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Hermann von Pückler-Muskau

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Hermann von Pückler-Muskau
Stahlstich von Auguste Hüssener in: Deutsches Taschenbuch auf das Jahr 1837, Berlin 1837

Fürst Hermann Ludwig Heinrich von Pückler-Muskau (geb. 30. Oktober 1785 auf Schloss Muskau; gest. 4. Februar 1871 auf Schloss Branitz bei Cottbus) war ein deutscher Standesherr, Landschaftsarchitekt, Schriftsteller und Weltreisender (sein Pseudonym als Autor und Reisender: „Der Verstorbene“ oder „Semilasso“) und ein bekanntes Mitglied der gehobenen Gesellschaft.

Leben

Hermann von Pückler-Muskau war der Sohn des Grafen Ludwig Carl Hans Erdmann von Pückler und der 15-jährigen Reichsgräfin Clementine von Callenberg. Durch seine Mutter war er Erbe der Standesherrschaft Muskau, der größten deutschen Standesherrschaft. Er wuchs zunächst in schwierigen familiären Verhältnissen auf. Seine Mutter, so formulierte er es als 16-Jähriger in einem Brief an den Vater, behandelte ihn wie ein Spielzeug „ohne selbst zu wissen, warum sie mich bald schlug, bald liebkoste.[1]“ Der Vater Erdmann Graf Pückler galt als mürrisch und tatenarm. In demselben Brief beschrieb Pückler seine Erziehung wie folgt: „In den frühen Jahren meiner Kindheit finde ich mich in den Händen theils dummer, theils roher Bedienten, die mich ziemlich nach Gefallen behandelten.“ Einzig sein Großvater Graf von Callenberg und sein Hauslehrer Andreas Tamm mochten den jungen Grafen, letzterer wurde jedoch früh zum Gehen gezwungen. Nach dem Tod des Muttervaters wurde der Siebenjährige 1792 für vier Jahre zu den Herrnhutern nach Uhyst, dann aufs „Pädagogium“ nach Halle und schließlich auf das Philanthropinum in Dessau gegeben. Die streng pietistische Erziehung an der „herrenhutischen Heuchelanstalt“ (Pückler) in Uhyst begründeten seine spätere Abneigung gegen den Protestantismus. Wo er sich religiös äußert, tritt ein entschiedener Pantheismus hervor. (Im hohen Alter konvertierte er zur römisch-katholischen Kirche.)

1801 immatrikulierte er sich 16-jährig zum Studium der Rechte an der Universität Leipzig, brach dies jedoch frühzeitig ab und begann eine militärische Laufbahn, (1802–1806 Offizier im sächsischen Garde du Corps in Dresden), um schließlich ausgedehnte Reisen – oft zu Fuß – in die Provence und nach Italien zu unternehmen. 1811 wurde er Standesherr, übergab bald die Verwaltung seinem Freunde, dem Dichter Leopold Schefer. Als Oberstleutnant und Generaladjutant des Großherzogs Karl-August von Sachsen-Weimar-Eisenach nahm er an der Völkerschlacht bei Leipzig teil. In den folgenden Feldzügen gegen Napoleon fungierte er als Verbindungsoffizier zum russischen Zaren Alexander I. und wurde danach kurzzeitig als Militärgouverneur von Brügge eingesetzt.

1812 bereiste er zusammen mit Leopold Schefer das erste Mal England, wo er angesichts der dortigen Parks seine Berufung zum Gartenkünstler entdeckte. Nach dem Wiener Kongress 1815 fiel Pücklers Teil der Lausitz von Sachsen an Preußen. Nach Schätzungen von Historikern war Pückler einer der fünfzehn größten Landbesitzer im Königreich Preußen.

Am 9. Oktober 1817 erfolgte die Heirat mit der neun Jahre älteren Lucie von Hardenberg (1776−1854), geschiedene von Pappenheim, Tochter des preußischen Staatskanzlers Karl August von Hardenberg. 1822 wurde Pückler gefürstet. 1826 kam es pro forma zur Scheidung von Lucie, mit der er dessen ungeachtet lebenslang freundschaftlich zusammen blieb. Der verschuldete Park- und Gartengestalter wollte nach England reisen, um erneut reich zu heiraten. Auf der Suche nach einer vermögenden Erbin verbrachte Pückler zwischen 1825 und 1829 viele Monate dort. Er bewunderte den Lebensstil des englischen Landadels, den er als das beste Element in der englischen Gesellschaft betrachtete. Dennoch kritisierte er in den Briefen an seine Frau Lucie mit scharfen Worten die rücksichtslose Vertreibung der Landbevölkerung in Irland durch englische Adelige, die in Irland die Schafzucht intensivierten. Er fand keine Braut, dafür wurden seine Reiseberichte ein literarischer und finanzieller Erfolg in Deutschland, dann auch in England und den USA. Der Fürst beschloss nun, nach Nordamerika zu reisen, doch wegen eines Duells verpasste er die Schiffsabfahrt.

