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Fritz Kranz (Politiker)

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Fritz Kranz (* 22. November 1888 in Landsberg an der Warthe; † 19. Dezember 1971 in Berlin) war ein deutscher Politiker (SPD).

Fritz Kranz besuchte eine Volksschule und machte eine Lehre als Mechaniker. Er kam 1906 nach Berlin und trat dem Deutschen Metallarbeiter-Verband (DMV) bei. Er wurde Werkmeister bei Siemens. 1915 wurde er als Soldat eingezogen. Nach dem Ersten Weltkrieg trat Kranz 1919 der SPD bei und wurde im folgenden Jahr Betriebsrat bei Siemens, später sogar Vorsitzender des Betriebsrats. Bei der Berliner Wahl 1925 wurde er in die Berliner Stadtverordnetenversammlung und die Bezirksversammlung im Bezirk Spandau gewählt, wo er ab 1929 Vorsteher der Bezirksversammlung war.

Nach der „Machtergreifung“ der Nationalsozialisten wurde Kranz nach dem SPD-Verbot das Mandat als Stadt- und Bezirksverordneter entzogen. Er wurde verhaftet und für sechs Monate in „Schutzhaft“ genommen. Im Zuge der „Aktion Gitter“ 1944 wurde er erneut festgenommen und im KZ Sachsenhausen inhaftiert.

Ehrengrab von Fritz Kranz

Nach dem Zweiten Weltkrieg arbeitete Kranz im Bezirksamt Spandau und wurde bei der ersten Wahl 1946 wieder in die Bezirksversammlung von Spandau gewählt. Da Georg Ramin im April 1951 zum Bezirksstadtrat gewählt wurde, rückte Kranz in das Abgeordnetenhaus von Berlin nach.

Ehrungen

Anlässlich seines 70. Geburtstages wurde Kranz 1958 als Stadtältester von Berlin geehrt. Nach seinem Tod erhielt er ein Ehrengrab im Spandauer Friedhof „In den Kisseln“ (Bürgermeisterfeld 9/10)

Literatur


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