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Gelehrtengesellschaft

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Eine Gelehrtengesellschaft ist ein Zusammenschluss wissenschaftlich gebildeter Personen zur Förderung einer akademischen Disziplin.

Mitgliedschaft

Die Mitgliedschaft kann entweder von jedem erworben werden, bestimmte Qualifikationen voraussetzend oder – wie dies bei einigen der ältesten Gelehrtengesellschaften der Fall ist – als Auszeichnung verliehen werden. Letzteres wird beispielsweise von der italienischen Accademia dei Lincei (gegründet 1603), der französischen Académie Française (gegründet 1635), der deutschen Leopoldina (gegründet 1652) sowie der in London ansässigen Royal Society (gegründet 1660) praktiziert.

Aufgaben und Tätigkeiten

Die Aufgaben der Gesellschaften reichen von eng abgegrenzten Schwerpunkten, z. B. bestimmten Personen, Sprachen, Städten, hin bis zur Förderung der Wissenschaft insgesamt. Gelehrte Gesellschaften bestehen regional, national und international. Die Forschungsergebnisse werden publiziert, teilweise finden auch Vorlesungen, Ausstellungen und Konferenzen statt. Die Mehrzahl der Gesellschaften unterhält eigene Forschungseinrichtungen und Bibliotheken, vergibt Fördermittel und verleiht Auszeichnungen.

Geschichte

Nach dem Vorbild der 1583 in Italien gegründeten Accademia della Crusca entstanden Akademien und spezielle Gesellschaften wie historische Vereine, geographische und ethnographischen Gesellschaften, Altertumsvereine, Naturforschenden Vereine, etc.

Siehe auch

Gesellschaften:


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