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Gebirge (Bergbau)

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Als Gebirge wird in der Bergmannssprache das Gesteins- oder Erdreich bezeichnet, in das Bergwerke (Schächte, Stollen, etc.) getrieben werden. Dabei wird das oberhalb der Lagerstätte gelegene Gestein auch als „Deckgebirge“ oder „Hangendes“, das unterhalb gelegene als „Liegendes“ bezeichnet.

Herkunft und Verwendung

Der Ausdruck stammt aus einer Zeit, als es untertägige Bergwerke tatsächlich fast ausschließlich nur im Gebirge gab, da man dort das in das Bergwerk eindringende Grubenwasser über einen Wasserlösungsstollen ins nächstgelegene Tal abfließen lassen konnte. Die Förder- und Pumptechnik war damals noch nicht so weit entwickelt, um Wasser, Mensch und Material aus großen Teufen zu heben. Heute wird der Begriff unabhängig davon verwendet, ob sich das Bergwerk tatsächlich in einem Gebirge/Berg im geographischen Sinne befindet oder im Untergrund des Flachlandes.

Literatur

  • Walter Bischoff, Heinz Bramann, Westfälische Berggewerkschaftskasse Bochum: Das kleine Bergbaulexikon. 7. Auflage, Verlag Glückauf GmbH, Essen, 1988, ISBN 3-7739-0501-7
  • Ernst-Ulrich Reuther: Einführung in den Bergbau. 1. Auflage, Verlag Glückauf GmbH, Essen, 1982, ISBN 3-7739-0390-1


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