Datei:Fürst Pückler in moslemischer Tracht.jpg
Fürst Pückler in orientalischer Tracht
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Pückler erreichte im Mai 1837 Meroe im Sudan und ließ seinen Namen an den dortigen Pyramiden eingravieren, ebenso wie an den Tempeln des nahe gelegenen Musawwarat.[2]
Stattdessen unternahm er eine Reise über Algier nach Ägypten, wo er vom Khediven Muhammad Ali Pascha als Staatsgast empfangen wurde und für seinen Aufenthalt einen Palast mit Personal erhielt, und weiter in den Sudan, bis er 1838 südlich von Khartum entkräftet den Rückweg antrat. 1837 kaufte er sich in Kairo auf dem Sklavenmarkt die 14-jährige Machbuba als schwarze Gespielin, die er mit nach Europa nahm.

Ferner reiste er in den Nahen Osten – Zusammentreffen mit Lady Hester Stanhope –, nach Konstantinopel – er versuchte später erfolglos, dort preußischer Botschafter zu werden – und nach Griechenland.

Politisch vertrat er liberale Positionen und stand den preußischen Reformern um den Freiherrn vom Stein nahe. So plädierte er für eine politische Selbstverwaltung auf kommunaler Ebene. Dies, dazu sein erklärter Pantheismus und sein extravaganter Lebensstil machten ihn im illiberalen Preußen der Biedermeier-Ära suspekt. Auf der anderen Seite beteiligte Pückler sich jedoch, ganz der offiziellen deutschnationalen Linie folgend, aktiv an der Germanisierung seiner überwiegend sorbischen Untertanen und vernachlässigte die Volksbildung in seiner Herrschaft.[3] Dem Militär blieb er weiterhin verbunden: so erhielt er 1826 den Charakter als Oberst und bereits 1833 als Generalmajor. Seit 1862 stand er à la suite der Armee und wurde 1863 zum charakterisierten Generalleutnant ernannt. Als solcher gehörte er 1866 zum Hauptquartier des preußischen Königs im Deutsch-Österreichischen Krieg. Eine Teilnahme am Deutsch-Französische Krieg 1870 blieb dem Fünfundachtzigjährigen allerdings verwehrt.

Datei:Pückler alt.jpg
Der alte Fürst Pückler in orientalischer Tracht

Da er sich mit der Anlage seines ersten Parks in Muskau finanziell übernommen hatte, verkaufte er 1845 die Standesherrschaft Muskau.[4] Er zog auf sein Erbschloss Branitz bei Cottbus. Den Erlös aus dem Verkauf von Muskau verwendete er, um das Schloss Branitz (unter starkem Einfluss von Gottfried Semper) umbauen zu lassen und um erneut einen Landschaftspark nach englischem Vorbild, den heutigen Fürst-Pückler-Park, anzulegen.

Fürst Pückler war als tollkühn und rastlos bekannt − 1815 sein Aufstieg mit einem Freiballon, 1837 seine Reise zu den Nilkatarakten. Noch als 81-jähriger nahm er 1866 als Titular-General am preußischen Feldzug gegen Österreich-Ungarn teil und bewarb sich − jedoch erfolglos − vier Jahre später um eine Teilnahme am Feldzug gegen Frankreich.

Bis zu seinem Tod im Jahr 1871 widmete er sich der Schriftstellerei (er war der erste deutsche Schriftsteller, der Kohlepapier für Durchschläge benutzte).

