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Hanni Lévy

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Hanni Lévy (geboren 16. März 1924 in Berlin als Hanni Weißenberg) ist eine Überlebende des Holocaust und Zeitzeugin. Sie war eine von ungefähr 1700 bis 2000 Juden,[1] die versteckt oder getarnt während der Zeit des Nationalsozialismus in Berlin überlebten. Ihr Schicksal wurde in dem Film Die Unsichtbaren – Wir wollen leben von Claus Räfle geschildert.

Leben

Hanni Weißenberg wuchs am Kaiserkorso in Berlin-Tempelhof (heute zum Kleineweg gehörig) und ab 1931 in Berlin-Kreuzberg in der Solmsstraße auf. Ihr Vater war Fotograf, die Mutter Hausfrau. Ihr Elternhaus war liberal. Für ihren Vater galt: „Wir sind Deutsche, Religion ist Privatsache.“[2] Sie verlor früh beide Eltern. Der Vater Felix Weißenberg (1883–1940) wurde nach Kriegsbeginn 1939 zur Zwangsarbeit in der Landwirtschaft herangezogen und starb bald darauf an Entkräftung, die herzkranke Mutter Alice Weißenberg (1890–1942), geb. Oberländer, starb mangels ärztlicher Hilfe im April 1942.[3] Später bekannte Hanni Weißenberg, sie sei froh, dass ihre Eltern so früh starben. Dadurch sei ihnen vieles erspart geblieben.[4] Ihre Großmutter Cäcilie Oberländer (1863–1943) wurde im Herbst 1942 nach Theresienstadt deportiert und starb dort 1943;[5] für sie wurde ein Stolperstein in der Else-Lasker-Schüler-Straße in Berlin-Schöneberg verlegt.[6]

Hanni Weißenberg musste als Jüdin 1937 die Volksschule an der Gneisenaustraße verlassen und besuchte zunächst die Joseph-Lehmann-Schule der Jüdischen Reformgemeinde in der Joachimsthaler Straße.[7] Als Sechzehnjährige wurde sie 1940 zur Zwangsarbeit in der Spinnstofffabrik Zehlendorf verpflichtet, die Kunstseide herstellte, unter anderem für Fallschirme der Wehrmacht.[8] Nach dem Tod der Eltern lebte sie zunächst bei jüdischen Bekannten in der Augsburger Straße, bis diese im Dezember 1942 deportiert wurden. Da sie nicht „auf der Liste stand“[9], blieb sie zunächst verschont und stand nun allein. Im Februar 1943 konnte sie wegen einer schweren Verletzung am rechten Zeigefinger nicht arbeiten und entkam so der Fabrikaktion der Gestapo.[10] Sie war zu Hause, als die Bewohner des Hauses abgeholt wurden, wurde aber auf dem Weg zur Fabrik vermutet. Weißenberg entschied sich spontan, ihre Tür zu verriegeln, auf Klingeln nicht zu reagieren und dann über eine andere Wohnung und das Vorderhaus zu fliehen. Außer Mantel und Handtasche konnte sie nichts mitnehmen. „Ich bin ganz kaltblütig auf die Straße gegangen“, erinnert sie sich, „ich hatte keinen Plan, aber ich wusste, ich darf nicht auffallen, das ist mein bester Schutz.“[4] Bekannte halfen ihr, einen Friseur zu finden, der in langwierigen Sitzungen ihr Haar bleichte. Sie nahm eine neue Identität an und es gelang ihr mit Hilfe einer anderen Bekannten, einen Arzt zu finden, der ihre Verletzung behandelte, ohne Identitätsnachweise zu verlangen. Etwas Geld konnte sie verdienen, indem sie einem Zeitungsausträger den Sonntagsdienst abnahm. Öfter musste sie die Unterkunft wechseln, bis die Familie Most in der Berliner Straße (heute Otto-Suhr-Allee) sie aufnahm. Bei ihnen wohnte sie bis November 1943.

Hanni Weißenberg ging gerne ins Kino, wo sie den Schutz der Dunkelheit genoss – und als sie erneut ohne Obdach war, weil nun auch den älteren Männern der Familie Most die Einziehung zum Militärdienst drohte, vertraute sie sich der Kartenverkäuferin an der Kino-Kasse an. Viktoria Kolzer (1902–1976) nahm die junge Frau mit nach Hause in die Nollendorfstraße, wo sie mit ihrem Mann Jean wohnte, und beherbergte sie dort. Weißenberg konnte bis zum Untergang des NS-Regimes bei dem Ehepaar bleiben, Viktoria Kolzer teilte mit ihr ihre Lebensmittelkarten. Die Kolzers retteten der jungen Frau das Leben. Deren Sohn war an der Front, Jean Kolzer erkrankte schwer; er starb Anfang 1945 an Wundbrand. Hanni half bei der Pflege. „Wir sind zusammengewachsen wie Mutter und Tochter. Ich habe mich so an dieses neue Leben gewöhnt, dass ich fast vergessen habe, in welcher Gefahr ich mich eigentlich befand.“[4] Gemeinsam mit Viktoria Kolzer erlebte sie die Bombennächte und schließlich den Untergang des NS-Regimes. Auch der Kontakt zur Familie Most riss nicht ab.

