Jewiki unterstützen. Jewiki, die größte Online-Enzyklopädie zum Judentum.

Helfen Sie Jewiki mit einer kleinen oder auch größeren Spende. Einmalig oder regelmäßig, damit die Zukunft von Jewiki gesichert bleibt ...

Vielen Dank für Ihr Engagement! (→ Spendenkonten)

Georg Peter Zenckel

Aus Jewiki
Wechseln zu: Navigation, Suche

Georg Peter Zenckel; auch Georg Peter Zenkel (* 20. März 1717 in Schwarzenbach an der Saale; † 14. Dezember 1760 in Erlangen) war ein deutscher evangelischer Theologe und Hochschullehrer.

Leben

Georg Peter Zenckel war der Sohn eines Fleischers.

Er besuchte seit 1732 das Gymnasium in Hof; seine dortigen Lehrer waren unter anderem Johann Adam Tröger (1698–1763), Johann Simon Buchka (1705–1752) und Paul Daniel Longolius. Mit seiner Rede de mathesi melius in Gymnasiis nostris ac olim tractata verließ er das Gymnasium und begann 1736 mit einem Studium der Philosophie, Mathematik, Physik, orientalische Sprachen und Theologie an der Universität Jena; dort hörte er philosophische Vorlesungen bei Johann Peter Reusch, Johann Justin Schierschmid, Georg Christoph Stellwag (1711–1740), Christian Johann Anton Corvinus, Jakob Carpovund Heinrich Köhler, bei Georg Erhard Hamberger und Johann Bernhard Wiedeburg hörte er Physik und Mathematik und in den orientalischen Sprachen unterwiesen ihn Johann Gottfried Tympe, Hofmann und Johann Reinhard Rus sowie in der Theologie Johann Georg Walch, Johann Friedrich Wucherer (1682–1737) und Jesaias Friedrich Weissenborn.

1740 erhielt er nach der Verteidigung seiner Schrift de naturali methodo permutandi Hebraeorum vocales die Magisterwürde und wurde an der philosophischen Fakultät zugelassen; dort hielt er philologische, philosophische und mathematische Vorlesungen. 1746 erhielt er die Stelle des Adjunkt.

1754 wurde er als außerordentlicher Professor der Philosophie an die Universität Erlangen berufen und begann dieses Amt mit seiner Eröffnungsrede de methodo docendi apud veteres Hebraeos. Weil seine Gehaltseinnahmen jedoch geringer waren, als er erwartet hatte, legte er bereits 1755 seine Professur nieder und lebte seitdem als Privatgelehrter, jedoch in ärmlichen Verhältnissen.

In der Zeit von 1752 bis 1756 verfasste er unter anderem in zwei Bänden sein Werk Beiträge zur Vertheidigung der mosaischen Religion.

Schriften (Auswahl)

Literatur (Auswahl)

  • Paul Tschackert: Zenkel, Georg Peter. In: Allgemeine Deutsche Biographie (ADB). Band 45, Duncker & Humblot, Leipzig 1900, S. 56 f.
  • Georg Peter Zenckel. In: Lexikon verstorbener Baierischer Schriftsteller des achtzehenten und neunzehenten Jahrhunderts. 1. Band, 2. Teil M–Z. Augsburg und Leipzig 1824. S. 364 f.
  • Georg Peter Zenckel. In: Heinrich Döring: Die gelehrten Theologen Deutschlands im achtzehnten und neunzehnten Jahrhundert, 4. Band. Neustadt an der Orla 1835. S. 781 f.


Dieser Artikel basiert ursprünglich auf dem Artikel Georg Peter Zenckel aus der freien Enzyklopädie Wikipedia und steht unter der Doppellizenz GNU-Lizenz für freie Dokumentation und Creative Commons CC-BY-SA 3.0 Unported. In der Wikipedia ist eine Liste der ursprünglichen Wikipedia-Autoren verfügbar.