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Hans Hermann Henrix

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Hans Hermann Henrix (* 21. November 1941 in Schwalmtal, Niederrhein) ist ein deutscher römisch-katholischer Theologe.

Er studierte Wirtschaftswissenschaften in Köln sowie Philosophie und Theologie in Frankfurt, Innsbruck und Münster. Seine berufliche Laufbahn begann er 1969 als Dozent für Theologie und Ökumene an der Bischöflichen Akademie des Bistums Aachen. 1988 berief ihn der damalige Aachener Bischof Klaus Hemmerle zum Direktor der Akademie. In dieser Funktion war Henrix bis zu seiner Pensionierung am 30. November 2005 tätig.

Von 1985 bis 1987 war H. H. Henrix katholischer Präsident des Deutschen Koordinierungsrates der Gesellschaften für christlich-jüdische Zusammenarbeit.

Schwerpunktmäßig beschäftigte er sich insbesondere mit den Fragen des Verhältnisses von Christentum und Kirche zum Judentum. Die deutschen Bischöfe berät Henrix in Fragen des Judentums. Am 16. Januar 2003 ernannte ihn Papst Johannes Paul II. zum Konsultor der Kommission für die religiösen Beziehungen zu den Juden. Papst Benedikt XVI. hat ihn mit der von Kardinalstaatssekretär Tarcisio Bertone unterzeichneten Urkunde vom 18. März 2008 erneut für die nächsten 5 Jahre in dieses Amt berufen.

Henrix ist Autor und Herausgeber vieler Bücher. Darüber hinaus schrieb er mehr als 180 Essays für internationale Zeitschriften und gehört mehreren Herausgebergremien theologischer Fachzeitschriften an. Er ist Mitglied des Beirats der Internationalen Martin-Buber-Stiftung und gilt als einer der bedeutendsten lebenden Förderer des Dialogs zwischen Juden und Christen im Bereich der katholischen Kirche.

Er ist Mitglied des Vorstands der Adalbert-Stiftung Krefeld. Henrix ist verheiratet und hat drei Kinder.

Ehrungen

Die Universität Osnabrück verlieh ihm am 25. Mai 2000 die Würde eines Dr. phil. h.c., gemeinsam mit seinem wichtigen jüdischen Gesprächspartner, dem kanadischen Rabbiner Erwin Schild. Im Mai 2009 verlieh die Universität Salzburg Henrix den Titel Honorarprofessor.

Werke (in Auswahl)

Weblinks


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