Jewiki unterstützen. Jewiki, die größte Online-Enzyklopädie zum Judentum.

Helfen Sie Jewiki mit einer kleinen oder auch größeren Spende. Einmalig oder regelmäßig, damit die Zukunft von Jewiki gesichert bleibt ...

(Spendenkonto siehe Impressum). Vielen Dank für Ihr Engagement!

Bukowina

Aus Jewiki
(Weitergeleitet von Herzogtum Bukowina)
Wechseln zu: Navigation, Suche
Der Titel dieses Artikels ist mehrdeutig. Weitere Bedeutungen sind unter Bukowina (Begriffsklärung) aufgeführt.
Datei:Bucovina.JPG
Bukowina im Jahr 1901
Datei:Bucovina Romania Ukraine.png
Lage der historischen Bukowina im Verhältnis zu den heutigen Staaten Ukraine, Rumänien und Moldawien
Datei:Bukovina 1910 (Wappen).jpg
Das Wappen des Kronlands Bukowina. Es ist aus dem moldauischen Wappen entstanden

Die Bukowina (veraltet deutsch Buchenland[1]; rumänisch Bucovina, ukrainisch Буковина/Bukowyna) ist eine historische Landschaft im östlichen Mitteleuropa.

Die nördliche Hälfte gehört zur Ukraine und ist Teil des Bezirks Czernowitz. Die südliche Hälfte gehört zu Rumänien und ist Teil der Kreise Suceava.

Hier liegt auch der Archipel der Moldauklöster, der zum Weltkulturerbe der Unesco zählt. Die Bukowina, so wie das östlich davon liegende Bessarabien, war jahrhundertelang ein Teil des historischen Fürstentums Moldau. Nordwestlich davon liegt Galizien, im Südwesten grenzt die Bukowina an Siebenbürgen.

Name

Der Begriff „Bukowina“ stammt aus den slawischen Sprachen und bezeichnet ein mit Buchen bewaldetes Gebiet (buk = Buche). Vor allem im westslawischen Raum ist er als Toponym weit verbreitet. Dieser Begriff wurde im Laufe des Mittelalters auch von der rumänischen Sprache übernommen und mehrere buchenreiche Gegenden im Fürstentum Moldau wurden als "bucovină" benannt, einschließlich des Gebietes, das später von den Habsburgern annektiert wurde.

Geographie

Die Landschaft grenzt im Südwesten an die Karpaten, den Übergang nach Siebenbürgen bildet der Borgo-Pass. In den Karpaten entspringen die Flüsse Siret und Moldova, nach letzterem sind Landschaft und Fürstentum Moldau benannt. Im Norden geht das Land in die Ebene über und reicht bis an den Dnister. Auch der Pruth, der östliche Grenzfluss Rumäniens, fließt durch die Bukowina.

Klima

Das Klima des Landes wurde 1895 als gesund, aber rauh bezeichnet, die mittlere Jahrestemperatur in Czernowitz mit 8,3° C, in den höheren Landesteilen mit 5,6° C angegeben, die durchschnittliche jährliche Niederschlagsmenge mit 580 mm.[2]

Bevölkerung

Historische Hauptstadt ist Czernowitz. Das Herzogtum Bukowina erstreckte sich im Jahr 1900 über 10.441 km² und hatte 730.000 Einwohner. Die Bevölkerung war sehr stark gemischt, wobei neben Ukrainern (damals als Ruthenen bezeichnet) und Rumänen der Anteil der Deutsch- bzw. Jiddischsprachigen jüdischer Religion vor allem im Gebiet um Czernowitz sehr bedeutend war.