Nach der Befreiung Berlins durch die Rote Armee musste Weißenberg Übergriffe durch die sowjetischen Soldaten befürchten. Sie erfuhr, dass die Mosts nunmehr in Berlin-Zehlendorf untergekommen waren, wo ihren Angaben zufolge die russische Militärpolizei die Soldaten strenger kontrollierte. Sie wanderte gemeinsam mit Kolzer zu Fuß dorthin. Später kehrten die beiden Frauen in die Nollendorfstraße zurück. Weißenberg fand Arbeit bei der US Army.[11] Ende 1946 holte sie ein Bruder ihrer Mutter, der nach Frankreich hatte emigrieren können, nach Paris. Er hatte ihren Namen auf einer Liste des DRK-Suchdiensts entdeckt.[12]

In Paris lernte sie ihren späteren Mann kennen, einen Deutschen aus einer jüdischen Familie. Sie bauten gemeinsam einen Malerbetrieb auf.[12] Die Verbindung zu Berlin und ihren Rettern ließ Hanni Lévy nie abreißen. Anders als viele Holocaust-Überlebende sprach sie weiterhin deutsch: „Man kann Kinderlieder und Zärtlichkeiten nicht in einer fremden Sprache austauschen.“ Sie bekam zwei Kinder und hat fünf Enkelkinder.

Zeitzeugin

Hanni Lévy erreichte 1978, dass ihre Helferinnen Viktoria Kolzer und Elfriede und Grete Most in die Liste der Gerechten unter den Völkern bei Yad Vashem aufgenommen wurden.[13] 1983 verfasste sie für ihre Familie einen 13-seitigen Bericht über ihr Überleben in französischer Sprache, der im Archiv der Gedenkstätte Deutscher Widerstand liegt.[14] Sie übersetzte diesen Bericht für den Katalog der Ausstellung „Formen des Erinnerns – Jüdische und nicht-jüdische Stimmen zur Vertreibung und Ermordung der jüdischen Nachbarn im Bayerischen Viertel“ selbst ins Deutsche. Dort erschien er unter dem Titel „Sie haben mir das Leben ein zweites Mal gegeben“. Rückblick an die Zeit im Untergrund in Berlin zwischen 1940 und 1945 im Jahr 1995 im Druck.[15]

Lévy trat mehrfach, unter anderem an Schulen[16] oder beim Museum Blindenwerkstatt der Gedenkstätte Deutscher Widerstand[17], öffentlich als Zeitzeugin auf. Sie engagierte sich für die Anbringung einer Gedenktafel für Viktoria und Jean Kolzer, bei deren Enthüllung sie 2010 anwesend war,[18] und für die Verlegung von vier Stolpersteinen für ihre Großmutter und deren Verwandte 2011.[19] Claus Räfle befragte sie im Zusammenhang der Arbeit an seinem halbdokumentarischen Film Die Unsichtbaren – Wir wollen leben, der vier Schicksale überlebender untergetauchter Juden in Berlin beschreibt. Der Film enthält auch ein Interview mit Lévy. Er hatte 2017 Premiere, etwa gleichzeitig erschien auch ein Buch von Räfle mit dem Titel Die Unsichtbaren – Untertauchen, um zu überleben.[20] In diesem Umfeld gab Lévy eine Reihe von Interviews für Zeitungen, Zeitschriften und Fernsehsender und war am 23. November 2017 Gast in der ZDF-Talkshow von Markus Lanz.[21]

Am 27. Januar 2018 sprach Lévy, aus Anlass des Tags des Gedenkens an die Opfer des Nationalsozialismus, auf dem Bundesparteitag von Bündnis 90/Die Grünen in Hannover. Sie warnte dort vor einer Wiederkehr diskriminierenden Denkens: „Früher hat man gesagt: Die Juden sind schuld. Heute sind es die Flüchtlinge.“[22]

Quellenlage und Dokumente

Die Biografie stützt sich im Wesentlichen auf Lévys autobiografischen Bericht aus den 1980er Jahren sowie spätere Gespräche unter anderem mit der Historikerin Beate Kosmala.[23] Sie wird durch eine Reihe von historischen Dokumenten gestützt, die im Text angegeben sind.

