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Herzog August Bibliothek

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Herzog August Bibliothek
Hauptgebäude der Herzog August Bibliothek

Hauptgebäude der Herzog August Bibliothek

Gründung 1572
Bestand ca. 1.000.000 Medieneinheiten
Bibliothekstyp Forschungs- und Studienstätte für europäische Kulturgeschichte
Ort Wolfenbüttel
ISIL DE-23 (Herzog August Bibliothek Wolfenbüttel)
Website http://www.hab.de/

Die Herzog August Bibliothek (kurz: „HAB“, amtliche Bezeichnung: „Herzog August Bibliothek Wolfenbüttel“[1]) in Wolfenbüttel, (Niedersachsen), auch bekannt unter dem Namen „Bibliotheca Augusta“, ist eine international bekannte Bibliothek und bedeutende Forschungsstätte vor allem für das Mittelalter und die frühe Neuzeit. Sie untersteht unmittelbar dem Niedersächsischen Ministerium für Wissenschaft und Kultur, das die Arbeit der HAB durch einen international besetzten Wissenschaftlichen Beirat begleiten lässt.

An der HAB wird Forschung betrieben und gefördert, unter anderem durch Stipendien. Regelmäßig werden wissenschaftliche Tagungen und kulturelle Veranstaltungen sowie Ausstellungen von überregionaler Bedeutung organisiert. Direktor der HAB ist Helwig Schmidt-Glintzer.

Durch die Mitarbeit in der Arbeitsgemeinschaft Sammlung Deutscher Drucke ist die HAB zusammen mit anderen Bibliotheken und den Sondersammelgebieten in die Bildung einer dezentralen Nationalbibliothek für Deutschland eingebunden. Die HAB ist im Rahmen dieses Projektes für die Sammlung von deutschen Drucken des 17. Jahrhunderts zuständig.

In der HAB wird das Evangeliar Heinrichs des Löwen (entstanden zwischen 1174 und 1189, höchstwahrscheinlich ca. 1188) aufbewahrt.

Geschichte

Im 17. Jahrhundert galt die Herzog August Bibliothek als die größte Bibliothek nördlich der Alpen und wurde als achtes Weltwunder bezeichnet.[2]

Gegründet wurde die Bibliothek in der Residenzstadt Wolfenbüttel durch Herzog Julius zu Braunschweig-Lüneburg (1528–1589), der während seines Studiums um 1550 in Frankreich begann, Bücher zu sammeln.[3] Nach dem Kauf einiger Ritterromane und Studienliteratur erwarb er ab 1558 auch theologische Schriften und 1567 erstmals eine große geschlossene Sammlung: die Bibliothek des Nürnberger Stadtsyndikus Michael von Kaden, die vor allem juristische und humanistische Schriften enthielt.[4] 1570-1572 wurden im Zuge der Einführung der Reformation im Herzogtum die Bibliotheken der Klöster Dorstadt, Wöltingerode, Heiningen und Steterburg nach Wolfenbüttel überführt.[5]

Am 5. April 1572 erließ Julius eine erste Liberey-Ordnung, die zugleich als offizielles Gründungsdokument der Wolfenbütteler Bibliothek gilt. Zur Verwaltung hatte der Herzog bereits 1571 den Kirchenmusiker Leonhart Schröter zusätzlich mit bibliothekarischen Aufgaben betraut.[6] Schröter gilt daher als erster Wolfenbütteler Bibliothekar. Neuen Zuwachs erhielt der Bestand der Bibliotheca Julia 1578 durch den Ankauf einer größeren Handschriftensammlung aus dem Nachlass des drei Jahre zuvor verstorbenen Theologen Johannes Aurifaber sowie aus den Erbschaften von Sophia Jagiellonica und dem unehelichen Sohn Erichs II.[7]

Nach Julius’ Tod übernahm 1589 mit der Regentschaft sein Sohn Heinrich Julius auch die Bibliothek. Er erweiterte sie um den Nachlass des Theologen Matthias Flacius und um die Sammlungen der Klöster Georgenberg bei Goslar, Brunshausen und Hamersleben.