1910 bekannten sich etwa 22 % der Bevölkerung zur deutschen Umgangssprache, wovon 96.000 Juden und 72.000 Christen (meist Buchenland- oder Bukowinadeutsche) waren.[3] Zur jüdischen Religion bekannten sich 1890 ca. 13 Prozent.[2] Dieser Anteil war in den Jahrzehnten zuvor stark gestiegen. So betrug er 1857 6,5 %, 1869 9,3 % und 1880 11,8 %.[4]

Die Möglichkeit, als Umgangssprache Jiddisch anzuführen, war vom Wiener Ministerium abgelehnt worden. Vorhergegangene Volkszählungen hatten ein starkes Anwachsen des Deutschen ergeben; die getrennte Zählung Jiddischsprachiger hätte deutsche Besitzstände in Frage gestellt.[5]

Datei:Bucov.png
Ethnische Gruppen in der Bukowina (1930)

Der Bevölkerungsanteil der Rumänen und Ukrainer in der Bukowina hat sich im Laufe der habsburgischen Herrschaft stark geändert, wie die Ergebnisse folgender Volkszählungen zeigen:

Jahr Rumänen Ukrainer Andere Insgesamt
1774 64.000 85,33% 8.000 10,66% 3.000 4,0% *)79.500
1786 91.823 67,8% 31.671 23,4% 12.000 8,8%
1848 209.293 55,4% 108.907 28,8% 59.381 15,8%
1869 207.000 40,5% 186.000 36,4% 118.364 23,1%
1880 190.005 33,4% 239.960 42,2% 138.758 24,4% *)571.671
1890 208.301 32,4% 268.367 41,8% 165.827 25,8% *)646.591
1900 229.018 31,4% 297.798 40,8% 203.379 27,8% 730.195
1910 273.254 34,1% 305.101 38,4% 216.574 27,2%
*) Die hier ausgewiesene Gesamteinwohnerzahl weist einen etwas höheren Wert aus als die Summe der drei Zahlen zuvor.[2] 1895 kamen auf 1 km² 62 Einwohner.

Geschichte

Datei:Voronet Intrare.JPG
Kloster Voroneț

Von der Antike bis 1774

In der Antike war das Gebiet der heutigen Bukowina von Dakern und Bastarnen bewohnt. Vom 1. Jh. v. Chr. bis 106 n. Chr. (nach dem letzten Dakerkrieg) gehörte es zu diversen Dakerreichen. Im 7. Jh. wurde die Region von Slawen besiedelt. Sie wurde später Bestandteil der Kiewer Rus sowie des ostslawischen Fürstentum Halitsch-Wolhynien. In diese Zeit fällt auch die Gründung von Czernowitz. Nach der Verwüstung der Rus durch die Mongolen wurde die Bukowina Teil des Fürstentums Moldau und im 14. bis 16. Jh., mit der Hauptstadt Suceava bis 1563, sogar dessen politisches Zentrum. Ab 1512 geriet das Fürstentum unter zunehmenden osmanischen Einfluss. 1769–1774 war die Bukowina von Russland besetzt.

Österreichische Herrschaft

1774 wurde die Bukowina im Laufe des Russisch-Osmanischen Kriegs (1768–1774) vom nicht kriegführenden Österreich besetzt. 1775 wurde dies im Frieden von Küçük Kaynarca bestätigt, offiziell als Dank für Österreichs „Vermittlerdienste“ zwischen den Kriegsgegnern. (De facto strebte Kaiser Joseph II eine direkte Verbindung von Siebenbürgen zum gerade erworbenen Galizien an.) Die Erwerbung wurde auch durch die falsche Aussage legitimiert, dass das Gebiet einst Teil Galiziens gewesen sei.[6]

Nach zehnjähriger Militärverwaltung des Landes wurde die Bukowina ab 1786 als Kreis Czernowitz (später Kreis Bukowina) des Königreichs Galizien und Lodomerien verwaltet und erst 1849 zum selbstständigen Kronland erklärt. Das neue Kronland wurde aber in den folgenden Jahren meist weiterhin von Lemberg aus regiert, es wurde jedoch schon 1850 eine eigene Statthalterei in Czernowitz errichtet, in weiterer Instanz wurde die Verwaltung in folgende Bezirkshauptmannschaften aufgeteilt[7]:

