Jewiki unterstützen. Jewiki, die größte Online-Enzyklopädie zum Judentum.

Helfen Sie Jewiki mit einer kleinen oder auch größeren Spende. Einmalig oder regelmäßig, damit die Zukunft von Jewiki gesichert bleibt ...

(Spendenkonto siehe Impressum). Vielen Dank für Ihr Engagement!

Hasso Grabner

Aus Jewiki
Wechseln zu: Navigation, Suche

Hasso Grabner (geb. 21. Oktober 1911 in Leipzig; gest. 3. April 1976 in Werder), war ein antifaschistischer Widerstandskämpfer, Wirtschaftsfunktionär der DDR und Schriftsteller

Leben

Geboren in eine Arbeiterfamilie absolvierte Grabner eine Lehre als Buchhändler. Er schloss sich 1929 dem kommunistischen Jugendverband KJVD an, ein Jahr später der KPD. Nach 1933 leistete er illegale antifaschistische Widerstandsarbeit. Er wurde 1934 verhaftet und 1935 zu vier Jahren Zuchthaus verurteilt, die er bis 1938 im Zuchthaus Waldheim verbüßte. Anschließend wurde er bis 1940 in das KZ Buchenwald überstellt. 1942 kam er ins Strafbataillon 999. Nach Kriegsende schloss er sich 1946 der SED an. Nach Tätigkeiten im Kulturbereich und in der Industrie war Grabner ab 1958 freischaffender Schriftsteller. Er war in zweiter Ehe mit der Schriftstellerin Sigrid Grabner verheiratet.

Werke (Auswahl)

  • In memoriam Pfarrer Schneider, In: Das war Buchenwald! Ein Tatsachenbericht, Leipzig 1945
  • Der Takt liegt auf dem linken Fuß, Aufbau, Berlin 1958
  • Der Streit um die Partisanen, Verlag des Ministeriums für Nationale Verteidigung, Berlin 1958
  • Fünfzehn Schritte gradaus, Gedichte. Aufbau. Berlin 1959
  • Am Baugerüst unserer Welt, Gedichte. Aufbau. Berlin 1960
  • Das Schiff im Dunkeln, Deutscher Militärverlag, Berlin 1964
  • Panzerschiff "Zeven Provincien", Deutscher Militärverlag, Berlin 1965
  • Die Zelle, Roman, Mitteldeutscher Verlag, Halle 1968
  • Anka und der große Bär, Neues Leben, Berlin 1969
  • Geheimsache Norsk Hydro, Militärverlag der DDR, Berlin 1970, 4. Aufl. 1974, Übersetzungen ins Polnische (3. Aufl. Warschau 1974) und Tschechische (Prag 1977)
  • VEB Arche Noah, Roman, Mitteldeutscher Verlag, Halle 1975, 2. Aufl. 1976

Literatur

Weblinks


Dieser Artikel basiert ursprünglich auf dem Artikel Hasso Grabner aus der freien Enzyklopädie Wikipedia und steht unter der Doppellizenz GNU-Lizenz für freie Dokumentation und Creative Commons CC-BY-SA 3.0 Unported. In der Wikipedia ist eine Liste der ursprünglichen Wikipedia-Autoren verfügbar.