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Geisel

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Dieser Artikel befasst sich mit der Geisel als Opfer einer Geiselnahme. Für weitere Bedeutungen siehe Geisel (Begriffsklärung).

Eine Geisel ist das Opfer einer Geiselnahme und somit ein Gefangener.

In der Geschichte wurden Menschen zur Gewähr, dass ein Vertrag eingehalten wird, bei der anderen Partei als Geisel genommen und mussten dort leben. Oft handelte es sich um Söhne vornehmer Vertreter tributpflichtiger Staaten. Diese wurden im Gastland normalerweise ehrenvoll behandelt und erzogen. Bekannte Beispiele sind Theoderich der Große und Attila.

Die Doktrin der nuklearen Abschreckung beinhaltete die Überlegung, dass die Abschreckung wirksamer sei, wenn kein Land über annähernd genügend Schutzraum-Plätze verfüge. Der Bevölkerung kam dadurch die Rolle einer Geisel zu.

Heute werden Geiseln von Verbrechern als Gefangene genommen, um sie zur Erpressung eines Lösegeldes, zur Durchsetzung terroristischer Forderungen oder zur Sicherung des Abzugs zu benutzen.

Von einer Geiselhaft spricht man, wenn die Zeit der Gefangenschaft länger dauert.

Weblinks

 Wiktionary: Geisel – Bedeutungserklärungen, Wortherkunft, Synonyme, Übersetzungen


Dieser Artikel basiert ursprünglich auf dem Artikel Geisel aus der freien Enzyklopädie Wikipedia und steht unter der Doppellizenz GNU-Lizenz für freie Dokumentation und Creative Commons CC-BY-SA 3.0 Unported. In der Wikipedia ist eine Liste der ursprünglichen Wikipedia-Autoren verfügbar.