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Hersch Oliver

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Hersch Hermann Oliver (geb. 21. Juni 1882 in Uniz/Galizien; gest. 16. November 1942 in Auschwitz) war ein Bremer Bürger, Textilkaufmann und Opfer des Nationalsozialismus.[1]

Nachdem er während der Polenaktion 1938 aus Deutschland ausgewiesen wurde, konnte er sich bis 1942 in seinem Haus in der Bremer Daniel-von-Büren-Straße gemeinsam mit seiner Frau Margin ,zeitweilig seinem Sohn Henry und andere Juden aufhalten. Im Herbst 1942 wurde er über das KZ Buchenwald nach Auschwitz deportiert und starb dort kurze Zeit später.

Vor seinem ehemaligen Wohnhaus in Bremen erinnern seit Oktober 2010 mehrere Stolpersteine an ihn und die anderen deportierten Bewohner.[2]

Einzelnachweise

  1. Bundesarchiv: Eintrag „Oliver, Hersch Hermann“. In: Gedenkbuch der Opfer der Verfolgung der Juden unter der nationalsozialistischen Gewaltherrschaft in Deutschland 1933-1945. 2007. Abgerufen am 19. Oktober 2011.
  2. Senat der Hansestadt Bremen: „Die Menschen und ihre Schicksale dürfen nicht vergessen werden“. Bürgermeister Böhrnsen bei der Verlegung von „Stolpersteinen“. Pressemitteilung. Senatspressestelle Bremen. 18. Mai 2010. Abgerufen am 19. Oktober 2011.


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