Einige zeithistorische Dokumente aus Lévys persönlicher Geschichte sind heute im Besitz des Jüdischen Museums Berlin. Dazu zählen zwei an Hanni Weißenberg gerichtete Abschiedsbriefe von Menschen, die zusammen mit Weißenberg in der Spinnstofffabrik Zehlendorf Zwangsarbeit geleistet hatten und Ende 1941 oder im Lauf des Jahres 1942 deportiert wurden.[24]

Literatur

  • Daniel Fraenkel: Die deutschen Gerechten. In: Israel Gutman, Sara Bender (Hrsg.): Lexikon der Gerechten unter den Völkern. Band „Deutsche und Österreicher“, hrsg. von Daniel Fraenkel und Jakob Borut. Wallstein, Göttingen 2005, ISBN 978-3-89244-900-3, S. 51–295. Darin: Kolzer, Viktoria, Most, Elfriede, Most, Grete, Akten 1392, 1393, S. 167–168.
  • Hanni Lévy: „Sie haben mir das Leben ein zweites Mal gegeben“. Rückblick an die Zeit im Untergrund in Berlin zwischen 1940 und 1945. In: Katharina Kaiser, Barbara Jakoby: Orte des Erinnerns. Beiträge zur Debatte um Denkmale und Erinnerung, Bd. 2: Jüdisches Alltagsleben im Bayerischen Viertel. Eine Dokumentation. Hentrich, Berlin 1995, ISBN 978-3-89468-147-0, S. 61–69.
  • Claus Räfle: Die Unsichtbaren. Untertauchen, um zu überleben. Eine wahre Geschichte. Elisabeth Sandmann, München 2017, ISBN 978-3-945543-44-3.

