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Hermann Adler (Schriftsteller)

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Hermann Adler (geb. 2. Oktober 1911 in Diószeg, Königreich Ungarn, Österreich-Ungarn; gest. 18. Februar 2001 in Basel) war ein deutscher jüdischer Schriftsteller und Publizist.

Adler wurde in der heutigen Westslowakei unweit von Pressburg geboren. Sein Geburtsort, damals auch von einer beträchtlichen deutschen Minderheit bewohnt, wurde später umbenannt, da den Slowaken der Ortsname Diosek nicht slawisch genug erschien.

Nach dem Besuch des Lehrerseminars widmete er sich dem Verfassen zahlreicher Publikationen, Hörspiele und Fernsehsendungen.

1941 lebte er in Wilna, zuvor Polen, heute Litauen, mit seiner Frau Anita Distler mehrere Monate lang versteckt in der Wohnung des aus Wien stammenden Feldwebels Anton Schmid, um dem Massenmord an Juden zu entgehen. Schmid wurde 1942 wegen seiner Hilfe für Juden hingerichtet.

Der israelische Filmregisseur Nathan Jariv drehte nach dem Drehbuch von Hermann Adler 1967 den ZDF-Fernsehfilm Feldwebel Schmid.[1]

Adler lebte zuletzt in Basel.

Werke

  • Gesänge aus der Stadt des Todes. Zürich, New York 1945.
  • Bilder nach dem Buche der Verheissung. Verlag der Jüdischen Rundschau Maccabi, Basel 1950

Literatur

  • Walter Hempel: Wer ist wer?, Bd. 1 (West), Berlin 1967, S. 7

Einzelnachweise

  1. Feldwebel Schmid


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