Da eine Einäscherung Verstorbener damals aus religiösen Gründen verboten war, griff er zu einer provokanten List und verfügte, dass sein Herz in Schwefelsäure aufzulösen sei und der Körper in Ätznatron, Ätzkali und Ätzkalk gebettet werden solle. So wurde er am 9. Februar 1871 im Tumulus − einer Seepyramide im Parksee des Branitzer Schlossparks − beigesetzt. Da er kinderlos war, fielen Schloss und Park nach seinem Tod an den Majoratsnachfolger, seinen Vetter, den Reichsgraf Heinrich von Pückler, Barvermögen und Inventar an seine Nichte Marie von Pachelbl-Gehag, geb. von Seydewitz. Den literarischen Nachlass des Fürsten erbte die Schriftstellerin Ludmilla Assing mit der Auflage, die Biographie des Autors zu schreiben und seine ungedruckten Briefwechsel und Tagebücher zu veröffentlichen.

Der Landschaftskünstler

Datei:Bad-Muskau-Schloss-05.IV.07-022.jpg
Neues Schloss im Park von Bad Muskau

Unter Kennern gilt er als landschaftskünstlerisches Genie, seine Weiterentwicklung des „englischen Parks“ in den Landschaftsparks von Muskau (Fürst-Pückler-Park Bad Muskau) und Branitz wird nicht selten sogar über Lenné und Sckell gestellt. Beide Parks und die seiner Schüler (besonders Eduard Petzolds, 1815–91) machten international bis nach Nordamerika Schule und zählen bis heute zu den besonderen Höhepunkten der Landschaftsgestaltung im 19. Jahrhundert in Europa.

Was beide Parks besonders kostspielig machte, war der Umstand, dass Pückler für ihre Anlage riesige Mengen Mutterboden aus weiter entfernten Gegenden auf Ochsenkarren heranschaffen ließ, da der sandige Untergrund für den geplanten Bewuchs ungeeignet war. Darüber hinaus gelang es ihm erstmals, ausgewachsene Bäume zu verpflanzen. Er ließ sie auf einem speziellen Fuhrwerk heran fahren und den Boden am neuen Standort „baumgerecht“ präparieren. So gelang es ihm, sein berühmt gewordenes Konzept der „Blickachsen“ schon bei der Anlage der Parks zu verwirklichen.

Pückler, der seine Möglichkeiten der Besichtigung des englischen Landhauses und den Zutritt zu den Gartenanlagen in England zum Teil nur persönlich zugebilligt erhalten hatte und zu schätzen wusste, beschloss den freien Zugang für seine Landschaftsgärten und weitete ihn auf jedermann aus.

Der Schriftsteller

Als Erzähler, Berichterstatter und Briefschreiber war er sehr fruchtbar. Sein literarischer Ruhm unter den Zeitgenossen gründet sich auf die anonym herausgegebenen Briefe eines Verstorbenen. Dabei handelte es sich ursprünglich tatsächlich um Briefe an seine Frau, und es war ihre Idee, die Briefe in gedruckter Form zu veröffentlichen. Sie wurden in kurzer Zeit in Deutschland, England und Frankreich zu Bestsellern.

Dazu verhalf ihnen ihre stilistische Qualität – scharfäugiger Zugriff auf sprechende Situationen, uneinschüchterbare Scharfzüngigkeit zumal auch seinem eignen Stand gegenüber, fehlende Prüderie, unangestrengte Ironie. Das in der Reaktionszeit vor 1848 geduckte Bürgertum erhielt dadurch, dass er als Adeliger Zugang zu den führenden Häusern Europas hatte und seine Leser an diesen Erfahrungen teilhaben ließ, Einblick in die vor ihnen abgeschirmten Milieus des Adels. Als Dandy hob er sich von seinen Standesgenossen ab. Zudem hatte er einen ausgedehnten Freundes- und Bekanntenkreis unter Künstlern und Schriftstellern – zum Beispiel Karl Friedrich Schinkel, Leopold Schefer, Bettina von Arnim, Rahel, Karl August Varnhagen von Ense und Heinrich Heine. Darüber hinaus war er mit zahlreichen exotischen Ländern vertraut; er vermochte durchaus mit osmanischen Vizekönigen und arabischen Emiren auf Augenhöhe mitzuhalten. Dies wusste er genau, anzüglich und spöttisch zu schildern.

Allerdings sind die originalen Briefe von Lucie von Pückler-Muskau und Leopold Schefer vor der Drucklegung bei manchen Ungeschminktheiten redigiert worden, um die Vorstellungen des Lesepublikums über ihn nicht zu beeinträchtigen, was ihm späterhin seinen Briefen nach missfallen hat.[5]

Pückler erstellte während seiner Reisen außerdem sogenannte „Erinnerungsbilder“, eine Art Tagebuch in vier ungedruckten Bänden, das sowohl aufschlussreiche Kommentare über englische Gärten und Landschaften, aber auch über die Kultur und Bevölkerung, als auch einige vor Ort erworbene Kunstdrucke und Karikaturen enthält.

