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Hans-Hermann Weyer

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Hans-Hermann Weyer (* 22. April 1944[1] in Berlin) ist ein Honorarkonsul mehrerer Länder und Titelhändler. In den Medien wird er meist als Konsul Weyer bezeichnet, er selbst tritt als Consul Weyer Graf von Yorck auf.[2]

Leben

Weyer ist in Berlin geboren und aufgewachsen. Als sein Vater 1952 aus sowjetischer Kriegsgefangenschaft heimkehrte, hatte sich seine Mutter bereits mit einem britischen Offizier verlobt. Erst nach Jahren konnte Weyer seinen Vater in Uruguay aufspüren. Sein Bruder wurde Pilot bei einer deutschen Fluggesellschaft.

Sein britischer Stiefvater Clifford Davis verschaffte ihm Zugang zu Diplomatenkreisen, über die er Geschäftsbeziehungen mit den Botschaftern armer Länder aufnahm, die sich keine Berufskonsulate leisten konnten. Damals vermittelte er 465 Wahlkonsulate. Er erwarb mit der Zeit (u. a. durch Immobiliengeschäfte) ein Millionenvermögen und gehörte zum internationalen Jet-Set. Sein Privatvermögen gibt Weyer selbst mit „knapp unter 200 Millionen“ Euro an.[3] Ein Schwerpunkt seiner Geschäftstätigkeit lag schon immer in Südamerika, wo er mit mehreren Staatschefs, unter anderem Paraguays damaligem Diktator Alfredo Stroessner, persönliche Kontakte pflegte. Als Honorarkonsul vertritt Weyer Staaten wie Liberia, Haiti und Mauritius.

Kurze Zeit machte Weyer als „Kanzlerkandidat“ der am 18. November 1979 in München gegründeten Deutschen Freiheitspartei Schlagzeilen. 1991 heiratete er die Diplomatentochter Christina Scholtyssek, eine Ärztin, mit der er hauptsächlich in Rio de Janeiro lebt. Weyer, der auch Wohnsitze in Monte Carlo und Captiva Island unterhält, kehrt regelmäßig in seine deutsche Heimat zurück. Während der vergangenen Jahrzehnte war Weyer häufig in Fernseh-Talkshows zu Gast und Gegenstand der Berichterstattung zahlreicher Klatschblätter.

Werke

  • Zypern heute. Weyer/Austria 1967.
  • Schwarz-rot-goldene Titelträger. Ein indiskretes Handbuch für die große Karriere. München 1971 (gemeinsam mit Joachim Hemmann und Richard Kerler)
  • Ich, der schöne Consul. Karrieren für die Wunderkinder. Goldmann Verlag, München 1986, ISBN 3-7770-0426-X.

Schallplatten

  • C'est La Vie, Ma Chérie · Du hast so lange nicht gelacht
  • Von Hamburg nach Hawaii (nur auf Cover abgebildet)

Quellen

Weblinks

Einzelnachweise

  1. autoscout24.de Interview: Consul Weyer spricht exklusiv über Bentley
  2. So im Impressum seiner Website
  3. TV-Interview bei RTL-Exklusiv am 13. Dezember 2009


Dieser Artikel basiert ursprünglich auf dem Artikel Hans-Hermann Weyer aus der freien Enzyklopädie Wikipedia und steht unter der Doppellizenz GNU-Lizenz für freie Dokumentation und Creative Commons CC-BY-SA 3.0 Unported. In der Wikipedia ist eine Liste der ursprünglichen Wikipedia-Autoren verfügbar.