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Henri Frankfort

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Frankfort in den 1930er Jahren

Henri Frankfort (geb. 24. Februar 1897 in Amsterdam; gest. 17. Juli 1954 in London) war ein niederländischer Archäologe, Altorientalist und Ägyptologe.

Henri Frankfort studierte Geschichte, Archäologie und Arabisch. 1922 nahm er an Ausgrabungen in Ägypten teil. Anschließend führten ihn Studienreisen 1922 und 1924/25 auf den Balkan und in den Nahen Osten. Zwischen 1925 und 1929 nahm er an Ausgrabungen in Amarna, Abydos und Armant teil. Zwischen 1929 und 1937 leitete er die Ausgrabungen des Oriental Institut aus Chicago in Mesopotamien, unter anderem in Dur Scharrukin. 1938 begann Frankfort mit seiner Lehrtätigkeit, die ihn bis 1954 nach Chicago und London führte. Zudem war Henri Frankfort von 1949 bis 1954 Direktor des Warburg-Instituts der Universität London. Dank seinen großen Kenntnissen in der Ägyptologie und der Vorderasiatischen Archäologie war Frankfort grundlegend an der Entwicklung von Vergleichen beider Studieninhalte beteiligt.

Schriften (Auswahl)

  • Kingship and the Gods, Chicago 1948
  • Frühlicht des Geistes. Wandlungen des Weltbildes im alten Orient (mit Peter Dülberg), Kohlhammer, Stuttgart 1954
  • Alter Orient - Mythos und Wirklichkeit, Kohlhammer, Stuttgart - Berlin - Köln - Mainz, 2. Aufl. 1981 ISBN 3-17-007220-X

Weblinks



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