Fortwirkung

Der Fortwirkung Hermann Pücklers (des „grünen Fürsten“) half es zwar, dass er selber als facettenreiche Erscheinung stark auf öffentliches Echo bedacht war, was nicht zuletzt den Anekdotenreichtum um ihn prägte, aber auch seinen von den Gegnern des Jungen Deutschlands aufgebrachten Ruf als Luftikus, Frauenheld oder Abenteurer festlegte. In der DDR, wo seine Parks lagen, wurde er bis in die 1980er Jahre beschwiegen, denn er fiel gleich unter zwei ideologische Verdikte - er galt als „Junker“ und als „Kosmopolit“.

Andererseits litt seine Nachwirkung sehr daran, dass sowohl im Bereich seiner weltweit bedeutendsten Leistungen (der Landschaftsgärtnerei, einer relativ wenig beachteten Richtung der Bildenden Künste) als auch im Bereich der Literatur- und Lokalgeschichtsschreibung und der Biographik ganz unterschiedliche Forschergruppierungen mit Erfolg, aber ohne institutionelle Vernetzung über Pückler arbeiteten (Landschaftsarchitekten und Gartenbauer; Literaturhistoriker; Kulturhistoriker; Heimatforscher). Versuche, sie alle zusammen zu führen und weitere Fachdisziplinen einzubeziehen, sind erst jüngsten Datums.[6]

Werke

Landschaftsparks

Mit dem Wirken von Hermann von Pückler-Muskau sind folgende Landschaftsparks in Deutschland verbunden:

Zahlreiche Parks seines Schülers Eduard Petzold lassen Pücklers gartenkünstlerische Stileinflüsse erkennen.

Schriften

Datei:1811-08-18-Eingangsbrief-Graf-Puckler.jpg
Brief des (damals noch) Grafen Hermann aus dem Jahr 1811
  • Briefe eines Verstorbenen, 4 Bde., Stuttgart: Franckh und Hallberger 1830–1831 (die Bände 1 und 2 sind in der inneren chronologischen Abfolge eigentlich die Bände 3 und 4, entsprechend die Bände 3 und 4 die beiden ersten. Diese Ausgabe wurde noch zweimal aufgelegt, diesmal nur bei Hallberger; mit Schilderung des englischen Parks von Warwick, die Edgar Allan Poes Park von Arnheim stark beeinflusste.[7])
  • Andeutungen über Landschaftsgärtnerei[,] verbunden mit der Beschreibung ihrer praktischen Anwendung in Muskau (einziges Werk, das unter seinem Namen erschien), Leipzig: J. B. Hirschfeld 1834. Nachdruck, hgg. von Günter J. Vaupel, Frankfurt am Main/Leipzig 1988, Europäischer Hochschulverlag, Bremen, ISBN 978-3-86267-026-0
  • Tutti Frutti, 5 Bde., Stuttgart: Hallberger 1834
  • Jugend-Wanderungen, Stuttgart: Hallberger 1835, Neuauflage: Europäischer Hochschulverlag, Bremen, ISBN 978-3-86741-203-2
  • Semilassos vorletzter Weltgang. In Europa, 3 Bde., Stuttgart: Hallberger 1835
  • Semilassos vorletzter Weltgang. In Afrika, 5 Bde., Stuttgart: Hallberger 1836
  • Der Vorläufer, Stuttgart: Hallberger 1838, Neuauflage: Europäischer Hochschulverlag, Bremen, ISBN 978-3-86741-187-5
  • Südöstlicher Bildersaal (Reisebericht aus Griechenland; 3 Bde.: Der Vergnügling und Griechische Leiden I und II), Stuttgart: Hallberger 1840/41)
  • Aus Mehemed Alis Reich, 3 Bde., Stuttgart: Hallberger 1844; ND in 1 Band mit Kommentar und Anmerkungen. Zürich: Manesse 1985
  • Die Rückkehr, 3 Bde., Berlin: Duncker 1846–1848. (Reprint: Hildesheim: Olms 2011. Mit einer Einleitung herausgegeben von Sebastian Böhmer)
  • Briefwechsel und Tagebücher des Fürsten Hermann von Pückler-Muskau, 9 Bde., hgg. aus dem Nachlass von Ludmilla Assing, Berlin: Wedekind und Schwieger 1873–1876; Reprints: Bremen: Europäischer Hochschulverlag, Band 1: ISBN 978-3-86741-551-4
  • Liebesbriefe eines alten Kavaliers. Briefwechsel des Fürsten Pückler mit Ada von Treskow, hgg. von Werner Deetjen, Alfred Metzner: Berlin 1938
  • Briefe aus der Schweiz, hgg. und kommentiert von Charles Linsmayer, Zürich: Sanssouci 1981, ISBN 3-7254-0340-6
  • Bettine von Arnim/Hermann von Pückler-Muskau: »Die Leidenschaft ist der Schlüssel zur Welt«. Briefwechsel 1832-1844, [vollständig] hgg. und kommentiert von Enid Gajek und Bernhard Gajek, Stuttgart: Cotta 2001, ISBN 3-7681-9809-X

