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Heinrich Zimmermann (Tierschützer)

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Heinrich Zimmermann (1888-1942) war ein deutscher jüdischer Kynologe, Herausgeber und Tierschützer.

Nach seinem jahrelangen Einsatz für die Einführung eines Welttierschutztages wurde sein darauf gerichteter Antrag auf dem internationalen Tierschutzkongreß am 8. Mai 1931 in Florenz angenommen.[1] Seitdem wird der 4. Oktober weltweit als Welttierschutztag begangen. Heinrich Zimmermann wurde 1942 von den Nationalsozialisten in einem Konzentrationslager ermordet.

Er war (vermutlich) Herausgeber des ersten Lexikons über Hunderassen, welches auch heute noch für bedeutend angesehen wird, und verfasste mehrere Schriften zum Tierschutz.

Werke

Herausgegebene und verfasste Schriften

  • Das Lexikon der Hundefreunde [in zwei Bänden: A-H / I-Z]. Herausgegeben unter Mitarbeit von namhaften Kynologen, Züchtern, Tierärzten, Hundesportlern und Kulturhistorikern., Berlin: Verlag Mensch und Tier, 1933 (Bd 1) und 1934 (Bd 2) ("Das Erscheinen des Ergänzungsbandes ist in Frage gestellt")
  • Jahrbuch der Tierfreunde Deutschlands 1929. - Tierschriften, Verlag Pflaume & Roth, Berlin, 1929. ( bis 1932 erschienen?)
  • Bruder Tier - Das Hausbuch der Tierfreunde - Mit Geschichten und Gedichten, Eigenbrödler Verlag, Zürich, 1930
  • 20 Minuten für die Katze Diese kleine Schrift ist ein Vortrag-Mitschnitt, gehalten auf dem internationalen Tierschutz-Kongreß in Wien, 1929.
  • Mensch und Tier, Berlin 1929, 28 Seiten

Einzelnachweise

  1. Tierschutzmagazin vom Bund gegen den Mißbrauch der Tiere e.V., Dezember 2012, S. 4


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