Der nachfolgende Herzog Friedrich Ulrich übergab jedoch 1618, nur wenige Jahre nach seinem Regierungsantritt, die gesamte, mittlerweile rund 5000 Handschriften und Drucke umfassende Sammlung an die Universitätsbibliothek Helmstedt.[8] Im Jahr 1810 wurden nach Schließung der Universität große Teile der Bestände zurück nach Wolfenbüttel geführt.

Den legendären Ruf der Bibliothek begründete insbesondere der gebildete und weitgereiste Herzog August der Jüngere (1579–1666), der seit seiner Jugend ein eifriger Büchersammler war. 1611 besaß er auf seinem Hof in Hitzacker bereits mehr als 6000 Bücher, die er in einem ersten alphabetischen Katalog erfasste und in einem eigenen Bibliotheksgebäude unterbrachte. 1625 erforderte die Größe seiner Sammlung die Vergabe von Signaturen und die Anlage des berühmten Bücherradkataloges in sechs Folianten. August teilte seinen Bestand in 20 Sachgruppen ein (Theologica, Juridica, Historica etc.), in die er auch Neuerwerbungen einordnete.

Erst 1635 wurde August, der aus einer Nebenlinie der Welfen-Dynastie stammend eigentlich nicht für eine Regentenrolle vorgesehen war, bedingt durch die Wirren des Dreißigjährigen Krieges und das Aussterben der Wolfenbütteler Linie in reifem Mannesalter Herzog von Braunschweig-Lüneburg. Im Frühjahr 1636 wurde auf Anordnung des Herzogs die Bibliothek wegen der gefährlichen Kriegslage nach Wolfenbüttel verlegt. Zu diesem Zeitpunkt umfasste die Sammlung bereits über 13.000 Bände und wurde so vor dem späteren Überfall schwedischer Soldaten auf Hitzacker gerettet.[9] Als Herrscher im Schloss Wolfenbüttel, das er erst 1643 nach Abzug der kaiserlichen Truppen beziehen konnte, setzte er seine systematische Sammeltätigkeit fort und beschäftigte Bücheragenten in ganz Europa, die für ihn Bücher ankauften und nach Wolfenbüttel schickten. Der Herzog erwarb jedoch keine geschlossenen Sammlungen, sondern stets nur Einzeltitel, um seine Bibliothek, die er im Marstall eingerichtet hatte,[10] gezielt zu ergänzen.[11] Zusätzlich wurde die Bibliothek schon zu Lebzeiten Augusts durch zahlreiche Schenkungen und Nachlässe erweitert. Bei Tode des Herzogs war die Bibliothek mit 135.000 Titeln in 35.000 Bänden eine der umfangreichsten Büchersammlungen dieser Epoche.

Datei:Bibliotheksrotunde Beck 01.jpg Datei:Tacke-Rotunde.jpg
Bibliotheksrotunde im 18. Jahrhundert, Stich von Anton August Beck
Die Rotunde, Gemälde von Ludwig Tacke (1888)

Von 1691 bis 1716 nahm der Universalgelehrte Gottfried Wilhelm Leibniz nebenberuflich das Amt des Bibliothekars an. Er behielt jedoch seinen Wohnsitz in Hannover bei und reiste nur gelegentlich nach Wolfenbüttel.[12] Leibniz erstellte den ersten alphabetischen Katalog, vergrößerte abermals die Bestände (unter anderem durch die Gudischen Handschriften) und regte wohl auch den Bau eines neuen Bibliotheksgebäudes an.[13] Diese sogenannte Rotunde wurde von 1706 bis 1710 als erster selbstständiger profaner Bibliotheksbau Europas auf Veranlassung von Herzog Anton Ulrich durch den Baumeister Hermann Korb errichtet. Auf dem Dach trug sie einen vergoldeten Himmelsglobus, der den allumfassenden Charakter der Wissenschaften symbolisierte. Aus statischen Gründen wurde der Globus jedoch später wieder entfernt.[14]

