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Georg Bald

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Georg Bald (* 29. September 1903 in Hagen; † 25. Juli 1944 in Italien) war ein deutscher Landrat.

Leben und Wirken

Nach dem Studium der Rechtswissenschaften in Jena und Bonn war Georg Bald zunächst Gerichtsreferendar und im Jahre 1930 Gerichtsassessor. 1931 wechselte er zur Stadtverwaltung Hagen und wurde ein Jahr später Prokurist der Hagener Straßenbahn AG. Am 15. Juni 1933 erhielt er die probeweise Zuweisung als Justitiar beim Landratsamt Iserlohn. Am 1. Januar 1934 war er Regierungsassessor und am 18. April 1934 vertretungsweise als Landrat in Meschede eingesetzt. Einen Monat später war er kommissarischer und ab dem 15. Dezember 1934 definitiver Landrat des Kreises Meschede. Am 10. September 1936 wurde er kommissarisch mit der Verwaltung des Landratsamtes Breslau beauftragt und im März 1937 definitiv Landrat des Kreises Breslau. Dem Reichskommissar für die Preisbildung wurde er im Oktober 1939 zur aushilfsweisen Beschäftigung überwiesen. Im Oktober 1941 schied er aus dem preußischen Staatsdienst aus, nachdem er zum Ministerialrat ernannt worden war. Bald nahm an den Kämpfen des 2. Weltkriegs teil und ist als Hauptmann der Reserve in Italien gefallen. Er war am 1. Oktober 1932 in die NSDAP und am 1. März 1933 in die SS eingetreten. Im April 1939 war er SS-Untersturmführer. Ab dem 6. Januar 1935 war er als NSDAP-Kreisrichter tätig und wurde im Juli 1936 seines Amtes enthoben.

Weblinks


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