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Hasmonea Lwów

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Der Żydowski Klub Sportowy Hasmonea Lwów (Jüdischer Sportklub Hasmonea Lwów, kurz ŻKS Hasmonea Lwów,) war ein jüdischer Sport- und Fußballverein in der damals galizischen und seit 1919 polnischen Stadt Lemberg (heute Lwiw in der Ukraine). Er existierte von 1908 bis zu seiner Auflösung nach dem Einmarsch russischer und deutscher Truppen in Polen 1939.

Name

Der Name Hasmonea leitet sich vom Namen der jüdischen Dynastie der Hasmonäer ab.

Geschichte

Datei:Hasmonea Lwow.jpg
Fußballmannschaft um 1915
Datei:Hasmonea Lwów.jpg
Fußballmannschaft 1935

Bei seiner Gründung 1908[1] war er der erste und in der Folgezeit der wichtigste jüdische Sportclub in Österreich-Ungarn und in Polen. [2]

In der Stadt gab es mit Pogoń Lwów und Czarni Lwów erfolgreiche Lokalrivalen.

Der Verein war am 1. März 1927 eines der Gründungsmitglieder der Liga Piłki Nożnej - LPN , der höchsten polnischen Spielklasse. 1927 wurde der 11. Platz belegt, 1928 der 13. Platz, was den Abstieg in die 2. Spielklasse bedeutete.

Der Stürmer Zygmunt Steuermann war 1926 und 1928 Torschütze der polnischen Fußballnationalmannschaft.

1930 trat der Verein dem Verbund Makkabi bei. 1932 wurde nach einem verheerenden Brand ein neues Stadion bezogen[3]

Tischtennis

Der Verein hatte eine erfolgreiche Tischtennis-Sektion. 1933 wurde sie polnischer Mannschaftsmeister im Tischtennis. Alojzy Ehrlich war 1935 Bronzemedaillengewinner, 1936, 1937 und 1939 Silbermedaillengewinner der Weltmeisterschaften.

Saison 1927

Ergebnisse:

Bilanz: 11. Platz, 8 Siege 7 Unentschieden 11 Niederlagen, 55:78 Tore, Torschützen: Zygmunt Steuermann 23 Tore, Alexander Mahler 14 Tore

Saison 1928

Ergebnisse:

Bilanz: 13.Platz</br> 5 Siege, 3 Unentschieden, 18 Niederlagen, 40:68 Tore Torschützen: Zygmunt Steuermann 16 Tore</br> Abstieg in die 2. Spielklasse

Anmerkungen

  1. Ukraine - List of Foundation Dates - RSSSF
  2. Es folgten Makkabi Kraków, Hakoah Czernowitz und andere.
  3. Stadion Torpedo (ukrainisch)


Dieser Artikel basiert ursprünglich auf dem Artikel Hasmonea Lwów aus der freien Enzyklopädie Wikipedia und steht unter der Doppellizenz GNU-Lizenz für freie Dokumentation und Creative Commons CC-BY-SA 3.0 Unported. In der Wikipedia ist eine Liste der ursprünglichen Wikipedia-Autoren verfügbar.