Ab 1737 kamen zahlreiche größere Privatbibliotheken von Gelehrten durch deren Testamente zur Wolfenbütteler Sammlung hinzu, die zusammen rund 60.000 Schriften umfassen. Darunter befanden sich auch die Bestände des Klosters „Zur Ehre Gottes“ aus Wolfenbüttel sowie die 1891 erworbene humanistische Bibliothek der Herzoglichen Technischen Hochschule Carolo-Wilhelmina Braunschweig.[15]

Rund 36.000 Bände und Hunderte wertvolle Handschriften erhielt die Bibliothek außerdem ab 1752 durch Schenkungen aus dem Privatbesitz der Mitglieder der Fürstenfamilie, darunter insbesondere die sehr umfangreiche Sammlung des Herzogs Ludwig Rudolf, die dieser bis zu seinem Tod auf Schloss Blankenburg aufbewahrt hatte.[16][17]

Als um 1753/1754 die Residenz des Fürstentums Braunschweig-Wolfenbüttel nach Braunschweig in das neu erbaute Schloss verlegt wurde, blieb die Bibliothek dennoch in Wolfenbüttel bestehen.

Gotthold Ephraim Lessing wirkte von 1770 bis zu seinem Tode im Jahre 1781 in Wolfenbüttel, durch ihn wurde die Stadt zu einem Zentrum der Aufklärung. Lessing ist zu verdanken, dass zahlreiche Schätze, die in der Bibliothek verborgen waren, an das Licht der Öffentlichkeit kamen, darunter beispielsweise die einzige Handschrift des Hauptwerks Berengars von Tours: Rescriptum contra Lanfrancum und die Stammtafel der Söhne Adams Tarich Beni Adam. Der Dichter verfasste in dieser Zeit sein letztes Werk Nathan der Weise und unternahm zahlreiche Reisen, die eigentlichen bibliothekarischen Geschäfte überließ er hingegen seinen Angestellten.[18] Das Wohnhaus, in dem er die letzten Jahre seines Lebens verbrachte, trägt noch heute seinen Namen.

1806/07 verlangte die französische Besatzung der Bibliothek zahlreiche kostbare Handschriften und Inkunabeln ab und brachte sie in die französische Nationalbibliothek nach Paris.[19] Wenige Zeit später wurden im Königreich Westphalen Pläne entworfen, die Bibliothek aufzulösen und ihre Bestände auf mehrere Universitäten zu verteilen. Nach Beendigung der napoleonischen Herrschaft durch die Völkerschlacht bei Leipzig wurden diese Pläne jedoch nicht umgesetzt. 1815 wurde ein Großteil der geraubten Werke wieder zurückgeführt, nur wenige Stücke, darunter auch eine 36-zeilige Gutenberg-Bibel blieben verloren.[20] Ebenfalls erhielt die Bibliothek im Jahr 1810 nach Schließung der Universität Helmstedt die Sammlung der Universitätsbibliothek. Mittlerweile war der Grundstock der Bibliotheca Iulia stark erweitert worden.

Nachdem die Rotunde in den folgenden Jahrzehnten immer baufälliger wurde, wurde in den Jahren 1881 bis 1886 durch den Architekten Gustav Bohnsack der wilhelminische Neubau errichtet, der noch heute als Hauptgebäude der Bibliothek dient. 1887 wurden alle Bücher überführt und die Rotunde abgerissen.[21]

Erhart Kästner war von 1950 bis 1968 Bibliothekar an der Herzog August Bibliothek und baute in dieser Zeit die Sammlung der Malerbücher auf. Unter seiner Leitung wurde das Hauptgebäude Mitte der 1960er Jahre durch den Braunschweiger Architekten Friedrich Wilhelm Kraemer umgebaut, der Umbau der Augusteerhalle wurde 1966 beendet.

