengemälde aus dem Jahr 1523 freigelegt. Rund um die Kirche sind einige Grabsteine des ehemaligen Friedhofes erhalten. An der Außenmauer der Kirche selber wurde ein Grabstein aus dem 16. Jahrhundert aufgestellt, der den Mindener Domherren Conrad von Aswede zeigt. Ebenfalls sehenswert die 600jährige Linde neben der Kirche.[16]

Für weitere Bauwerke siehe → Liste der Baudenkmäler in Hille

Parks und Naturdenkmäler

Mit dem Naturschutzgebiet Großes Torfmoor, dem Naturschutzgebiet Bastauwiesen und dem Naherholungsgebiet Mindener Wald besitzt Hille einige schützenswerte Naturräume.

Am Nordhang des Wiehengebirges hat sich das alte Bauernbad Rothenuffeln mit seinen schwefelhaltigen Quellen etabliert. Hier findet sich ein alter Kurpark, der zum Wandeln der Kurgäste einlädt.

Sport

Hille und Umgebung ist ein Schwerpunkt der deutschen Handballszene. Die benachbarten Vereine TuS Nettelstedt-Lübbecke und Grün-Weiß Dankersen Minden spielen in der Handball-Bundesliga. Die Handballnationalspieler Dieter Waltke und Frank von Behren kommen aus Hille. Jeder der örtlichen Sportvereine hat eine eigene Handballabteilung.

Regelmäßige Veranstaltungen

Seit 1564 wird jedes Jahr im April und September der Hiller Markt begangen. Im großen Kurpark in Rothenuffeln wird vom Jugendblasorchester Rothenuffeln alle zwei Jahre (zuletzt August 2008) am ersten Wochenende nach den Schulferien die Große Parkbeleuchtung inszeniert.[17]

Kulinarische Spezialitäten

In der Region wird viel Getreide angebaut. Ein Teil davon wird traditionell in Brennereien zu Korn und Moorbrand gebrannt. So gibt es noch eine alte Brennerei in Hille.

Wirtschaft und Infrastruktur

Verkehr

Datei:Hille1.jpg
Alter Hiller Bahnhof
Datei:Kleinbahn bei Hartum.jpg
Kleinbahn bei Hartum

Die Infrastruktur der Gemeinde Hille wird durch den von Osten nach Westen verlaufenden Hauptkamm des Wiehengebirges und den in gleicher Richtung verlaufenden Mittellandkanal geprägt.

Durch das Gemeindegebiet verläuft die B 65 von Hannover nach Osnabrück. Diese überregionale Straßenverbindung hatte früher größere Bedeutung; ein Teil ihrer Aufgaben wurde durch den Bau der A 30 auf die Südseite des Wiehengebirges verschoben.

Nächstgelegene Bahnhöfe sind Minden und Bad Oeynhausen (Hauptstrecke Bielefeld–Hannover beziehungsweise Osnabrück–Hannover) sowie Lübbecke an der Ravensberger Bahn. Außerdem verkehren auf der Strecke der Mindener Kreisbahnen Güterzüge und Museumsbahnen (Museumseisenbahn Minden) vom Bahnhof Hille über Hartum bis Minden-Oberstadt.

Hille und seine einzelnen Gemeindeteile können mit Regional- und Anrufbussen von Minden, Lübbecke, Espelkamp, Rahden oder Bad Oeynhausen erreicht werden. Seit August 2010 fährt ein Bürgerbus ab Holzhausen über Hille nach Hartum. [18] Hille gehört zum Tarifverbund „Der Sechser“ (OWL Verkehr GmbH).

Als wichtiger Verkehrsweg durchquert die bis 1915 gebaute Bundeswasserstraße Mittellandkanal die Gemeinde. Hier befindet sich der Hafen Hille, der mit der Mindener Kreisbahn vernetzt ist. Dessen Umschlagszahlen haben sich im Jahr 2006 gegenüber 2005 gesteigert.[19]

Die Radfernwege Bremen–Bad Oeynhausen, Mühlenroute und Wellness-Radroute durchqueren das Gemeindegebiet.

Ansässige Unternehmen

Das Gebiet der Gemeinde Hille war und ist stark landwirtschaftlich geprägt. Neben gut wirtschaftenden Höfen auf guten Lößböden gab es viele Regionen mit schlechten Böden und kargen Einkommen. Viele Bewohner waren deshalb gezwungen sich anderweitig nach Arbeit umzusehen. So erstarkte im 18. Jahrhundert die Leinenindustrie und im 19. Jahrhundert die Zigarrenindustrie. Beide waren stark geprägt von häuslicher Manufaktur und Heimarbeit. Darüber hinaus bot der Wald die Grundlage für die hier weit verbreitete Möbelindustrie, die sich hier jedoch nicht so stark spezialisierte wie die Küchenmöbelindustrie im südlich gelegenen Ravensberger Land.

