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Halali (Jagd)

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Halali ist sowohl Gruß und Jagdruf aus der Jägersprache als auch jagdliches Brauchtum. Es stammt aus der Hirsch- und Parforcejagd des Mittelalters. Beim Jagdhornsignal wird zwischen dem Halali und dem Großen Halali unterschieden. Das Halali zeigt auch das Ende einer Reitjagd an.

Brauchtum, Ablauf

Der heutige Ablauf des Halali stellt das ritualisierte Ende der Jagd dar und ist je nach lokaler Handhabung und Überlieferung unterschiedlich. Den meisten Abläufen ist gemeinsam, dass sich nach der Jagd Hundemeute, Meuteführer und Reiter am Halali-Platz versammeln. Dort ist oder wird das Curée (frz. la curée ‚die Beute‘) für die Hundemeute vorbereitet, meist Rinderpansen. Während, bevor oder nachdem das Curée für die Hunde als ihr symbolischer Anteil an der Jagdbeute freigegeben wird, rufen die Reiter Halali, außerdem wird das Jagdhornsignal dazu geblasen. Lokal gibt es auch den Brauch, bereits am Ende der letzten Schleppe, also der letzten Etappe des Jagdrittes, das Halali anzustimmen.

Zu Beerdigungen eines (meist aktiven) Jägers wird das Halali üblicherweise am Grab geblasen.

Wortbedeutung und -Herkunft

Laut Horst Pelletier[1] bedeutet Halali eben nicht im Französischen ha là li also ha, da liegt er (der Hirsch), sondern entweder einen kurzen, sinnfreien Ruf an die Hunde, um sie anzufeuern, oder leitet sich ab von hal à luy – hal à luy, d. h. Hetz auf ihn (den Hirsch) – hetz ihm nach!.

Siehe auch

Quellen

  1. http://www.meutejagd.de/index.php?option=com_content&view=article&id=85:hal-a-lui-&catid=36:reitjagden&Itemid=55

Weblinks


Dieser Artikel basiert ursprünglich auf dem Artikel Halali (Jagd) aus der freien Enzyklopädie Wikipedia und steht unter der Doppellizenz GNU-Lizenz für freie Dokumentation und Creative Commons CC-BY-SA 3.0 Unported. In der Wikipedia ist eine Liste der ursprünglichen Wikipedia-Autoren verfügbar.