Bibliothekare und Direktoren der Bibliothek

Amtszeit Name und Lebensdaten Bemerkung
Alte Bibliothek (gegründet von Herzog Julius im Jahre 1572)
1571–1572 Leonhart Schröter (um 1515−1589)
1572–1575 Lucas Weyschner (1550/55−1609)
…… –1599 Thomas Mancinus (um 1550−1611/12) 1587–1604 Hofmusiker in Wolfenbüttel[22]
1600–1610 Johann Adam Lonicerus (1557− um 1599)
1611–1611/12 Thomas Mancinus
1612–1618 Liborius Otho anschließend Umzug der Bibliothek an die Universität Helmstedt
Neue Bibliothek (1604–1644 in Hitzacker, seit 1666 in Wolfenbüttel)
1604–1666 Herzog August der Jüngere (1579–1666)
1666–1681 David Hanisius
1682–1685 Michael Ritthaler (1641–1685)
1685–1690 Kaspar Adam Stenger (1649–1690)
1691–1716 Gottfried Wilhelm Leibniz (1646–1716)
1716–1737 Lorenz Hertel (1659–1737)
1738–1752 Jacob Burckhard (1681–1752)
1751–1770 Georg Septimus Andreas von Praun (1701–1786)
1770–1781 Gotthold Ephraim Lessing (1729–1781)
1781-1820 Ernst Theodor Langer
1820-1823 F. C. Wäterling geschäftsführend
1823-1825 Friedrich Adolf Ebert (1791-1834)
1825-1827 F. C. Wäterling geschäftsführend
1827–1830 Gebhard Friedrich Eigner (1776−1866)
1830–1854 Karl Philipp Christian Schönemann (1801–1855)
1854–1867 Ludwig Konrad Bethmann (1812–1867)
1868–1904 Otto von Heinemann (1824–1904)
1904–1919 Gustav Milchsack (1850–1919)
1920 Paul Zimmermann (1854–1933) geschäftsführend
1921–1923 Otto Lerche (1885–1954)
1923–1926 Heinrich Schneider (1889–1972)
1926–1927 Paul Zimmermann geschäftsführend
1927–1948 Wilhelm Herse (1879–1965)
1950–1968 Erhart Kästner (1904–1974)
1968–1992 Paul Raabe (* 1927)
seit 1993 Helwig Schmidt-Glintzer (* 1948)[23]

Gegenwärtiger Gebäudebestand

Zur HAB gehören gegenwärtig mehrere nahe beieinander liegende Gebäude, man spricht vom „Wolfenbütteler Bibliotheksquartier“. Dazu gehören:[24]

  • Bibliotheca Augusta, Lessingplatz 1, das Hauptgebäude, darin Direktion, Handschriftenlesesaal, Fotowerkstatt, museale Räume (u. a. Augusteerhalle).
  • Zeughaus, Schloßplatz 12, darin Präsenzbibliothek mit einem großen Teil des Buchbestands, Katalogzentrum, Fachinformation, Lesesaal, Orts- und Fernleihe, Seminarraum, Cafeteria; hier finden auch Ausstellungen statt.
  • Kornspeicher, Schloßplatz 8a, darin provisorisches Magazin.
  • Lessinghaus, Lessingplatz 2, Lessing wohnte hier während der letzten 4 Jahre seines Lebens; darin Museum und Gästewohnungen, Stelle für Presse- und Öffentlichkeitsarbeit.
  • Direktorhaus, Lessingstraße 11, darin Wohnung des Direktors und Restaurierwerkstatt für Handschriften und Grafiken.
  • Leibnizhaus, Schloßplatz 5/6, darin Restaurierwerkstatt, Arbeitsräume für Stipendiaten, Seminarraum, Einrichtungen für EDV und Forschungsprojekte, Deutsche Gesellschaft für die Erforschung des 18. Jahrhundert, Gästewohnungen.
  • Anna-Vorwerk-Haus, Schloßplatz 4 (benannt nach Anna Vorwerk, Gründerin der Wolfenbütteler Schlossanstalten, dem heutigen Gymnasium im Schloss), zur Zeit wegen Sanierung geschlossen.
  • Meißnerhaus, Schloßplatz 2 (benannt nach Johann Christoph Meißner, der hier eine Buchhandlung betrieb, ab 1776 wohnte zudem Lessing für ein Jahr hier[25]), darin Verwaltung, Einrichtungen für wissenschaftliche Veranstaltungen, für Veröffentlichungen, für das Stipendienprogramm und für die Nachwuchsförderung, Lessing-Akademie, Forum, Geschäftsstelle der Gesellschaft der Freunde der Herzog August Bibliothek Wolfenbüttel e. V.

