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Helga Michie

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Helga Michie (* 1. November 1921 in Wien als Helga Aichinger) ist eine englisch-österreichische bildende Künstlerin und Schriftstellerin. Ihre Zwillingsschwester, Ilse Aichinger, gilt als bedeutende Repräsentantin der deutschsprachigen Nachkriegsliteratur.

Leben

Siehe auch: Ilse Aichinger

Michie ist in Wien und Linz aufgewachsen. Der Anschluss Österreichs bedeutete für die Familie Verfolgung und Lebensgefahr. Helga konnte am 4. Juli 1939 mit einem Kindertransport nach Großbritannien fliehen, der Rest der Familie aber nicht mehr nachkommen, da der Krieg ausbrach. In London wurde sie Mitglied des Austrian Center und stand in Kontakt mit Elias und Veza Canetti, Erich Fried, Anna Mahler und Hilde Spiel.[1]

Publikationen

Helga Michie: Concord. Gedichte und Bilder. Ed. Korrespondenzen, F. Hammerbacher: Wien 2006, ISBN 3-902113-47-2.

Links

Kurzbeschreibung des Hörfunkfeature Ein Gesicht - zwei Leben. Verbundenheit trotz Trennung von Katja Gasser: oe1.orf.at.

Einzelnachweise

  1. Vgl. Eintrag bei Edition Korrespondenzen und bei Alte Schmiede.


Dieser Artikel basiert ursprünglich auf dem Artikel Helga Michie aus der freien Enzyklopädie Wikipedia und steht unter der Doppellizenz GNU-Lizenz für freie Dokumentation und Creative Commons CC-BY-SA 3.0 Unported. In der Wikipedia ist eine Liste der ursprünglichen Wikipedia-Autoren verfügbar.