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Gebhardt Weiss

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Gebhardt Weiss (* 1946) ist ein deutscher Diplomat. Er war von Juli 2007 bis 2010 Botschafter der Bundesrepublik Deutschland in Minsk, Weißrussland.

Biografie

Nach dem Studium der Geschichte, Slawistik, Philosophie und vergleichenden Literaturwissenschaft an der Universität Bonn erhielt er 1972 ein einjähriges Stipendium der Deutschen Forschungsgemeinschaft an der Lomonossow-Universität von Moskau. 1977 erfolgte die Promotion zum Dr. phil. an der Universität Bonn.

Nach dem Eintritt in den Auswärtigen Dienst 1975 folgten Verwendungen im Auswärtigen Amt (Politische Abteilung, Planungsstab) sowie an den Deutschen Botschaften in der damaligen Sowjetunion und in Kenia.

Von 1995 bis 2000 war er Leiter eines Referats in der Abteilung 2A (Fragen der Abrüstung und Rüstungskontrolle) des Auswärtigen Amtes. Zugleich war er zeitweise Sonderbotschafter für die Verhandlungen zum KSE-Vertrag über konventionelle Streitkräfte in Europa. Weiss hat das Konzept der Anpassung des KSE-Vertrags maßgeblich entwickelt, welche in dem Übereinkommen vom 19. November 1999 (verhandelt in Istanbul) vereinbart wurde. Ziel dieser Adaptation war es, das im KSE-Vertrag festgelegte, blockbezogene militärische Gleichgewicht zu ersetzen und das darin definierte Ost-West-Gleichgewicht durch ein europäisches System regionaler und subregionaler Stabilität abzulösen.

Von 2000 bis September 2004 war Weiss Botschafter der Bundesrepublik Deutschland in der Republik Kroatien. Nachfolger wurde dort Jürgen Staks. Von September 2004 bis Juli 2007 fungierte er als Botschafter in Almaty, Kasachstan. Dortiger Nachfolger wurde Rainer Eugen Schlageter.

Weitere Tätigkeiten

Zwischen 1994 und 1995 war Weiss als Gastwissenschaftler am Center for International Affairs der Harvard University in den USA tätig.


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