  1. Bezirk Czernowitz mit den Gerichtsbezirken Czernowitz I, Czernowitz II, Sadagura und Strezents
  2. Bezirk Kotzmann mit den Gerichtsbezirken Kotzmann und Zastawna
  3. Bezirk Wischnitza mit den Gerichtsbezirken Wischnitz, Waszkoutz und Putilla
  4. Bezirk Radautz mit den Gerichtsbezirken Sereth, Radautz und Seletin
  5. Bezirk Moldauisch Kimpolung mit den Gerichtsbezirken Kimpolung, Wadradorna und Gura Humora
  6. Bezirk Suczawa mit den Gerichtsbezirken Suczawa und Solka

1854 wird diese Ordnung wieder revidiert und die Bukowina in folgende Bezirke unterteilt[8]:

  1. Dorna
  2. Putilla
  3. Wysznitz
  4. Kimpolung
  5. Solka
  6. Gurahumora
  7. Sereth
  8. Waskoutz am Czeremosz
  9. Sadagura
  10. Storoschinetz
  11. Kotzmann
  12. Zastawna
  13. Suczawa
  14. Radautz
  15. Czernowitz (Umgebung)

Die Stadt Czernowitz unterstand dabei direkt der Landesregierung.

Mit der Reichsverfassung 1861 erhielt die Bukowina eine Landesordnung, der zufolge in Czernowitz ein Landtag mit seinem Exekutivausschuss, dem Landesausschuss, errichtet wurde.[9] Diesen autonomen Landesorganen stand als Vertreter von Kaiser und Wiener Regierung der nun Landespräsident genannte Statthalter mit der hier Landesregierung genannten Statthalterei gegenüber. Im Landtag saßen 1895 der griechisch-orientalische Erzbischof von Czernowitz, der Rektor der 1875 gegründeten Franz-Josephs-Universität, zehn (vorwiegend rumänische) Abgeordnete der Großgrundbesitzer, fünf Abgeordnete der Städte, zwei der Handels- und Gewerbekammern und 12 Abgeordnete der Landgemeinden. In das Abgeordnetenhaus des k.k. Reichsrates in Wien entsandte die Bukowina neun Mitglieder.[10]

1868 wurde die Bezirkseinteilung abermals verändert[11], 1914 gab es dann folgende Bezirkshauptmannschaften:

  1. Czernowitz
  2. Gurahumora (seit 1. Oktober 1893[12])
  3. Kimpolung
  4. Kotzmann
  5. Radautz
  6. Sereth
  7. Storoschynetz
  8. Suczawa
  9. Waschkoutz am Czeremosz (seit 1. Oktober 1903[13])
  10. Wisznitz
  11. Zastawna (seit 1. Oktober 1905[14])

In der Verwaltung, an deren Spitze die k.k. Landesregierung stand, und vor Gericht (1895: Landesgericht in Czernowitz; Kreisgericht in Suczawa; 15 Bezirksgerichte[10]) waren seit 1864 Deutsch, Rumänisch und Ruthenisch, wie das Ukrainische damals genannt wurde, gleichberechtigte Sprachen.[15]

Deutsche Siedler und deutsch- bzw. jiddischsprachige Juden, die schon bald nach der Angliederung an Österreich einwanderten (Bukowinadeutsche), trugen zur wirtschaftlichen und kulturellen Entwicklung des Landes im 19. Jahrhundert bei. Sadagora wurde in dieser Zeit zu einem Zentrum des Chassidismus. 1776 hatte die Bukowina nur 60.000 bis 70.000 Einwohner. Ab 1776 und im Laufe des gesamten 19. Jahrhunderts übersiedelten viele Ukrainer aus Galizien dorthin; dennoch blieben die Rumänen die größte Bevölkerungsgruppe der Bukowina, bis sie 1880 von den Ukrainern überflügelt wurden.

