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Friedrich Herzog von Württemberg

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Friedrich Philipp Carl Franz Maria Herzog von Württemberg (* 1. Juni 1961 auf Schloss Friedrichshafen in Friedrichshafen; † 9. Mai 2018 auf der Gemarkung von Ebenweiler) war ein deutscher Unternehmer, Oberst d.R. der Bundeswehr und Verwaltungschef eines Familienunternehmens mit dem Namen „Hofkammer des Hauses Württemberg“.

Leben

Friedrich besuchte zunächst eine Schule in Friedrichshafen und mit dem Umzug der Familie 1975 nach Altshausen absolvierte er sein Abitur am Gymnasium in Saulgau. Nach der Schulzeit machte er eine Ausbildung zum Offizier bei der Bundeswehr. Er führte den Rang eines Obersts der Reserve.

Seit 1992 war Friedrich Herzog von Württemberg für das Familienunternehmen „Hofkammer des Hauses Württemberg“ tätig, seit 1997 war er Chef der Vermögensverwaltung der Hofkammer. In deren Verwaltung stehen ca. 5500 Hektar Wald, ca. 2000 Hektar Wiesen und Äcker, 50 Hektar Rebgärten, etwa 700 Grundstücke im In- und Ausland, Wälder in Kanada, Österreich und Spanien sowie Firmenbeteiligungen. Außerdem muss der Unterhalt von 70 Kulturdenkmalen des Hauses Württemberg sichergestellt werden.

Am 9. Mai 2018 kam er bei einem Autounfall bei Ebenweiler im Landkreis Ravensburg ums Leben. Bei einem Überholvorgang stieß er mit seinem Wagen frontal mit einem entgegenkommenden Fahrzeug zusammen und erlag noch am Unfallort seinen Verletzungen. Er wurde 56 Jahre alt und hinterließ seine Frau und drei erwachsene Kinder.[1]

Friedrich Herzog von Württemberg war Mitglied des Universitätsbundes Hohenheim, des Universitätsbundes Tübingen und Vorsitzender des Kuratoriums der Zeppelin University. Er war Schirmherr der Stiftung Dianiño für diabeteskranke Kinder[2] sowie stellvertretender Kuratoriumsvorsitzender der Olgäle-Stiftung in Stuttgart,[3] Beisitzer der Gesellschaft Oberschwaben für Geschichte und Kultur, Kuratoriumsmitglied der Akademie für gesprochenes Wort in Stuttgart[4] und Vorstandsmitglied des Landesverbandes Baden-Württemberg der Deutschen Kriegsgräberfürsorge.

Er war Ritter des Ordens vom Goldenen Vlies, einem 1430 gegründeten Ritterorden. Er unterstütze den Blutritt in Weingarten, deren Ehrengast er jahrelang war, und unterstütze den Bund Katholischer Unternehmer bei Veranstaltungen und war Förderer des privaten Radiosenders Radio Horeb.

Familie

Friedrich von Württemberg war der älteste Sohn von Carl Herzog von Württemberg (* 1936) und dessen Ehefrau Diane Herzogin von Württemberg, geborene d’Orléans (* 1940).

Am 11. November 1993 heiratete er in Altshausen Wilhelmine Marie Prinzessin zu Wied (* 27. Dezember 1973 in München), Tochter von Ulrich Prinz zu Wied (1931–2010) und seiner Ehefrau Ilke, geborene Fischer (* 1936). Das Paar hat drei Kinder:

  • Wilhelm Friedrich Herzog von Württemberg (* 13. August 1994 in Ravensburg)
  • Marie-Amelie Herzogin von Württemberg (* 11. März 1996 in Ravensburg)
  • Sophie-Dorothée Herzogin von Württemberg (* 19. August 1997 in Ravensburg)

Vorfahren

Siehe auch

Literatur

Weblinks

Einzelnachweise

  1. Friedrich Herzog von Württemberg tödlich verunglückt: Königlicher Nachfahre stirbt bei Verkehrsunfall. In: Stuttgarter Zeitung. 9. Mai 2018, abgerufen am 10. Mai 2018.
  2. Seine Königliche Hoheit Friedrich Herzog von Württemberg unterstützt neue Stiftung Dianiño für diabeteskranke Kinder. Deutscher Diabetiker Bund, 8. April 2005, archiviert vom Original am 13. Dezember 2006; abgerufen am 10. Mai 2018.
  3. Über uns. Olgäle-Stiftung, archiviert vom Original am 29. November 2006; abgerufen am 10. Mai 2018.
  4. Vorstand & Kuratorium. Akademie für gesprochenes Wort, abgerufen am 2. März 2018.
Dieser Artikel basiert ursprünglich auf dem Artikel Friedrich Herzog von Württemberg aus der freien Enzyklopädie Wikipedia und steht unter der Doppellizenz GNU-Lizenz für freie Dokumentation und Creative Commons CC-BY-SA 3.0 Unported. In der Wikipedia ist eine Liste der ursprünglichen Wikipedia-Autoren verfügbar.