Ein neues Magazingebäude befindet sich derzeit im Bau und wird voraussichtlich Ende 2013 eröffnet werden.[26]

Außerhalb des unmittelbaren Bibliotheksquartiers, aber in fußläufiger Entfernung, befinden sich zudem zwei Gästehäuser für Stipendiaten und Gastwissenschaftler:

  • Feierabendhaus, Leibnizstraße 6, hier 17 Ein-Personen- und 1 Zwei-Personen-Appartement[27]
  • Kurt-Lindner-Haus, Neue Straße 31, insgesamt 20 Appartements[28] (benannt nach Kurt Lindner, dem ersten Präsidenten der Gesellschaft der Freunde der Herzog August Bibliothek e. V.)

Bestände

Allgemein

In der Herzog August Bibliothek befinden sich heute ca. 1.000.000 Medieneinheiten, darunter ca. 11.800 Handschriften,[29] fast 3000 Inkunabeln[30] und ca. 350.000 alte Drucke (Erscheinungsjahr vor 1830).

Herausragende Einzelwerke (Auswahl)

Bilder

Aktuelle Tätigkeiten

Ab dem Jahre 1968 begann der Ausbau und die Öffnung der Herzog August Bibliothek zu einer europäischen Studien- und Forschungsstätte für das Mittelalter und die frühe Neuzeit. Verbunden ist diese Leistung mit dem Namen des Bibliotheksdirektors Paul Raabe. So wurde ein Stipendien- und Forschungsprogramm eingerichtet, eine Publikationsabteilung und ein Schülerprogramm. Nach und nach wurden weitere Gebäude in die Bibliothek mit einbezogen, so dass ein regelrechtes Bibliotheksquartier entstand.

Seit 1983 werden in der Herzog August Bibliothek die „Wolfenbütteler Schülerseminare“ durchgeführt. Es handelt sich dabei um in der Regel dreitägige Veranstaltungen, in denen Kurse der gymnasialen Oberstufe von Bibliothekspädagogen angeleitet werden, ein Thema anhand des Bibliotheksbestands vertiefend zu bearbeiten, oft mit dem Ziel einer Facharbeit.[32]

Ein besonders modernes Projekt ist die Wolfenbütteler Digitale Bibliothek (WDB), ein Projekt, mit dem die Herzog August Bibliothek forschungsrelevante, besonders seltene, herausragende oder häufig genutzte Teile ihres Altbestandes in digitalisierter Form internationalen Forschern online zugänglich machen möchte. Die Digitalisierungsprojekte werden teilweise in überregionaler oder auch internationaler Kooperation durchgeführt.[33]

Literatur

  • Andrea Kastens (Hrsg.): Herzog August Bibliothek Wolfenbüttel. Westermann, Braunschweig 1978, ISSN 0341-8634.
  • Leo G. Linder: Die Herzog August Bibliothek und Wolfenbüttel. Braunschweig 1997, ISBN 3-07-509702-0.
  • Helwig Schmidt-Glintzer (Hrsg.): A treasure house of books: the library of Duke August of Brunswick-Wolfenbüttel (an exhibition at the Grolier Club, 8 December 1998 through 6 February 1999). Wiesbaden 1998, ISBN 3-447-04119-6.
  • Georg Ruppelt: Von der Herzoglichen Bibliothek zur Herzog August Bibliothek. Geschichte der Wolfenbütteler Bibliothek von 1920 - 1949. Göttinger Hochschulschriften-Verlag Bautz, Göttingen 1980, ISBN 3-88309-004-2. (Arbeiten zur Geschichte des Buchwesens in Deutschland, Heft 4)
  • Georg Ruppelt, Sabine Solf (Hrsg. im Auftrag der Gesellschaft der Freunde der Herzog August Bibliothek): Lexikon zur Geschichte und Gegenwart der Herzog August Bibliothek Wolfenbüttel. Paul Raabe zum 29. Februar 1992. Harrassowitz, Wiesbaden 1992, ISBN 3-447-03233-2. (Lexika europäischer Bibliotheken, Bd. 1)
  • Georg Ruppelt: Das Rad. Symbol und Mechanik. Katalog zur Ausstellung in der Bibliotheca Augusta vom 14. Mai bis November 1992. Herzog August Bibliothek, Wolfenbüttel 1992, ISBN 3-88373-069-6. (Kleine Ausstellungen / Herzog August Bibliothek Wolfenbüttel, Band 3)
  • Otto von Heinemann: Die Herzogliche Bibliothek zu Wolfenbüttel, 1550 - 1893: ein Beitrag zur Geschichte deutscher Büchersammlungen mit einem Anhang von Dokumenten und Archivstücken. Zwissler, Wolfenbüttel 1894.
  • Christa Graefe: Staatsklugheit und Frömmigkeit. Herzog Julius zu Braunschweig-Lüneburg, ein norddeutscher Landesherr des 16. Jahrhunderts. Weinheim 1989, ISBN 3-527-17822-8.