Die Bukowina konnte sich in der Habsburgermonarchie nicht so gut entwickeln wie andere Regionen der Monarchie, weil sie von den wirtschaftlichen Zentren Österreichs weit entfernt war und jenseits der Ostgrenze der Monarchie auch keine starken Handelspartner zu finden waren. Verglichen mit dem rumänischen Altreich sah die wirtschaftliche Bilanz allerdings gut aus.[16]

Zur Lösung der nationalitätenrechtlichen Probleme der Bukowina wurde 1910 ein „Ausgleich“ geschaffen. Infolge der ethnischen Vielfalt des Landes soll es eines der kompliziertesten Wahlsysteme in ganz Europa gewesen sein.[17]

Im Ersten Weltkrieg wurde die Bukowina vorübergehend von Russland besetzt. Österreich-Ungarn zerfiel Ende Oktober 1918, die k.k. österreichische Regierung in Wien trat, funktionslos geworden, am 11. November 1918 zurück. Am 28. November 1918 annektierte Rumänien das Land.

Folgen des Hitler-Stalin-Pakts

Datei:Bucovina division.svg
Die geteilte Bukowina

1939 schloss Deutschland mit der Sowjetunion vor Ausbruch des Zweiten Weltkriegs den Hitler-Stalin-Pakt. In einem geheimen Zusatzprotokoll wurden die territorialen Interessenbereiche der beiden Diktatoren in Nord-, Ost- und Südeuropa festgelegt. In diesem Zusatzprotokoll war zwar nur die Rede von Bessarabien, aber die Sowjetunion besetzte am 28. Juni 1940 neben dem Territorium Bessarabiens auch den nördlichen Teil der Bukowina.

Am 5. September 1940 wurde in Moskau zwischen einer deutschen Kommission und dem Beauftragten des Außenkommissariats der UdSSR die „Vereinbarung über die Umsiedlung der deutschstämmigen Bevölkerung aus den Gebieten Bessarabiens und der nördlichen Bukowina in das Deutsche Reich“ unterzeichnet. Für die Umsiedlung wurde die Zeit vom 15. September bis 15. November 1940 vereinbart.

Die Bukowinadeutschen wurden in das Deutsche Reich oder in besetzte Gebiete in Polen umgesiedelt. Zehntausende Rumänen wurden getötet oder nach Zentralasien deportiert. Die Grenzziehung von 1940 folgte nicht ganz den ethnischen Siedlungsgebieten, so dass zahlreiche Rumänen und Ukrainer auf der jeweils anderen Seite verblieben. 1941 eroberten rumänische Truppen das sowjetisch besetzte Gebiet zurück. Viele Juden wurden in den 1940er Jahren in das Besatzungsgebiet Transnistrien vertrieben und ermordet. 1944 wurde die Bukowina erneut von der Roten Armee besetzt; Rumänien erkannte am 10. Februar 1947 durch die Unterzeichnung der Pariser Friedensverträge die neue Grenze endgültig an. Der nördliche Teil gehört seitdem zur Sowjetunion beziehungsweise zur Ukraine, der südliche Teil blieb weiterhin bei Rumänien.

Die Geschichte der Bukowina hat Gemeinsamkeiten mit der Geschichte von Galizien, des Fürstentums Moldau und Bessarabiens.

Kulturblüte und Untergang

Aus wirtschaftlichen und historischen Gründen entstand in der Bukowina, ähnlich wie in Prag, eine multikulturelle Gesellschaft und unter anderem bedeutende deutsche Literatur. Czernowitz wurde ein Zentrum intensiven Handels- und Kulturaustausches zwischen den benachbarten Ländern. Den Mittelpunkt bildete die 1875 gegründete Franz-Josephs-Universität mit griechisch-theologischer, juristischer und philosophischer Fakultät (1895: 40 Lehrer, 285 Hörer[10]). Der berühmteste Autor aus der Bukowina des späten neunzehnten Jahrhunderts war Karl Emil Franzos (1848–1904), der erste Herausgeber der Gesammelten Werke Georg Büchners (1813−1837).

