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Heini Bornstein

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Heini Bornstein

Heini Bornstein (geb. 1920 in Basel; gest. 2016 in Lehavot Habaschan), Sohn von Malka Ber und Bernhard Bornstein, Textilhändler und sozialistischer Zionist.

Biografische Skizze

1913 Emigration der Familie von Lodz, Polen, in die Schweiz. 1931 Einbürgerung. 1941-1943 Besuch der Landwirtschaftsschulen in Liestal und Münsingen. 1933 Mitglied der sozialistisch-zionistischen Jugendorganisation Haschomer Hazair mit dem Ziel der Auswanderung nach Palästina. 1939 Teilnahme am 21. Zionistischen Kongress in Genf. Rekrutenschule und Aktivdienst. 1943 Ernennung zum Delegierten des Haschomer Hazair in Genf. Beteiligung an Flüchtlingsrettungsaktionen über die Schweizer Grenze bei Basel und im Jura. Beziehungen zur französischen Kampforganisation "Organisation Juive de Combat" (OJC). Mitarbeit bei der Errichtung und Betreuung der jüdischen Flüchtlingslager in Sierre, Bex, Versoix und Trevano. Im April 1945 Teilnahme an der Flüchtlingskonferenz für Rück- und Weiterwanderungsfragen in Montreux. 1947 Heirat mit der Polin Chasia Bielicka, die für die Zusammenarbeit mit Partisanen in Bialystok den Stalinorden erhalten hat. 1947 illegale Einreise nach Palästina. Seit 1947 wohnhaft im Kibbutz Lehavot Habashan. Diverse Funktionen in der Kibbutzbewegung, der Zionistischen Weltorganisation, der Jewish Agency sowie in der israelischen sozialistischen MAPAM-Partei. Drei Töchter: Yehudit, Racheli und Dorit.

Veröffentlichung

  • Heini Bornstein, Von Basel bis zum Kibbuz Lehavot Habaschan. Der Lebensweg eines sozialistischen Zionisten, Köln/Weimar/Wien 2015


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