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Hauptsynagoge Mainz

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Datei:Fragmente der Vorhallenkollonade der ehemaligen Hauptsynagoge, Hindenburgstraße, Mainz-Neustadt.JPG
Fragmente der Vorhallenkolonnade der ehemaligen Hauptsynagoge als nächtlich beleuchtetes Baudenkmal. Im Hintergrund die Neue Synagoge Mainz

Die ehemalige Mainzer Hauptsynagoge war ein an der Hindenburgstraße in Mainz-Neustadt gelegenes und beim Novemberpogrom 1938 in Brand gesetztes und anschließend gesprengtes Gebäude, von dem heute nur noch Fragmente erhalten sind.

Geschichte

Datei:Hauptsynagoge Mainz 1912.jpg
Außenansicht der ehemaligen Hauptsynagoge, 1912

Nachdem die Größe der ersten, 1853 eingeweihten Hauptsynagoge in der damaligen Synagogenstraße nicht mehr ausreichte, wurde vom Vorstand der jüdischen Gemeinde ein Neubau beschlossen. Dieser wurde 1910-1912 vom Stuttgarter Architekten Willy Graf umgesetzt. Der Grundstein wurde am 4. August 1911 gelegt. Die neuerbaute Hauptsynagoge wurde am 3. September 1912 eingeweiht.

In der Nacht vom 9. auf den 10. November 1938 wurde die Hauptsynagoge angezündet und anschließend am 17. November auf Anordnung des Bauamts gesprengt.[1]

Übrig vom Gebäude sind Fragmente der Säulenhalle, die 1988 als Baudenkmal in der Hindenburgstraße 44, heute Synagogenplatz, aufgestellt und im Zuge des Synagogenneubaus restauriert wurden.

Weblinks

Einzelbelege

  1. VVN-BdA Mainz-Bingen: Pogrome in Mainz. (Letzter Zugriff: 29. Oktober 2012)


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