Beispiel dafür ist die Friedrich Priess GmbH & Co KG, eine seit 1931 bestehende Möbelfabrik in Hille. Weiterhin liefert die Maschinenbauindustrie zu: Die Prieß, Horstmann & Co. Maschinenbau, GmbH & Co.KG aus Unterlübbe ein Maschinenbauunternehmen ist in der Möbelzulieferung tätig.

Da viele Arbeitnehmer nach dem Zweiten Weltkrieg aufgrund der schlechten Wirtschaftslage gezwungen waren, sich außerhalb der Region eine Arbeit zu suchen, pendelten viele zum Volkswagenwerk Hannover. Damals konnten Arbeiter bei Volkswagen so genannte Jahreswagen kaufen und verkaufen, in der Gegend gab es deshalb einen regen Gebrauchtwagenhandel.

Auf dem Gebiet der Gemeinde Hille liegt heute die vom Kreis betriebene Abfalldeponie Pohlsche Heide, die Aufgaben im Rahmen des Abfallentsorgungskonzeptes weit über den Kreis hinaus wahrnimmt.

Die R. Bücker EDV-Beratung Datentechnik GmbH ist ein mittelständisches IT Unternehmen aus Hille, die UPHOFF Schlosserei GmbH ein Stahlbau und Schlossereibetrieb mit 20 Mitarbeitern aus Hille. Weiterhin gibt es die im Fensterbau tätige dtH Tiemann GmbH aus Hille. In Unterlübbe findet sich die ESKATE Rohrverbindungstechnik GmbH, ein Unternehmen der metallverarbeitenden Industrie mit Spezialisierung auf die Herstellung von Flansch- und Spannringverbindungen sowie Sonderbiegeteilen. Im Hafen Hille am Mittellandkanal ist eine Niederlassung des Logistikunternehmens Rhenus GmbH zu finden.

In der Ortschaft Unterlübbe liegt die Wiehengebirgsmolkerei.

Medien

Die öffentliche Presse wird im Gebiet der Gemeinde Hille traditionell aus dem Mittelzentrum Minden wahrgenommen. So ist hier das Verbreitungsgebiet des Mindener Tageblatts, das extra eine Regionalseite Hille hat. Der öffentlich-rechtliche Rundfunk wird vom Westdeutschen Rundfunk als Landesrundfunkanstalt wahrgenommen. Der regionale Rundfunk mit Schwerpunkt Ostwestfalen wird aus dem Studio Bielefeld des WDR für Radio und Fernsehen produziert. Als private Konkurrenz tritt Radio Westfalica aus Minden auf, dessen lokales Fenster gerade verstärkt wird.

Öffentliche Einrichtungen

Die Freiwillige Feuerwehr Hille besteht aus 9 selbständigen Löschgruppen, die jeweils in einem der Dörfer der Gemeinde stationiert sind.[20] Die Krankenversorgung ist auf Kreisebene organisiert, die nächsten Krankenhäuser befinden sich in Minden, Lübbecke und Rahden. In Minden ist 2008 das neu gebaute Johannes-Wesling-Klinikum bezogen worden.

Neben der Freiwilligen Feuerwehr ist das Deutsche Rote Kreuz Ortsverein Hille e.V.[21], im Rahmen der nichtpolizeilichen Gefahrenabwehr, mit der Einsatzeinheit Mitte im Katastrophenschutz tätig.

Bildung

Lange gab es in den zur Gemeinde gehörenden Dörfern eigene Schulen, in denen jahrgangsübergreifend unterrichtet wurde. Nach dem Krieg und dem Anwachsen der Bevölkerung wurden dort Jahrgangsklassen eingeführt. Diese konnten durch den anhaltenden Geburtenrückgang nicht mehr alle beschult werden und wurden zusammengefasst. Daraus ergab sich, dass einzelne Ortschaften keine eigene Grundschule mehr haben, die Schüler sind gezwungen, den Schulbus zu benutzen. Heute haben nur noch Hille, Nordhemmern, Oberlübbe und Rothenuffeln eine eigene Grundschule.

Durch die Bildung der Großgemeinde Hille entstand die Anforderung, im Gemeindegebiet weiterführende Schulen anzubieten; davor war es üblich gewesen, zum Besuch einer höheren Schule in die Kreisstädte Minden oder Lübbecke zu fahren. In der Ortschaft Hille wurde in den 1990er-Jahren die Hauptschule zu einer Gesamtschule mit gymnasialer Oberstufe umgewandelt, 2006 wurde ein gymnasialer Zweig genehmigt und die Gesamtschule Hille zur Verbundschule Hille umbenannt.