Siehe auch

Literatur

  • Ludmilla Assing: Fürst Hermann von Pückler-Muskau. Eine Biographie, 2 Bde., Hoffmann & Campe, Hamburg 1873-1874, hg. mit Einführung und Register v. Nikolaus Gatter. Reprint, Olms, Hildesheim New York Zürich 2004), ISBN 3-487-12029-1 und ISBN. 3-487-12030-5
  • Sebastian Böhmer: Fingierte Authentizität. Literarische Welt- und Selbstdarstellung im Werk des Fürsten Pückler-Muskau am Beispiel seines „Südöstlichen Bildersaals“. Olms, Hildesheim 2007, ISBN 978-3-487-13554-0. (Grundlegende Untersuchung der poetischen Werke des Fürsten)
  • Helmut Börsch-Supan / Siegfried Neumann / Beate Schneider: Die Ahnengalerie des Fürsten Pückler in Branitz. Pückler-Gesellschaft, Berlin 1996 (= Reihe Mitteilungen der Pückler-Gesellschaft N.F. Heft 11).
  • Peter James Bowman: The Fortune Hunter. A German Prince in Regency England, Signal Books, Oxford 2010, ISBN 978-1-904955-71-9.
  • Bettina Clausen/Lars Clausen: Zu allem fähig. Versuch einer Sozio-Biographie zum Verständnis des Dichters Leopold Schefer. 2 Bände, Bangert & Metzler, Frankfurt am Main 1985, ISBN 3-924147-09-4 (siehe zu Pückler insbesondere Band 2).
  • Thomas Diecks: Pückler-Muskau, Hermann Ludwig Heinrich Fürst v.. In: Neue Deutsche Biographie (NDB). Band 20, Duncker & Humblot, Berlin 2001, S. 759–761 (Onlinefassung).
  • Norbert Eisold: Der Fürst als Gärtner. Hermann von Pückler-Muskau und seine Parks in Muskau, Babelsberg und Branitz. Hinstorff, Rostock 2005, ISBN 3-356-01064-6.
  • Christian Friedrich, Berthold Ettrich und Volkmar Herold (Red.): Pückler, Pyramiden, Panorama. Neue Beiträge zur Pücklerforschung. Kommunale Stiftung Fürst-Pückler-Museum, Park und Schloß Branitz, Cottbus 1999, ISBN 3-910061-03-6 (=Beiträge des Kolloquiums 'Von Ägypten nach Preußen. Geschichte, Entdeckung und Rezeption der Pyramiden', durchgeführt in Branitz 1997, anlässlich der gleichnamigen Ausstellungseröffnung. Reihe: Edition Branitz. Heft 4).
  • Christian Friedrich und Ulf Jacob (Hg): »… ein Kind meiner Zeit, ein ächtes, bin ich …«. Stand und Perspektiven der Forschung zu Fürst Pückler, be.bra wissenschaftverlag, Berlin 2010, ISBN 978-3-937233-67-3.
  • Fürst-Pückler-Park Bad Muskau (Hg.): Englandsouvenirs. Fürst Pücklers Reise 1826-1829. Redaktion Cornelia Wenzel, Graphische Werkstätten, Zittau 2006, ISBN 3-929744-18-X.
  • Ralf Günther: Der Gartenkünstler. Ein Fürst-Pückler-Roman, List-Verlag, Berlin 2010, ISBN 978-3-471-35024-9.
  • Ulf Jacob: „Es soll gut auf der Erde werden“ oder Die Gartenwelten des Hermann Fürst von Pückler-Muskau als soziale Raumstrukturen. In: Kultursoziologie. 7. Jahrgang, Heft 2, 1998, ISSN 0941-343X, Seiten 55–79.
  • Eckart Kleßmann: Fürst Pückler und Machbuba. Rowohlt, Berlin 1998, ISBN 3-87134-270-X.
  • Matthias Körner und Thomas Kläber: Dort senke dich auf ein Paradies. Die Gartenlandschaften des Fürsten Pückler. Kiepenheuer, Berlin 2006, ISBN 3-378-01083-5.
  • Heinz Ohff: Der grüne Fürst. Das abenteuerliche Leben des Fürsten Pückler-Muskau. München/Zürich: Piper 2002, ISBN 3-492-23715-0.
  • Johannes Paul: Fürst Pückler. In: Abenteuerliche Lebensreise. Sieben biographische Essays. Köhler, Minden 1954, Seiten 207–245.
  • Eduard Petzold: Fürst Hermann von Pückler-Muskau in seinem Wirken in Muskau und Branitz, sowie in seiner Bedeutung für die bildende Gartenkunst Deutschlands. Eine aus persönlichem und brieflichem Verkehr mit dem Fürsten hervorgegangene biographische Skizze. Weber, Leipzig 1874.
  • Stiftung „Fürst-Pückler-Park“ (Hgn.): Fürst Pückler. Parkomanie in Muskau und Branitz. Ein Führer durch seine Anlagen in Sachsen, Brandenburg und Thüringen, Hamburg 2006, ISBN 3-928119-99-0 und ISBN 978-3-928119-99-3.
  • Jacob Achilles Mähly: Fürst v. Pückler-Muskau. In: Allgemeine Deutsche Biographie (ADB). Band 26, Duncker & Humblot, Leipzig 1888, S. 692–695.
  • Heinz Ohff (Hrsg.): Briefe eines Verstorbenen, Berlin 1986, ISBN 3-89181-001-6.
  • Rolf Schneider: Fürst Pückler in Branitz. be.bra, Berlin 2010, ISBN 978-3-86124-641-1.
  • Gerhard Neuenhoff: Eine Hasenjagd vor den Toren der Universität Halle 1829, vom Fürsten von Pückler-Muskau und seinem Sekretär Carl Jäger als Fremdenlegionär. Einst und Jetzt 28 (1983), S. 171-180.

