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Helmuth Kanter

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Helmuth Kanter (geb. 20. September 1891 in Königsberg (Ostpreußen); gest. 8. Januar 1976 in Marburg (Lahn)) war ein deutscher Geograph.

Der Offizierssohn Kanter studierte Medizin u.a. in Marburg, Rostock (1919) und Berlin und promovierte 1921 an der Universität Hamburg zum Dr. med. Es folgte dort 1922 eine zweite Promotion zum Dr. rer. nat. 1931 trat er in die NSDAP ein und im November 1933 unterzeichnete er das Bekenntnis der deutschen Professoren zu Adolf Hitler. 1932 wurde er ao. Professor in Hamburg, 1938 an die Universität Marburg als ordentlicher Professor für Geographie berufen, dort aber 1945 entlassen. 1958 erhielt er den Lehrstuhl zurück und wurde 1959 emeritiert.

Schriften

  • Die Verbreitung der im Menschen parasitierenden Trematoden. Hamburg 1921 (Med. Diss)
  • Der Löß in China, Hamburg (Diss.) 1922 ISBN 978-3-11-117263-7
  • Kalabrien, Hamburg 1930
  • Libyen: Eine geograph.-medizinische Landeskunde, 1967 ISBN 978-3-540039259

Literatur

  • Carl Schott (Hg.): Beiträge zur Kulturgeographie der Mittelmeerländer. Helmuth Kanter zum Gedächtnis, Marburg 1977
  • Ernst Klee: Das Personenlexikon zum Dritten Reich. 2. Auflage. Fischer-Taschenbuch-Verlag, Frankfurt am Main 2007, S. 298 ISBN 978-3-596-16048-8.

Weblinks


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