Nach dem Ersten Weltkrieg, als die Bukowina Teil des rumänischen Königreiches war, erlebte die deutsche Kultur der Bukowina – um nur einige wichtige Lyriker deutsch-jüdischen Ursprungs zu nennen – mit Alfred Margul-Sperber (1898–1967), Rose Ausländer (1901–1988), Alfred Kittner (1906–1991), Paul Celan (1920−1970) sowie Selma Meerbaum-Eisinger (1924–1942) ihre zweite, letzte Blüte. Auch Ninon Hesse, geb. Ausländer, die dritte Ehefrau von Hermann Hesse, wurde 1895 in Czernowitz geboren. Der wachsende Nationalismus setzte dieser Kultur jedoch ein jähes Ende. Heute spricht man aus diesem Grund bezüglich der jüdisch-deutschen Kultur von der „versunkenen Literaturlandschaft der Bukowina“.

Während des Zweiten Weltkriegs wurden die meisten jüdischen Bukowinaer 1941−1944 vom faschistischen Antonescu-Regime in die rumänischen Ghettos und KZs in Transnistrien deportiert.

Von den 800.000 jüdischen Rumänen überlebten etwa die Hälfte den Holocaust. Nur wenige von ihnen blieben danach im Land; wenn sie noch leben, stehen sie in hohem Alter. Die jüdischen Kulturdenkmäler in der Bukowina verfallen.[18]

Dichter der Bukowina

Städte

Städte und Siedlungen städtischen Typs in der Nordbukowina (Ukraine)

Städte in der Südbukowina (Rumänien)

Siehe auch

Literatur

  • Bernhard Albers (Hg.): Blaueule Leid. Bukowina 1940–1944. Rimbaud, Aachen 2003, ISBN 3-89086-806-1
  • Cécile Cordon (Hg.): An der Zeiten Ränder. Czernowitz und die Bukowina. Geschichte, Literatur, Verfolgung, Exil. Verlag Theodor Kramer, Wien 2002, ISBN 3-901602-16-X
  • Hannes Hofbauer, Viorel Roman: Bukowina, Bessarabien, Moldawien: vergessenes Land zwischen Westeuropa, Rußland und der Türkei. Verlag Promedia, Wien 1993, ISBN 3-900478-71-6.
  • Kurt Scharr: „Czernowitz hat Konjunktur“. Die Gegenwart der Bukowina in Literatur und Medien seit 1991. In: Österreich in Geschichte und Literatur mit Geographie. 47/5 (2003), S. 292-310
  • Kurt Scharr: Historische Region Bukowina. Entstehen und Persistenz einer Kulturlandschaft. In: Thede Kahl, Michael Metzeltin, Mihai-Răzvan Ungureanu (Hg.): Rumänien. Raum und Bevölkerung - Geschichte und Geschichtsbilder - Kultur - Gesellschaft und Politik heute - Wirtschaft - Recht - Historische Regionen. Verlag Lit, Wien/Münster 2006, ISBN 978-3-8258-0069-7, S. 873-891.
  • Peter Rychlo, Oleg Liubkivskyj: Literaturstadt Czernowitz, 2., verbesserte Auflage. Czernowitz 2009
  • Kurt Scharr: Die Landschaft Bukowina. Das Werden einer Region an der Peripherie 1774-1918. Böhlau Verlag, Wien/Köln/Weimar 2010, ISBN 3-205784-63-4
  • Emanuel Turczynski: Geschichte der Bukowina in der Neuzeit. Zur Sozial- und Kulturgeschichte einer mitteleuropäisch geprägten Landschaft (=Studien der Forschungsstelle Ostmitteleuropa an der Universität Dortmund 14). Verlag Harrassowitz, Wiesbaden 1993, ISBN 3-447-03295-2.

