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Helmut Schwarz (Chemiker)

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Helmut Schwarz (* 6. August 1943 in Nickenich) ist ein deutscher Chemiker und seit Januar 2008 Präsident der Alexander von Humboldt-Stiftung.

Leben

Schwarz erlernte zunächst den Beruf des Chemielaboranten, erwarb auf dem Zweiten Bildungsweg die Hochschulreife und studierte dann in Berlin Chemie. 1971 erwarb er das Diplom, 1972 wurde er promoviert, 1974 erlangte er die Habilitation, wobei Ferdinand Bohlmann sein Mentor war. Nach Forschungsaufenthalten am Massachusetts Institute of Technology (MIT) und in Großbritannien ist er seit 1978 Professor an der TU Berlin, 1983 wurde er dort auf eine C4-Professur berufen.

Schwarz befasst sich mit dem Ablauf chemischer Vorgänge auf molekularer Ebene, insbesondere der Reaktionen ionischer und radikalischer organischer Spezies in der Gasphase. Seine Forschung trug viel zum Verständnis katalytischer Prozesse bei, ebenso wurden seine Untersuchungen an Fullerenen in der Fachwelt vielfach beachtet.

Darüber hinaus war Schwarz maßgeblich an der Fortentwicklung der Massenspektrometrie beteiligt, einer in Chemie und Forensik häufig angewendeten Analysemethode.

Seit 2010 ist er Mitglied des Präsidiums der Deutschen Akademie der Naturforscher Leopoldina – Nationale Akademie der Wissenschaften.[1]

Mitgliedschaften

Auszeichnungen

Ehrendoktorate:

Einzelnachweise

  1. Mitgliedseintrag auf leopoldina.org (abgerufen 12. Oktober 2012).
  2. http://www.pressestelle.tu-berlin.de/medieninformationen/2012/februar_2012/medieninformation_nr_312012/

Weblinks

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