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François Alphonse Belin

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François Alphonse Belin (* 31. Juli 1817 in Paris; † 1877) war ein französischer Orientalist.

Belin studierte am Collège de France und auf der École des langues orientales unter Silvestre de Sacy und Étienne Marc Quatremère, wurde 1843 Dolmetscher beim französischen Konsulat in Erzerum in Armenien, kam 1846 in gleicher Eigenschaft nach Kairo, 1852 als interimistischer Gesandtschaftssekretär nach Konstantinopel und fungierte 1868–1877 als französischer Generalkonsul daselbst.

Belin hat sich vorzugsweise mit den Sprachen der Araber, Perser und Türken beschäftigt und besitzt auch von der Geschichte, der Verwaltung und Gesetzgebung des mohammedanischen Orients die umfassendste Kenntnis. Außer zahlreichen Aufsätzen im Journal asiatique (seit 1839) schrieb er eine Histoire de la latinité de Constantinople (Paris 1872) und gab verschiedene persische und türkische Texte heraus, z. B. Mirchonds Leben Dschengis-chans (1841) und Histoire des Samanides (Geschichte der Sassaniden)" (1841).

Weblinks

Meyers Konversationslexikons logo.png Dieser Artikel basiert auf einem gemeinfreien Text aus Meyers Konversations-Lexikon, 4. Auflage von 1888–1890. Bitte entferne diesen Hinweis nur, wenn du den Artikel so weit überarbeitet oder neu geschrieben hast, dass der Text den aktuellen Wissensstand zu diesem Thema widerspiegelt und dies mit Quellen belegt ist.


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