Weblinks

 Commons: Herzog August Bibliothek – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise

  1. Amtliche Bezeichnung laut Niedersächsischem Ministerialblatt 9/2006, S. 151.
  2. Leo G. Linder: Die Herzog August Bibliothek und Wolfenbüttel. Braunschweig 1997, S. 162.
  3. Christa Graefe: Staatsklugheit und Frömmigkeit. Herzog Julius zu Braunschweig-Lüneburg, ein norddeutscher Landesherr des 16. Jahrhunderts. Weinheim 1989, ISBN 3-527-17822-8, S. 59.
  4. Christa Graefe: Staatsklugheit und Frömmigkeit. Herzog Julius zu Braunschweig-Lüneburg, ein norddeutscher Landesherr des 16. Jahrhunderts. Weinheim 1989, ISBN 3-527-17822-8, S. 81.
  5. Christa Graefe: Staatsklugheit und Frömmigkeit. Herzog Julius zu Braunschweig-Lüneburg, ein norddeutscher Landesherr des 16. Jahrhunderts. Weinheim 1989, ISBN 3-527-17822-8, S. 90f.
  6. Christa Graefe: Staatsklugheit und Frömmigkeit. Herzog Julius zu Braunschweig-Lüneburg, ein norddeutscher Landesherr des 16. Jahrhunderts. Weinheim 1989, ISBN 3-527-17822-8, S. 115.
  7. Christa Graefe: Staatsklugheit und Frömmigkeit. Herzog Julius zu Braunschweig-Lüneburg, ein norddeutscher Landesherr des 16. Jahrhunderts. Weinheim 1989, ISBN 3-527-17822-8, S. 100–137.
  8. Werner Arnold: Die Wanderung der Bücher. In: Jens Bruning; Ulrike Gleixner (Hrsg.): Das Athen der Welfen. Die Reformuniversität Helmstedt 1576-1810. Wolfenbüttel 2010, ISBN 978-3-447-06210-7, S. 249.
  9. Axel Kahrs: Ein Herrscher als Büchernarr - Herzog August in Hitzacker. Wendland Literarisch, Göttingen 1985, S. 13–20.
  10. Ulrich Johannes Schneider: Repräsentation und Operation. Anmerkungen zu Augusts Bücherwelt. In: Hans Erich Bödeker; Anne Saada (Hrsg.): Bibliothek als Archiv. Vandenhoeck & Ruprecht, Göttingen 2007, ISBN 978-3-525-35869-6, S. 315–319.
  11. Helmar Härtel: Herzog August als Büchersammler. Zum Aufbau seiner Bibliothek. In: Paul Raabe (Hrsg.): Sammler Fürst Gelehrter - Herzog August zu Braunschweig und Lüneburg 1579-1666. Niedersächsische Landesausstellung in Wolfenbüttel, 26. Mai bis 31. Oktober 1979 (= Ausstellungskataloge der Herzog August Bibliothek. Bd. 27), Herzog August Bibliothek, Wolfenbüttel 1979, ISBN 3-525-35869-5, S. 155–169.
  12. Otto von Heinemann: Die Herzogliche Bibliothek zu Wolfenbüttel : ein Beitrag zur Geschichte deutscher Büchersammlungen Zwissler, Wolfenbüttel 1894, S. 111–131.
  13. Hans Reuther: Das Gebäude der Herzog August Bibliothek zu Wolfenbüttel und ihr Oberbibliothekar Gottfried Wilhelm Leibniz. In: Wilhelm Totok; Carl Haase (Hrsg.): Leibniz. Sein Leben - Sein Wirken - Seine Welt. Verlag für Literatur und Zeitgeschehen, Hannover 1966, S. 349–360.