Weblinks

 Commons: Hermann von Pückler-Muskau – Album mit Bildern und/oder Videos und Audiodateien
 Wikisource: Hermann von Pückler-Muskau – Quellen und Volltexte

Einzelnachweise

  1. Man muss diese Schilderung freilich als einen Teil eines durchdachten Versöhnungsanlaufs lesen, da seine Mutter aus der ihr unerträglichen Ehe gerade ausgebrochen war und sein Vater ihn nie anders als von sich fern gehalten hatte.
  2. Mitteilungen der Sudanarchäologischen Gesellschaft, Heft 2, Februar 1995, Abb. 2
  3. Peter Kunze: Die preußische Sorbenpolitik 1815-1847, Domowina-Verlag, Bautzen 1978, S. 79 f.
  4. Sie gelangte später in Besitz der Familie von Arnim.
  5. Die Originalbriefe sind Teil der Sammlung Varnhagen der Staatsbibliothek zu Berlin, werden aber derzeit als kriegsbedingt verlagertes Kulturgut in der Jagiellonenbibliothek in Krakau („Berlinka“-Sammlung) aufbewahrt. Scankopien des Pückler-Nachlasses besitzt die Fürst-Pückler-Stiftung in Branitz. Einzelne Briefwechsel finden sich in Privatnachlässen, so die 1844/1845 mit der Schriftstellerin Ida Hahn-Hahn geführte Korrespondenz im Hahn-Hahn-Nachlass, der seit 2006/2007 im Fritz Reuter Literaturarchiv, Hans-Joachim Griephan, in Berlin liegt.
  6. Vgl. die Tagung Stand und Perspektiven der Pücklerforschung, 6./7. November 2009 in Branitz, wo sich bedeutende und nur teilweise ausgewertete Archivalien befinden, die sonst nur sehr zerstreut und schwer aufzusuchen sind (Berlin, Krakau, Bad Muskau; ferner Regional- und Adelsarchive).
  7. Bettina Clausen, Edgar Poe: Der Park von Arnheim, in Spektrum der Literatur 1975.


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