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Hans Arnheim

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Hans Arnheim (geb. 8. Januar 1881 in Berlin; gest. vor 1945) war ein gehörloser deutscher Maler und Bildhauer. Er wurde als Jude verfolgt, am 15. September 1942 nach Theresienstadt deportiert und schliesslich dort ermordet.

Leben

Hans Arnheim war zuletzt in Berlin ansässig. Er studierte am Kunstgewerbemuseum und an der Kunstakademie Berlin bei Ernst Herter und Peter Breuer sowie an der königlichen Hochschule für bildende Künste Charlottenburg. 1909 wurde er mit dem Michael-Beer-Preis (Relief Badende Jünglinge) ausgezeichnet, der ihm eine einjährige Studienreise nach Italien, Frankreich und Belgien ermöglichte.

Arnheim war Mitglied der Allgemeinen deutschen Kunstgenossenschaft. Neben Portraits beschäftigte er sich besonders mit Sport- und Arbeitsmotiven; z. B. Norwegische Eisläufer (ehemals Posen, Kaiser-Friedrich-Museum).

Als Zwangsarbeiter war Hans Arnheim Tischler bei der Kunsttischlerei Otto Gleichner. Er wurde am 15. September 1942 mit dem Transport I/65 nach Theresienstadt deportiert und ermordet.

Literatur

Stolperstein für Hans Arnheim, Langenscheidtstr. 11, Tempelhof-Schöneberg (Verlegedatum 10. Nov. 2009)
  • Allgemeines Künstlerlexikon
  • Thieme Becker
  • Bénézit I, 1976.
  • Chronik der Kgl. Akad. der Künste zu Berlin vom 1.10.1908 bis 1.10.1910, B. 1910, 103;
  • F. Jansa, Dt. bild. Künstler in Wort und Bild, L. 1912.
  • Mitt. F.Grubel, Leo Baeck Inst., New York.

Weblinks

Siehe auch



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