Weblinks

Einzelnachweise

  1. Vgl. Beate Kosmala: Überlebensstrategien jüdischer Frauen in Berlin. Flucht vor der Deportation (1941–1943). In: Andrea Löw, Doris L. Bergen, Anna Hájková (Hrsg.): Alltag im Holocaust. Jüdisches Leben im Großdeutschen Reich 1941–1945. Oldenbourg, München 2013, S. 29–47, hier: S. 46; Barbara Schieb: Nachwort. Stille Helden. In: Claus Räfle: Die Unsichtbaren. Untertauchen, um zu überleben. Sandmann, München 2017, S. 153–157, hier: S. 155.
  2. Stefan Simons: Judenverfolgung in Nazideutschland: Leben als falsche „Arierin“. In: Einestages, 27. Oktober 2017, abgerufen am 22. Januar 2018.
  3. Lebensdaten der Eltern siehe Begleittext der Gedenktafel Jean und Viktoria Kolzer, Berlin, Nollendorfstraße 28. Oline auf „Gedenktafeln in Berlin“.
  4. 4,0 4,1 4,2 Sigrid Hoff: Hanni Lévy, die Unsichtbare – Wie eine Jüdin den Nationalsozialismus in Berlin überlebte. In: Jüdische Allgemeine, 24. Oktober 2017, abgerufen am 22. Januar 2018.
  5. Oberländer, Cäcilie Caecilie. In: Gedenkbuch – Opfer der Verfolgung der Juden unter der nationalsozialistischen Gewaltherrschaft in Deutschland 1933–1945, Bundesarchiv, abgerufen am 22. Januar 2018.
  6. Siehe Christl Wickert, Hannelore Emmerich: Cäcilie Oberländer (geb. Sorauer). Biografische Zusammenstellung. Stolpersteine-Berlin.de, abgerufen am 22. Januar 2018.
  7. Lévy, Hanni (geb. Weißenberg) . Kurzbiografie auf der Seite der Aussstellungsinstallation im Rathaus Schöneberg, „Wir waren Nachbarn – Biografien jüdischer Zeitzeugen“, 2014, abgerufen am 22. Januar 2018.
  8. Stefan Simons: Judenverfolgung in Nazideutschland: Leben als falsche „Arierin“. In: Einestages, 27. Oktober 2017, abgerufen am 22. Januar 2018. Vgl. zur Spinnstofffabrik auch Alexander Korb: Berlin-Zehlendorf. In: Wolfgang Benz, Barbara Distel (Hrsg.): Der Ort des Terrors. Geschichte der nationalsozialistischen Konzentrationslager, Bd. 3. C. H. Beck, München 2006, S. 130–132.
  9. Hanni Lévy: „Sie haben mir das Leben ein zweites Mal gegeben“. Rückblick an die Zeit im Untergrund in Berlin zwischen 1940 und 1945. In: Katharina Kaiser, Barbara Jakoby: Orte des Erinnerns. Beiträge zur Debatte um Denkmale und Erinnerung. Bd. 2: Jüdisches Alltagsleben im Bayerischen Viertel. Eine Dokumentation. Hentrich, Berlin 1995, S. 61–69, hier: S. 62.
  10. Zeitzeugengespräch mit Hanni Lévy geborene Weissenberg, Paris. Moderation: Beate Kosmala. Gedenkstätte Stille Helden, Website „Museum-Blindenwerkstatt.de“, abgerufen am 22. Januar 2018.
  11. Siehe ihren autobiografischen Bericht in Katharina Kaiser, Barbara Jakoby: Orte des Erinnerns. Beiträge zur Debatte um Denkmale und Erinnerung. Bd. 2: Jüdisches Alltagsleben im Bayerischen Viertel. Eine Dokumentation. Hentrich, Berlin 1995, S. 61–69; ebenso Sarah Wildman: Hanni’s Story. A chance meeting with a Holocaust survivor at a remarkable exhibition in Berlin. In: Slate, 27. Januar 2011, online.
  12. 12,0 12,1 Claus Räfle: Die Unsichtbaren, S. 143.
  13. Siehe Sarah Wildman: Hanni’s Story. A chance meeting with a Holocaust survivor at a remarkable exhibition in Berlin. In: Slate, 27. Januar 2011, online. Siehe auch die Rescue Story in der Datenbank von Yad Vashem sowie Lexikon der Gerechten unter den Völkern, Deutsche und Österreicher, S. 167–168.
  14. Siehe Beate Kosmala: Überlebensstrategien jüdischer Frauen in Berlin. Flucht vor der Deportation (1941–1943). In: Andrea Löw, Doris L. Bergen, Anna Hájková (Hrsg.): Alltag im Holocaust. Jüdisches Leben im Großdeutschen Reich 1941–1945. Oldenbourg, München 2013, S. 29–47, hier: S. 41.
  15. Katharina Kaiser, Barbara Jakoby: Orte des Erinnerns. Beiträge zur Debatte um Denkmale und Erinnerung. Bd. 2: Jüdisches Alltagsleben im Bayerischen Viertel. Eine Dokumentation. Hentrich, Berlin 1995, S. 61–69. Die Geschichte dieses Dokuments wird in der redaktionellen Vorbemerkung, S. 61, geschildert.
  16. Siehe diese und diese DVD, die im Zusammenhang solcher Zeitzeugenauftritte an Schulen 2015 entstanden und in der Bibliothek des Jüdischen Museums Berlin verfügbar sind.
  17. Zeitzeugengespräch mit Hanni Lévy geborene Weissenberg, Paris. Moderation: Beate Kosmala, Gedenkstätte Stille Helden. Online auf der Seite Museum-Blindenwerkstatt.de.
  18. Siehe Begleittext der Gedenktafel Jean und Viktoria Kolzer, Berlin, Nollendorfstraße 28, online auf der Seite Gedenktafeln in Berlin; siehe auch Hanni Lévy: Eine schöne Geschichte. In: aktuell – Informationen aus und über Berlin, Juni 2011, online.
  19. Christl Wickert/Hannelore Emmerich: Biografie zum Stolperstein für Emma Oberländer, online auf der Seite Stolpersteine-Berlin.de.
  20. Claus Räfle: Die Unsichtbaren. Untertauchen, um zu überleben. Eine wahre Geschichte. Elisabeth Sandmann, München 2017.
  21. ZDF: Markus Lanz vom 23. November 2017, abgerufen am 24. November 2017.
  22. Zitiert nach: Stefan Braun: Hanni Levy bei den Grünen. Worauf es in diesen Zeiten ankommt: nichts vergessen. In: Süddeutsche Zeitung online vom 27. Januar 2018, zugänglich hier.
  23. Siehe Beate Kosmala: Überlebensstrategien jüdischer Frauen in Berlin. Flucht vor der Deportation (1941–1943). In: Andrea Löw, Doris L. Bergen, Anna Hájková (Hrsg.): Alltag im Holocaust. Jüdisches Leben im Großdeutschen Reich 1941–1945. Oldenbourg, München 2013, S. 29–47, hier: S. 41.
  24. Abschiedsbrief von Hans Bossack an Hanni Weißenberg, 9. Dezember 1942 und Abschiedsbrief von Lilo Epstein an Hanni Weißenberg, zwischen Oktober 1941 und April 1942.


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