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Gil Yaron

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Gil Yaron

Gil Yaron (* 26. April 1973 in Haifa, Israel) ist ein israelischer Arzt und Journalist.

Leben

Yaron wuchs in Düsseldorf auf. Nach seinem Abitur studierte er an der Brown University in Providence, Rhode Island. Yaron ist verheiratet [1] und lebt in Tel Aviv.

Studium

1993 begann Yaron ein Medizinstudium an der Hebräischen Universität in Jerusalem. Während seines Studiums beschäftigte Yaron sich intensiv mit der Forschung im Feld der Molekularbiologie. Nachdem er promovierte, erforschte er im Hadassah Medical Center in Jerusalem die Wirkung des C-reaktiven Proteins auf das Verhalten von Blutplättchen. Seine Forschungen wurden vom British Journal of Haematology veröffentlicht. Schon lang vor seinem Medizinstudium interessierte Yaron sich für den Nahen Osten und seine Probleme. Während des Studiums begann er eine parallele Laufbahn als Freelance-Korrespondent deutschsprachiger Zeitungen.

Arbeit als Korrespondent

Seit Oktober 2014 arbeitet Gil Yaron als Nahostkorrespondent der WELT.[2] Zudem publiziert er regelmäßig in der renommierten israelischen Tageszeitung Haaretz. Zuvor war er für eine Reihe deutsch-, englisch- und hebräischsprachiger Publikationen tätig, darunter die Rheinische Post, die WAZ, die Salzburger Nachrichten und der Tages-Anzeiger. Seine Artikel erschienen in Magazinen wie dem SPIEGEL Geschichte, Damals und Internationale Politik und in der Sonntagszeitung der Frankfurter Allgemeinen Zeitung. Im Internet schrieb er unter anderem für Spiegel Online, bis er vom FOCUS abgeworben wurde. Im englischsprachigen Raum erschienen Gil Yarons Artikel im Toronto Star und der The Globe and Mail, den wichtigsten Tageszeitungen Kanadas, in Israel in ynetnews, Israels wichtigster Nachrichtenwebseite. Als Hörfunkkorrespondent der dpa–RUFA erreichen seine Berichte Millionen Hörer in Deutschland, Österreich und der Schweiz. Im Fernsehen analysiert er die Ereignisse der Region für den Sender N24. Im Jahr 2013 wurde er für ein Essay in der Sonntagszeitung der Frankfurter Allgemeinen für den Henri-Nannen-Preis nominiert.

Bücher

Gil Yaron veröffentlichte mehrere Bücher zum Thema Nahost. Im Beck Verlag erschien "Jerusalem - ein historisch-politischer Stadtführer", im österreichischen Picus Verlag erschienen in der Reihe Lesereise mittlerweile drei Bücher von Yaron. Für die deutsche Botschaft in Israel schrieb er das Buch "Jekkes und Templer", das sich mit den deutschen Wurzeln der Stadt Tel Aviv befasst.

Einzelnachweise

  1. FAZ Gil Yaron: Unsere seltsame Tradition
  2. Mitarbeiter der Woche in DIE WELT vom 7. März 2015, abgerufen am 31. Oktober 2015

Publikationen

  • Jerusalem. Ein historisch-politischer Reiseführer. Beck, München 2009; 3. Auflage 2013, ISBN 978-3-406-64956-1.
  • Jekkes und Templer. Deutsche Spuren in einer israelischen Metropole. Deutsche Botschaft Tel Aviv, Tel Aviv 2010.
  • Lesereise Israel. Party, Zwist und Klagemauer. Picus, Wien 2011, ISBN 978-3-85452-989-7.
  • Lesereise Israel/Palästina. Zwischen Abraham und Ibrahim. Picus, Wien 2012, ISBN 978-3-7117-1020-8.
  • Lesereise Jerusalem. Das Gebet als Ortsgespräch. Picus, Wien 2014, ISBN 978-3-7117-1047-5.

Weblinks


Dieser Artikel basiert ursprünglich auf dem Artikel Gil Yaron aus der freien Enzyklopädie Wikipedia und steht unter der Doppellizenz GNU-Lizenz für freie Dokumentation und Creative Commons CC-BY-SA 3.0 Unported. In der Wikipedia ist eine Liste der ursprünglichen Wikipedia-Autoren verfügbar.