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Friedrich Wend zu Eulenburg

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Familie zu Eulenburg

Friedrich Wend 2. Fürst zu Eulenburg und Hertefeld Graf von Sandels (geb. 19. September 1881 in Starnberg; gest. 1. August 1963 in Weeze) war ein deutscher Adliger, Landwirt und Großgrundbesitzer.

Leben

Herkunft

Friedrich Wend ("Büdi") entstammte dem Adelsgeschlecht zu Eulenburg und war der Sohn von Philipp zu Eulenburg (* 12. Februar 1847 in Königsberg; † 17. September 1921 in Liebenberg, heute Löwenberger Land) und dessen Ehefrau Augusta, geborene Gräfin Sandels (* 12. Mai 1853 in Stockholm; † 14. Dezember 1941 in Liebenberg), eine Tochter von Samuel August, dem letzten Grafen Sandels, und Hedvig Henrietta Emilie Augusta Tersmeden. Er hatte mehrere Geschwister. Darunter waren Philipp, Astrid, Alexandrine, Augusta Alexandrine, Sigwart Botho, Karl Kuno und Viktoria Ada.

Karriere

Fürst Friedrich Wend zu Eulenburg-Hertefeld war nach einem Treffen mit Adolf Hitler im Anfang 1931 Mitglied der NSDAP geworden. Zuvor hatte er der DNVP angehört. Er warb beim Adel für die NSDAP und brachte auf seinem Schloss einen SA-Sturm unter.[1]

Der Fürst und seine Familie lebten im Schloß Hertefeld in Weeze/Nordrhein-Westfalen und in Liebenberg / Mark Brandenburg nördlich von Berlin.

Familie

Eulenburg hatte am 2. Mai 1904 in Liebenberg Marie Freiin Mayr von Melnhof (1884-1960) geheiratet. Das Paar hatte zwei Kinder:

  • Ingeborg-Marie Alexandrine Mathilde Augusta Theodora, Gräfin zu Eulenburg (* 8. September 1906; † 15. Dezember 2000)
∞ 1. Rudolf Baron von Engelhardt (1896-1991)
∞ 2. Carl-August von Schoenebeck (1898-1989),
  • Wend, Fürst zu Eulenburg und Hertefeld, Graf von Sandels (* 28. Oktober 1908; 26. August 1986)
∞ 1. Hildegard Semper (1913-1986)
∞ 2. Gisela Henriette Roberta Annaliebe, Gräfin von der Schulenburg (* 1920)

Berühmte Verwandte

Sein Onkel war der preußische Innenminister Friedrich zu Eulenburg, seine Vettern zweiten Grades der preußische Ministerpräsident (1892-1894) und Innenminister Botho zu Eulenburg und der Königlich Preußische Oberhofmarschall und Hausminister August zu Eulenburg. Die Widerstandskämpferin Libertas Schulze-Boysen, die zeitweise auf Schloss Liebenberg aufwuchs, war seine Enkelin.

Siehe auch

Literatur

Einzelnachweise

  1. Ernst Klee: Das Kulturlexikon zum Dritten Reich. Wer war was vor und nach 1945? Frankfurt am Main 2007, S. 128f.


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