  14. Otto von Heinemann: Die Herzogliche Bibliothek zu Wolfenbüttel : ein Beitrag zur Geschichte deutscher Büchersammlungen Zwissler, Wolfenbüttel 1894, S. 99–108.
  15. Die Beschreibung der Fürstenbibliotheken auf den Seiten der Herzog August Bibliothek
  16. Otto von Heinemann: Die Herzogliche Bibliothek zu Wolfenbüttel : ein Beitrag zur Geschichte deutscher Büchersammlungen Zwissler, Wolfenbüttel 1894, S. 139f.
  17. Die Beschreibung der Gelehrtenbibliotheken auf den Seiten der Herzog August Bibliothek
  18. Otto von Heinemann: Die Herzogliche Bibliothek zu Wolfenbüttel : ein Beitrag zur Geschichte deutscher Büchersammlungen Zwissler, Wolfenbüttel 1894, S. 152-185.
  19. Otto von Heinemann: Die Herzogliche Bibliothek zu Wolfenbüttel : ein Beitrag zur Geschichte deutscher Büchersammlungen Zwissler, Wolfenbüttel 1894, S. 201-203.
  20. Otto von Heinemann: Die Herzogliche Bibliothek zu Wolfenbüttel : ein Beitrag zur Geschichte deutscher Büchersammlungen Zwissler, Wolfenbüttel 1894, S. 203-210.
  21. Otto von Heinemann: Die Herzogliche Bibliothek zu Wolfenbüttel : ein Beitrag zur Geschichte deutscher Büchersammlungen Zwissler, Wolfenbüttel 1894, S. 263f.
  22. Robert EitnerThomas Mancinus. In: Allgemeine Deutsche Biographie (ADB). Band 20, Duncker & Humblot, Leipzig 1884, S. 163 f.
  23. Aufstellung nach Jill Bepler: The Herzog August Library in Wolfenbüttel: Foundations for the Future. S. 26–27. In: Helwig Schmidt-Glintzer: A Treasure House of Books: the library of Duke August of Brunswick-Wolfenbüttel. Harrassowitz, Wiesbaden 1998, ISBN 3-447-04119-6, S. 17–28.
  24. Jahresprogramm 2012 der Herzog August Bibliothek, S. 6–7.
  25. Paul Raabe: Bibliosibirsk oder Mitten in Deutschland. 2. Auflage. Arche, Zürich/ Hamburg 2007, S. 252f.
  26. Bericht über das Richtfest des neuen Magazins bei der Wolfenbütteler Zeitung
  27. Feierabendhaus auf den Seiten der Herzog August Bibliothek
  28. Kurt-Lindner-Haus auf den Seiten der Herzog August Bibliothek
  29. der Herzog August Bibliothek
  30. Inkunabeln, Herzog August Bibliothek
  31. Klaus Mlynek: HOMEISTER, (2) Bernhard. In: Hannoversches Biographisches Lexikon. S. 177f. (online über Google-Bücher)
  32. http://www.hab.de/de/home/bibliothek/angebote-fuer-schueler/wolfenbuetteler-schuelerseminare.html Darstellung der Schülerseminare auf der Website der Herzog August Bibliothek
  33. Ein Überblick über die Projekte und Themenportale: http://www.hab.de/de/home/wissenschaft/projekte.html.
52.1641810.53034


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