Dokumentarfilme

  • Eine verschwundene Welt von Emil Rennert
  • Czernowitz, einstige Kronstadt der K.K. Österreich-Ungarischen Monarchie, Deutschland 2006, Doku-film, 80 Min., Produzenten: Oksana Czarny und Reinhold Czarny

Einzelnachweise

  1. http://www.brockhaus-suche.de/suche/abstract.php?shortname=b15&verweis=1&artikel_id=11206200
  2. 2,0 2,1 2,2 Meyers Konversations-Lexikon, 5. Auflage, 3. Band, Bibliographisches Institut, Leipzig und Wien 1895, S. 664
  3. Bukowina. In: Österreich-Lexikon von aeiou.
  4. Anson Rabinbach: The Migration of Galician Jews to Vienna. Austrian History Yearbook, Volume XI, Berghahn Books/Rice University Press, Houston 1975, S. 45 (Table 1, basierend auf Jacob Thon: Die Juden in Österreich. In: Veröffentlichungen der Bureau für Statistik der Juden. No. 4, Verlag L. Lamm, Berlin-Halensee 1908, S. 6–8; sowie Joseph Buzek: Das Auswanderungsproblem in Österreich. In: Zeitschrift fur Volkswirtschaft, Sozialpolitik und Verwaltung, Vol. 10, 1901, S. 492
  5. Emil Brix: Die Umgangssprachen in Altösterreich zwischen Agitation und Assimilation. Die Sprachenstatistik in den zisleithanischen Volkszählungen 1880 bis 1910. Verlag Böhlau, Wien 1982, ISBN 3-205-08745-3, S. 392
  6. Mariana Hausleitner: Die Rumänisierung der Bukowina. Die Durchsetzung des nationalstaatlichen Anspruchs Grossrumäniens 1918 - 1944. Verlag Oldenbourg, München 2001, ISBN 3-486-56585-0, S. 29 und 31.
  7. Reichsgesetzblatt vom 8. Oktober 1850, Nr. 384, Seite 1748
  8. Reichsgesetzblatt vom 24. April 1854, Nr. 110, Seite 395
  9. Reichsverfassung 1861, RGBl. Nr. 20 / 1861 (= S. 69); siehe beiliegende Landesordnungen
  10. 10,0 10,1 10,2 Meyers Konversations-Lexikon, 5. Auflage, 3. Band, Bibliographisches Institut, Leipzig und Wien 1895, S. 665.
  11. Reichsgesetzblatt vom 10. Juli 1868, Nr. 101, Seite 287
  12. Reichsgesetzblatt vom 12. August 1893, Nr. 134, Seite 435
  13. Reichsgesetzblatt vom 2. September 1903, Nr. 182, Seite 728
  14. Reichsgesetzblatt vom 15. August 1905, Nr. 139, Seite 293
  15. Mariana Hausleitner: Die Rumänisierung der Bukowina. Die Durchsetzung des nationalstaatlichen Anspruchs Grossrumäniens 1918 - 1944. Verlag Oldenbourg, München 2001, ISBN 3-486-56585-0, S. 37f.
  16. Mariana Hausleitner: Die Rumänisierung der Bukowina. Die Durchsetzung des nationalstaatlichen Anspruchs Grossrumäniens 1918 - 1944. Verlag Oldenbourg, München 2001, ISBN 3-486-56585-0, S. 30.
  17. Gerald Stourzh: Der nationale Ausgleich in der Bukowina 1909/10. In: Illona Slawinski: Die Bukowina. Vergangenheit und Gegenwart. Verlag Lang, Bern/Wien 1995, ISBN 3-906755-37-1, S. 35-52, hier: S. 49.
  18. Deutschlandfunk Europa heute vom 17. September 2008: letzten Juden im Schtetl - Rumänien und sein jüdisches Erbe

Weblinks

 Commons: Bukowina – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien


Dieser Artikel basiert ursprünglich auf dem Artikel Bukowina aus der freien Enzyklopädie Wikipedia und steht unter der Doppellizenz GNU-Lizenz für freie Dokumentation und Creative Commons CC-BY-SA 3.0 Unported. In der Wikipedia ist eine Liste der ursprünglichen Wikipedia-Autoren verfügbar.