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Gerdes Eilts

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Johann Gerdes Eilts (geb. 6. Mai 1894 in Stedesdorf, Provinz Hannover; gest. 4. Februar 1945 im Konzentrationslager Neuengamme, Hamburg) war ein deutscher Politiker (KPD).

Versehrt aus dem Ersten Weltkrieg zurückgekehrt, arbeitete der Malergeselle Gerdes Eilts auf der Marinewerft Wilhelmshaven, bis er wegen kommunistischer Agitation entlassen wurde. Während des Zweiten Weltkrieges betrieb er eine Heißmangel in Wilhelmshaven.

Eilts trat 1912 zunächst der SPD bei, wurde nach dem Ersten Weltkrieg aber Mitglied der KPD. Dort wurde er Vorsitzender des KPD-Stadtverbandes in Rüstringen. Von 1925 bis 1933 war Eilts Mitglied des Stadtrates von Rüstringen. Von 1931 bis 1932 war er Mitglied des Oldenburgischen Landtages.

Nach der Machtübergabe an die Nationalsozialisten und dem KPD-Verbot wurde Eilts 1933 kurzfristig festgenommen und verhielt sich danach politisch unauffällig. Dennoch wurde er im Zuge der Aktion Gitter im August 1944 festgenommen und ins Konzentrationslager Neuengamme gebracht, das er nicht überlebte.

Literatur

  • Beatrix Herlemann: Gedenktafel „Die Opfer des Nationalsozialismus unter den Parlamentariern aus niedersächsischen Gebieten“. Die Biografien der Opfer. Hannover: Der Präsident des Niedersächsischen Landtages, 2007. S. 10.


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