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Gane Tikwa

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Gane Tikwa
Wappen fehlt
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[[Datei:{{#property:P41}}|120px|rand|zentriert|Flagge von Gane Tikwa]]
Basisdaten
Staat: IsraelIsrael Israel
Bezirk: Zentral
Gegründet: 1949
Koordinaten: 32° 4′ N, 34° 52′ O32.06111111111134.87444444444474Koordinaten: 32° 3′ 40″ N, 34° 52′ 28″ O
Höhe: 74 m
Fläche: 1,842 km²
 
Einwohner: 19.263 (Stand: 2018)[1]
Bevölkerungsdichte: 10.458 Einwohner je km²
 
Gemeindecode: 0229
Zeitzone: UTC+2
Postleitzahl: {{#property:P281}}
Gane Tikwa (Israel)
Gane Tikwa
Gane Tikwa

Gane Tikwa (hebräisch: גַּנֵּי תִּקְוָה für Gärten der Hoffnung, arabisch: غني تيكفا, englisch: Ganey Tikva) ist eine von 141 Gemeindeverwaltungen im Zentralbezirk von Israel.

Lage und Umgebung

Sie grenzt im Westen an Kirjat Ono, im Norden an Petach Tikwa, einen Vorort Tel-Avivs und im Süden an Savjon.

Geschichte

Gane Tikwa wurde 1949 auf dem Land des palästinensischen Dorfes Al-Abbasija (arab. العبْاسِيّة) gegründet, das 1948 im arabisch-israelischen Krieg entvölkert wurde.[2] Die ersten historischen Aufzeichnungen über das Dorf Al-Abbasijja stammen aus dem Jahr 1596. Zu dieser Zeit hieß das Dorf Al-Jahudija (arabisch اليهودية für: "Ort der Juden"). Darin lebt möglicherweise der Name der biblischen Stadt Jehud weiter, die im Buch Josua (Jos 19,45 EU) erwähnt wird. Wahrscheinlich wurde dieses während des jüdisch-römischen Krieges (66–73) zerstört.[3] Al-Jahudija wurde 1932 zu Ehren von Scheich Al-Abbas in Al-Abbasija geändert.[4]

Der älteste Teil der Gemeinde ist das Viertel Schikkun haJovel (hebräisch: שִׁיכּוּן הַיּוֹבֵל für Jubiläumsstadtteil). Erbaut wurde das Viertel im Jahre 1949 von der Organisation "Jubiläum der Bne-Binjamin", die 1928 zum Jubiläum des 50-jährigen Bestehens von Petach Tikwa, gegründet wurde. Die Einwohner bestanden aus etwa tausend Familien aus Libyen, Rumänien, Polen, Jemen und Marokko. Anfangs gehörte das Viertel administrativ zur Nachbarstadt Petach Tikwa.[5]

Kirjat Jismach Mosche (hebräisch: קִרְיַית יִשְׂמַח מֹשֶׁה) ist ein chassidisches Viertel in Westen der Stadt, das 1962 auf Initiative der Sassow-Chassidim für Einwanderer aus den USA erbaut wurde. Benannt wurde das Viertel nach dem Buch von Mosche Teitelbaum. Dieses Stadtviertel ist am Sabbat für den Verkehr gesperrt.

In dem 1972 erbauten Viertel Nof Savjon findet man hochwertige Apartmenthäuser. Ein ähnliches Viertel wurde mit Giv'at Savjon HaChadascha im Osten an der Grenze zum Ort Gat Rimmon errichtet.

Demographie

Im Jahr 2018 hatte Gane Tikwa 19.263 Einwohner.

Städtepartnerschaft

Deutsche Partnerstadt ist seit 2012 Bergisch Gladbach.[6] Der Ganey-Tikva-Platz im Stadtteil Hebborn von Bergisch Gladbach wurde am 6. September 2015 eingeweiht.[7]

Einzelnachweise

  1. אוכלוסייה ביישובים 2018 (Locality File). (XLSX; 0,13 MB) Israel Central Bureau of Statistics, 25. August 2019, abgerufen am 25. Dezember 2019.
  2. Walid Khalidi: All That Remains: The Palestinian Villages Occupied and Depopulated by Israel in 1948, Institute for Palestine Studies, Washington D.C. 1992, S. 235.
  3. Walid Khalidi: All That Remains: The Palestinian Villages Occupied and Depopulated by Israel in 1948, Institute for Palestine Studies, Washington D.C. 1992, S. 232.
  4. Wolf-Dieter Hütteroth, Kamal Abdulfattah: Historical Geography of Palestine, Transjordan and Southern Syria in the Late 16th Century, Erlanger Geographische Arbeiten, Erlangen 1977, S. 155.
  5. גני־תקוה חוגגת עשור לקיומה (deutsch: Gane Tikwa feiert sein zehnjähriges Jubiläum), Artikel im Maariw vom 4. Mai 1960 (hebräisch)online
  6. Städtepartnerschaften: Ganey Tikva. In: Website der Stadt Bergisch Gladbach. 6. September 2018, abgerufen am 23. September 2018.
  7. Bennung Beit-Jala-Platz und Ganey-Tikva-Platz. In: Website des Städtepartnerschaft Bergisch Gladbach – Beit Jala e. V. 26. August 2015, abgerufen am 23. September 2018.

Weblinks

 Commons: Gane Tikwa – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien


Dieser Artikel basiert ursprünglich auf dem Artikel Gane Tikwa aus der freien Enzyklopädie Wikipedia und steht unter der Doppellizenz GNU-Lizenz für freie Dokumentation und Creative Commons CC-BY-SA 3.0 Unported. In der Wikipedia ist eine Liste der ursprünglichen Wikipedia-Autoren verfügbar.