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Fryderyk Pautsch

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Infotafel in Breslau

Fryderyk Pautsch (geb. 22. September 1877 in Delatyn bei Stanisławów (Galizien); gest. 1. Juli 1950 in Krakau) war ein polnischer Maler der Stilrichtung Junges Polen.

Leben

Er begann sein Studium 1898 an der Rechtswissenschaftlichen Fakultät der Universität Lemberg und setzte sein Studium ab 1899 an der Jagiellonen-Universität in Krakau fort. 1900 bis 1906 studierte er an der Akademie der Bildenden Künste Krakau bei Leon Wyczółkowski. Dank einem Stipendium studierte er weiter 1905–1906 in Paris an der Académie Julian. Danach ließ er sich in Lemberg nieder, besuchte oft Pokutien im südöstlichen Zipfel von Galizien. 1908 wurde er Mitglied des polnischen Künstlerbundes „Sztuka“ (Kunst), 1912 des Wiener Hagenbundes. Im gleichen Jahr wurde er zum Professor der dekorativen Malerei an der Staatlichen Akademie für Kunst und Kunstgewerbe Breslau berufen.

Während des Ersten Weltkrieges diente er in der polnischen Legion, einer unabhängigen Formation der k.u.k. Armee, darüber hinaus war er als Kriegsmaler bis 5. November 1918 Mitglied des k.u.k. Kriegspressequartiers.[1]

1919 wurde er zum Direktor der Schule für Kunsthandwerk in Posen ernannt.

Er war Mitbegründer und erster Vorsitzender der Posener Künstlergruppe „Świt“ (Morgenröte).

1925 siedelte er nach Krakau über, wo er zum Professor der Akademie der Bildenden Künste Krakau berufen wurde. 1931 und 1936 wurde er zum Rektor der Akademie erwählt.

Während des Zweiten Weltkrieges war er Lehrbeauftragter an der Staatlichen Kunstgewerbeschule Krakau. 1945 wurde er wieder Professor an der Akademie der Bildenden Künste Krakau.

Werke (Auszug)

Bibliografie

Einzelnachweise

  1. Das Kriegspressequartier – KPQ auf wladimir-aichelburg.at, abgerufen am 23. September 2014


Dieser Artikel basiert ursprünglich auf dem Artikel Fryderyk Pautsch aus der freien Enzyklopädie Wikipedia und steht unter der Doppellizenz GNU-Lizenz für freie Dokumentation und Creative Commons CC-BY-SA 3.0 Unported. In der Wikipedia ist eine Liste der ursprünglichen Wikipedia-Autoren verfügbar.