Weiterhin sind in der Gemeinde die Schulen für Erziehungshilfe des Kreises Minden-Lübbecke und die Schule für Sprachbehinderte des Kreises Minden-Lübbecke angesiedelt.

Im Rathaus, das sich in der Ortschaft Hartum liegt, befindet sich eine Außenstelle der Volkshochschule Minden. Eine weitere Volkshochschule befindet sich in der benachbarten Stadt Espelkamp.

Persönlichkeiten

Söhne und Töchter der Stadt

Folgende Persönlichkeiten wurden in Hille geboren:

Die aus Deutschland ausgewanderten Vorfahren des US-Astronauten William Cameron McCool stammten aus Hille.

Ehrenbürger

Die Gemeinde verzeichnet keine Ehrenbürger.

Literatur

  • Gerhard Finke: Gemeinde Hille – unsere Heimat. Band 1: 700 Jahre Mühlengeschichte in den Dörfern Eickhorst, Hartum, Hille, Holzhausen II, Nordhemmern, Oberlübbe, Rothenuffeln, Südhemmern und Unterlübbe. Gemeinde Hille, Hille 1993.
  • Gemeinde Hille: 1973 – 1998, 25 Jahre Gemeinde Hille
  • Heinrich Wesemann: Politische Willensentscheidungen im dörflichen Raum. Wahlen und Wahlergebnisse der Gemeinde Hille von 1919 bis 1933. Mitteilungen des Mindener Geschichtsvereins, Jahrgang 47 (1975), S. 7-61.

Weblinks

 Commons: Hille – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Nachweise

  1. Amtliche Bevölkerungszahlen. Landesbetrieb Information und Technik Nordrhein-Westfalen (IT.NRW), abgerufen am 27. Juni 2011. (Hilfe dazu)
  2. Bundesamt für Naturschutz: Landschaftssteckbrief Rahden-Diepenauer Geest, abgerufen im März 2008
  3. Geologischer Dienst NRW: Erdwärme nutzen – Geothermiestudie liefert Planungsgrundlage
  4. Landesamt für Datenverarbeitung und Statistik Nordrhein-Westfalen: Kommunalprofil Hille
  5. 5,0 5,1 Hauptsatzung der Gemeinde Hille vom 17. Dezember 1999
  6. Martin Bünermann, Heinz Köstering: Die Gemeinden und Kreise nach der kommunalen Gebietsreform in Nordrhein-Westfalen. Deutscher Gemeindeverlag, Köln 1975, ISBN 3-555-30092-X.
  7. Gemeindestatistik des Landes Nordrhein-Westfalen: Bevölkerungsentwicklung 1871–1961. Statistisches Landesamt Nordrhein-Westfalen, Düsseldorf 1964, S. 414–415.
  8. Die Wohnbevölkerung in den Gemeinden Nordrhein-Westfalens 1970 : Ergebnisse der Volkszählung am 27. Mai 1970. Statistisches Landesamt Nordrhein-Westfalen, Düsseldorf 1972, S. 43.
  9. Sonderreihe zur Volkszählung 1987 in Nordrhein-Westfalen, Band 1.1: Bevölkerung, Privathaushalte und Erwerbstätige. Landesamt für Datenverarbeitung und Statistik Nordrhein-Westfalen, Düsseldorf 1989, S. 110.
  10. Landesdatenbank Nordrhein-Westfalen
  11. Landesdatenbank NRW; Wahlergebnisse zum Gemeindecode 05770012
  12. Landesbetrieb Information und Technik NRW: Kommunalwahlen
  13. Kommunales Rechenzentrum Minden-Ravensberg/ Lippe Wahl des Rates 1999
  14. Wappenbeschreibung auf der Website der Gemeinde Hille, abgerufen im März 2008
  15. Heinrich Wesemann: Volkskundliche Beiträge zum Mühlenwesen in Hille und Umgebung. Mitteilungen des Mindener Geschichtsvereins, Jahrgang 51 (1979), S. 47-72.
  16. Homepage der gemeinde Hille, abgerufen Dezember 2011
  17. [1], abgerufen September 2008
  18. Mindener Tageblatt zum Bürgerbus in Hille, Ausgabe vom 19. Juni 2010, abgerufen August 2010
  19. „Wirtschaftsstandort Hille“ auf der Webseite der Gemeinde Hille, abgerufen im März 2008
  20. Feuerwehr Hille, abgerufen April 2008
  21. Deutsches Rotes Kreuz(DRK) Hille - Einsatzeinheit, abgerufen 6. April 2008


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